Best of the Best Netflix Streamen online Video on Demand
© Emily V. Aragones/Netflix

Best of the Best

Best of the Best Netflix Streamen online Video on Demand
„Best of the Best“ // Deutschland-Start: 18. September 2026 (Netflix)

Inhalt / Kritik

Maya (Maitreyi Ramakrishnan) und Anjali (Priyanka Kedia) sind schon seit vielen Jahren miteinander befreundet. Dabei teilen sie nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch die Liebe zum Tanzen. Sie treten an der High School sogar zusammen bei einer Talentshow auf, die ganz gut läuft, bis Mayas Drone Amok läuft und alles zunichtemacht – ein Ereignis, das sie selbst in der Universität verfolgt. Dennoch beschließen die beiden, sich dort dem Bollywood-Fusion-Tanzteam anzuschließen und sogar bei einem nationalen Wettbewerb teilzunehmen. Ins Team werden sie sofort aufgenommen. Die Schwierigkeiten kommen erst später, auch weil Maya immer wieder ihre eigenen Ideen durchzusetzen versucht und dadurch den Leiter Ronak (Ankur Rathee) in den Wahnsinn treibt. Aber auch die Freundschaft der beiden wird durch die Konkurrenzsituation auf eine Probe gestellt …

Zuweilen etwas anstrengend

Geschichten über junge Menschen, die sich etwas mühsam durchs Leben schlagen, haben bei Netflix eigentlich immer Hochkonjunktur. Kürzlich war da etwa Crew Girl um eine Schülerin, die sich in einem reinen Männer-Ruderteam durchsetzen muss. Bei Die ganze Wahrheit hinter meinen Lügen muss sich eine Freundesclique bei einem Junggesellinnenabschied mit diversen Krisen und Geheimnissen auseinandersetzen. Don’t Say Good Luck wiederum folgt einer Schülerin, die sich zwischen einem Schulauftritt, einer ersten Liebe und einer schwerkranken Mutter selbst sucht. Mit Best of the Best gibt es nun schon wieder Nachschub in diesem Segment. Diesmal dreht sich die Geschichte um zwei beste Freundinnen, die sich beim Tanzen ausdrücken wollen, was aber nicht so einfach ist wie gedacht.

Dabei dauert es nicht lange, bis der US-amerikanische Film die Sollbruchstelle aufzeigt. Wenn der erste gemeinsame Auftritt der beiden durch die überzogene und letztendlich missglückte Drohnenshow zu einem Desaster wird, ist bereits klar, dass Maya mit ihren Ideen für Ärger sorgt. Und tatsächlich kommen später gleich mehrere Szenen, in denen die Protagonistin ihren Kopf durchsetzen will und dabei andere verärgert. Das darf einen auch als Zuschauer bzw. Zuschauerin etwas verärgern, zumindest aber irritieren. Best of the Best ist zuweilen ein wenig anstrengend. Gleichzeitig ist es aber auch irgendwo eine Stärke des Films, wenn hier die Figuren tatsächlich Fehler machen dürfen und ihnen Konturen verliehen werden. Nichtssagende Leute findet man in solchen Filmen schließlich mehr als genug – hier sind es etwa die Männer.

Ein bisschen zu leicht

Im Hinblick auf die Romantik sollte man dann auch gar nicht viel erwarten. Es gibt zwar Love Interests, weil ein Film über Freundinnen wohl nicht ohne potenzielle Partner auskommt. Im Mittelpunkt steht dann aber doch die Freundschaft. Best of the Best zeigt auf, wie schwierig, aber auch wie wertvoll eine solche ist. Und dass man sie nicht für selbstverständlich nehmen sollte. Allzu schwer ist die Probe jedoch nicht. Zum einen handelt es sich hierbei um eine Komödie, man will das Publikum bespaßen, nicht herunterziehen. Die Tonalität bleibt also locker. Zum anderen geht das mit der Aussöhnung mal wieder besonders fix. Da muss nicht viel investiert werden, damit es am Ende auf das obligatorische Happy End hinausläuft.

Während an diesen und weiteren Stellen der Film doch ein bisschen zu stromlinienförmig ist und sich nicht traut, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, gibt es als Alleinstellungsmerkmal ja noch die Sache mit dem Tanzen. Die Art und Weise, wie hier Bollywood in den Alltag einer US-amerikanischen Universität integriert wird, ist schon was anderes. Sicher hätte man noch stärker auf den kulturellen Aspekt eingehen können, wie es seinerzeit Noch nie in meinem Leben … getan hat – eine weitere Netflix-Komödie mit Maitreyi Ramakrishnan in der Hauptrolle. So wie inhaltlich insgesamt noch Luft nach oben war. Aber auch so sticht Best of the Best aus dem Einheitsbrei hervor, der einem bei dem Streamingdienst immer wieder vorgesetzt wird.

Credits

OT: „Best of the Best“
Land: USA
Jahr: 2026
Regie: Lena Khan
Drehbuch: Hasan Minhaj, Prashanth Venkataramanujam
Musik: Daniel Rojas
Kamera: Adam Carboni
Besetzung: Maitreyi Ramakrishnan, Priyanka Kedia, Ankur Rathee, Chaneil Kular, Janina Gavankar, Becky Alex, Shreya Navile, Hasan Minhaj

Bilder

Trailer

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Best of the Best
fazit
In „Best of the Best“ nehmen zwei beste Freundinnen an einem Bollywood-Fusion-Tanzwettbewerb teil, was ihre Freundschaft auf eine Probe stellt. Die Komödie gefällt durch den kulturellen Aspekt, die nicht immer einfachen Protagonistinnen und die Darstellung von Freundschaft. Allerdings machte man es sich in mehrfacher Hinsicht mal wieder ziemlich einfach.
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