Man on Fire 2026 Netflix Streamen online Video on Demand
© Juan Rosas/Netflix

Man on Fire (2026)

Man on Fire 2026 Netflix Streamen online Video on Demand
„Man on Fire“ // Deutschland-Start: 30. April 2026 (Netflix)

Inhalt / Kritik

Früher kämpfte John Creasy (Yahya Abdul-Mateen II) als Mitglied einer Spezialeinheit gegen Feinde. Seitdem sein letzter Einsatz aber in einer Katastrophe endete, die den Rest des Teams das Leben kostete, kämpft er vor allem gegen seine eigenen Dämonen – auch unter Zuhilfenahme von Alkohol. Nach einem verpatzten Selbstmordversuch nimmt ihn sein Freund Paul Rayburn (Bobby Cannavale) unter seine Fittiche und bietet ihm einen Job in Brasilien an. Doch das Versprechen auf eine bessere Zukunft hält nicht lange, denn dort wird Rayburn Opfer eines Anschlags. Nun liegt es an John, sich um dessen Tochter Poe (Billie Boullet) zu kümmern, während er selbst die Terroristen jagt, die hinter all dem stecken …

Neue Adaption des bekannten Romans

Wenn es um düstere Stoffe geht, muss man bei Netflix eigentlich nie mangelnden Nachschub befürchten. Zuletzt gab es etwa die südkoreanische Horrorserie If Wishes Could Kill über eine Schulclique, die hinter das Geheimnis einer todbringenden App kommen muss. Direkt aus dem Leben genommen war die True-Crime-Doku Should I Marry a Murderer? über eine Frau, die erkennen musste, dass ihr Verlobter ein tödliches Geheimnis hat. Und da war da noch das Krimidrama Bandi – Unter Geschwistern über Geschwister, die nach dem Tod der Mutter irgendwie über die Runden kommen müssen. Wer es gern ein wenig actionreicher mag, kann es einmal mit Man on Fire versuchen. Denn hier muss der Protagonist in vielfacher Hinsicht kämpfen.

Die Geschichte ist dabei nicht ganz neu. Genauer steht der gleichnamige Roman von A. J. Quinnell Pate, der 1980 auf den Markt gekommen ist. Zweimal wurde dieser bereits verfilmt, erst 1987 als Man on Fire mit Scott Glenn in der Hauptrolle. 2004 folgte Mann unter Feuer – Man on Fire, dort war Denzel Washington als John Creasy zu sehen. Jetzt also Fassung Nummer drei. Wie immer muss man sich da fragen: Braucht es das wirklich? Was kann die neue Version leisten, was die anderen nicht hatten? Ein großer Unterschied verrät bereits der Blick auf die Laufzeit. Denn während die beiden obigen Fassungen Filme waren, handelt es sich bei der Neuauflage um eine siebenteilige Serie. Das erlaubt es dem Kreativteam, einiges ausführlicher zu gehen und vielleicht etwas mehr Tiefe zu wagen.

Abgründig, aber nicht durchgängig spannend

Serienschöpfer Kyle Killen (Halo) nutzt diesen Umfang, um gerade auch die dunklen Seiten seines Protagonisten näher zu beleuchten. Und von denen gibt es eine Menge, Creasy ist nicht der strahlende Held, wie man ihn in Actionproduktionen oft findet. Er ist ein gebrochener Mann, der immer wieder von seiner Vergangenheit eingeholt wird und einfach nicht vorankommt. Man on Fire ist in diesen Szenen auch gar nicht schlecht geworden. Es gelingt Hauptdarsteller Yahya Abdul-Mateen II (Ambulance), diese Passagen mit genügend Intensität zu füllen. Man nimm ihm sowohl die Kampfmaschine wie auch das Wrack ab, wenn die Hauptfigur zwischen diesen beiden Extremen hin und her wechselt.

Doch auch sein Spiel ist nicht genug, um wirklich über die gesamte Laufzeit die Serie halten zu können. Dafür sind die Actionszenen einfach nicht interessant genug, da fehlt es an den inszenatorischen Einfällen. Es passiert zwar schon einiges, während wir Creasy und seinem jungen Schützling folgen. Das bedeutet aber nicht, dass das dann auch sehenswert. Es wird mit der Zeit dann doch eher langweilig. Überhaupt ist die Serie nicht so wirklich packend. Jedes Mal, wenn sich Man on Fire wieder der Geschichte zuwendet, bei der es viel um Rache geht, zieht sich das Ganze. Das Drehbuch hat da einfach zu wenig zu erzählen, hat auch mit den Dialogen zu kämpfen. Schlecht ist das Ergebnis dann zwar nicht, es erfüllt schon irgendwie seinen Zweck. Mehr als das ist es aber nicht, über Mittelmaß kommt diese letztendlich doch eher fade Actionserie nicht hinaus.

Credits

OT: „Man on Fire“
Land: USA
Jahr: 2026
Regie: Steven Caple Jr., Vicente Amorim, Clare Kilner, Michael Cuesta
Drehbuch: Kyle Killen
Idee: Kyle Killen
Vorlage: A. J. Quinnell
Musik: Max Aruj
Kamera: Alejandro Martínez, Paula Huidobro
Besetzung: Yahya Abdul-Mateen II, Billie Boullet, Scoot McNairy, Alice Braga, Bobby Cannavale, Paul Ben-Victor, Thomás Aquino

Bilder

Trailer

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Man on Fire (2026)
fazit
In „Man on Fire“ muss ein traumatisierter Ex-Soldat die Tochter seines toten Freundes beschützen. Das ist manchmal ganz gut, wenn es um die Abgründe des Protagonisten geht. Ansonsten gibt es aber viel Leerlauf, da die Romanadaption nicht genug zu erzählen hat und selbst bei der Action nicht gerade brilliert.
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