Die Minerva-Akademie – Staffel 1 Minerva – La Scuola Netflix Streamen online Video on Demand
© Eduardo Castaldo/Netflix

Die Minerva-Akademie – Staffel 1

Die Minerva-Akademie – Staffel 1 Minerva – La Scuola Netflix Streamen online Video on Demand
„Die Minerva-Akademie“ // Deutschland-Start: 22. September 2026 (Netflix)

Inhalt / Kritik

Disziplin wird in der Militärschule in Neapel groß geschrieben. Dort sollen die jungen Männer und Frauen nicht nur militärische Taktiken und Fechten lernen, sondern auch, Befehle zu befolgen und sich selbst unter Kontrolle zu haben. Dabei haben Salvo (Ciro Minopoli), Vincenzo (Biagio Venditti), Camilla (Margherita Buoncristiani) und die anderen, die zu den aktuellen Lehrgängen gehören, die unterschiedlichsten Gründe, weshalb sie auf die Minerva-Akademie gehen. Sie sind auch sehr unterschiedlich im Hinblick auf ihre Herkunft und den Charakter. Doch sie müssen lernen, an einem Strang zu ziehen, um den harten Alltag zu überstehen, und dabei auch diverse Differenzen überwinden. Und kommen sich dabei doch manchmal näher, als sie es eigentlich sollten …

Der beliebige Alltag an einer Militärschule

Mögen junge Menschen in der Politik nur wenig Beachtung finden, Netflix hat immer ein Herz für sie. Zumindest bringt der Streamingdienst in regelmäßigen Abständen Filme und Serien heraus, die aus dem Leben eben dieser erzählen. In der Komödie Best of the Best lernen wir beispielsweise zwei beste Freundinnen kennen, die sich an der Schule einer Bollywood-Fusion-Tanzgruppe anschließen. Crew Girl erzählt die Geschichte einer Schülerin, die sich in einer reinen Jungen Ruder-Mannschaft durchsetzen muss. Sehenswert ist zudem Don’t Say Good Luck. Auch hier steht im Mittelpunkt eine Schülerin, wobei diese sich mit einer Reihe von Themen herumplagt, von einem Schulauftritt über eine erste Liebe bis zu Familienproblemen. Mit Die Minerva-Akademie tauchen wir ein weiteres Mal in die Schulwelt ein. Diese ist jedoch ein wenig speziell.

Dass solche Serien in monothematischen Schulen oder Universitäten spielen, kommt immer mal wieder vor. Vor allem im künstlerischen oder sportlichen Bereich war man recht aktiv. Dieses Mal ist es eben eine Militärschule. Mit einem persönlichen Ausdruck hat das dann weniger zu tun. Wo die Protagonisten und Protagonistinnen sonst oft gemeinsame Ziele verfolgen, da ist das bei Die Minerva-Akademie anders. Das sorgt dann prinzipiell für etwas mehr Abwechslung, weil man dabei voll aus dem Leben greifen kann. Das bedeutet aber nicht, dass die italienische Serie deswegen originellere Geschichten erzählt. Tatsächlich ist sie sogar recht austauschbar, wenn am Ende doch die üblichen Themen ausgepackt werden. Sicher bringt das dann Identifikationsfläche mit sich, wenn man sich in diesen alltäglichen Sehnsüchten und Sorgen wiederfinden kann. Aber es ist eben auch beliebig.

Nur Mittelmaß

Die größte Besonderheit ist natürlich das militärische Umfeld. Dieses wird aber auch nur bedingt genutzt. So ist es natürlich schon irgendwie ganz reizvoll, wenn zwischendurch Fechten auf dem Programm steht. Ansonsten wird aber nicht so wirklich viel draus gemacht, das Militärische an sich spielt keine wirklich große Rolle. Die Minerva-Akademie legt einen höheren Schwerpunkt auf Disziplin, wie zu erwarten war. Manche scheinen einen Hang zum Sadismus zu pflegen, Strafen gehört fest zur Schul-DNA. Man sollte aber kein zweites Boots erwarten. Stattdessen gibt es dann irgendwelche Geheimnisse, die aufgedeckt werden müssen. Man wirft also mal wieder alles Mögliche zusammen, in der Hoffnung, damit das Publikum über acht Folgen an sich zu binden.

Teilweise funktioniert das ganz gut, teilweise weniger. So hat man sich schon ein bisschen mehr Mühe gegeben bei dem Inhalt, als es in diesem Segment zu erwarten war. Man hat hier zumindest das Gefühl, es mit tatsächlichen Menschen zu tun zu haben. Zusammen mit dem Setting ist da genug, um es zumindest einmal mit Die Minerva-Akademie zu versuchen, zumal man sich dann doch in der einen oder anderen Figur wiederfinden kann. Im Vergleich zu den anderen Netflix-Titeln von oben ist das hier aber doch etwas schwächer. Mehr als Mittelmaß ist der Ausflug in diese Militärschule am Ende dann doch nicht, da sie zu wenig aus dem Stoff herausholt.

Credits

OT: „Minerva – La Scuola“
Land: Italien
Jahr: 2026
Regie: Ivan Silvestrini, Francesca Marino
Drehbuch: Ivano Fachin, Giovanni Galassi, Tommaso Matano, Michela Straniero
Musik: Michele Braga
Kamera: Francesca Amitrano
Besetzung: Ciro Minopoli, Biagio Venditti, Margherita Buoncristiani, Beatrice Savignani, Simone Secce, Giulio Brizzi, Nicole Malay, Alicia Edogamhe, Massimiliano Gallo, Cristiana Capotondi, Irene Maiorino, Raiz, Michele Rosiello

Bilder

Trailer

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Die Minerva-Akademie – Staffel 1
fazit
„Die Minerva-Akademie“ erzählt aus dem harten Alltag junger Menschen an einer Militärschule. Das Setting ist mal etwas anderes. Man gab sich auch Mühe bei den Figuren. Dennoch ist einiges austauschbar, am Ende holt man aus dem Ganzen nicht genug heraus.
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