Prinz von Peoria Der magische Weihnachtselch Prince of Peoria A Christmas Moose Miracle Netflix

„Prinz von Peoria: Der magische Weihnachtselch“ // Deutschland-Start: 17. Dezember 2018 (Netflix)

Weihnachten steht vor der Tür, das bedeutet Geschenke, viel Schokolade und vor allem das Lichterfest! Vor allem auf Letzteres freut sich Teddy (Theodore Barnes), da er früher immer mit seinem Vater dorthin gegangen ist. Dieses Jahr steht die Tradition jedoch unter keinem guten Stern, denn von einem Tag zum nächsten ist die Bowlingbahn seiner Mutter Regina (Cynthia Kaye McWilliams) völlig eingeschneit – und keiner kann mehr heraus. Aber nicht verzagen, Emil (Gavin Lewis) weiß schon einen Weg: Magnus wird ihnen helfen, der magische Weihnachtselch seines Heimatlandes Buronia.

Zu Weihnachten etwas Besonderes
Und der festliche Sonderverkauf geht weiter: Nachdem mit Die Supermonster und der Wunschstern und Zoe und Raven: Es weihnachtet sehr schon zwei andere Netflix-Kinderserien mit einem Weihnachtsspecial beglückt wurden, steht mit Prinz von Peoria: Der magische Weihnachtselch eine dritte Eigenproduktion für ein jüngeres Publikum an. An dieses richtete sich zumindest die zugrundeliegende Serie Prinz von Peoria, die von der Freundschaft zwischen einem normalen amerikanischen Jungen und einem Inkognito-Prinzen aus Übersee erzählte.

Beim Special ist von der Geschichte nur noch indirekt etwas übrig. Wer die Personen sind, was sie miteinander verbindet, das verrät Der magische Weihnachtselch nicht, ebenso wenig ihre Hintergründe. Um die zu kennen, sollte man daher schon die Serie gesehen haben. Wobei der grundsätzliche Inhalt auch so zu verstehen ist. Im Mittelpunkt steht noch immer die Freundschaft zwischen dem tendenziell grummeligen Teddy und dem exzentrischen Emil, als kleine Nebenhandlung muss die Mutter zusätzlich nach einem Geschenk für Emils Bodyguard Joseep (Gabriel Hogan) suchen.

Die sind doch alle bekloppt …
Der Kontrast zwischen den beiden Jungen wird dieses Mal noch durch einen besonders kuriosen Brauch aus Buronia verstärkt: der titelgebende magische Weihnachtselch. Schon in der Serie gehörten die etwas eigenen Traditionen des fernen Landes zu den Lichtblicken einer ansonsten oft nur mäßigen Produktion. Durch die Konzentration auf einen solchen – das Special ist wie die Folgen nur eine knappe halbe Stunde lang –, macht das hier auch mehr Spaß als im Original. An der Besetzung gab es ohnehin nichts auszusetzen, ihr Einsatz scheiterte bislang nur an den schwachen, wenig komischen Drehbüchern.

Auch wenn Der magische Weihnachtselch als Einstieg nicht ganz ideal ist, diverse Figuren hier auch bedeutungslos durchs Bild huschen, ein netter Comedyhappen zum Fest ist das schon geworden, mit ein wenig Weihnachtszauber obendrein. Außerdem zeigt die Geschichte um einen kohlefressenden, Schokohaufen kackenden Elchen, dass in Prinz von Peoria doch noch mehr Potenzial steckt, wenn sich die Macher stärker auf die Absurditäten konzentrieren, anstatt sich auf Lacher aus der Dose zu verlassen.

Prinz von Peoria: Der magische Weihnachtselch
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Prinz von Peoria: Der magische Weihnachtselch
„Der magische Weihnachtselch“ lebt wie die Serie auch von dem Kontrast der beiden Jungs und den bescheuerten Bräuchen des fernen Königreiches. Das macht hier sogar mehr Spaß als bei „Prinz von Peoria“, auch wenn Neueinsteigern wichtige Hintergründe fehlen und manche Figuren nur aus Prinzip dabei sind.
5von 10

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