Hollywood Arts Netflix Streamen online Video on Demand
© Kailey Schwerman/Paramount+/Netflix

Hollywood Arts – Staffel 1

Hollywood Arts Netflix Streamen online Video on Demand
„Hollywood Arts“ // Deutschland-Start: 15. Oktober 2026 (Netflix)

Inhalt / Kritik

Trina Vega (Daniella Monet) hatte große Träume, sie wollte eine berühmte Schauspielerin werden. Daraus wurde aber nichts. Anstatt in imposanten Hollywood-Produktionen mitzuspielen, hangelt sie sich mühsam von einem Job zum nächsten. Und so kehrt sie an die Highschool Hollywood Arts zurück, wo sie vor vielen Jahren selbst Schülerin war. Dort soll sie als Vertretungslehrerin einer neuen Generation von Kunstschaffenden alles beibringen, was sie für die Zukunft brauchen – selbst wenn ihre eigenen Zukunftspläne erbärmlich gescheitert sind. Anfangs ist das nicht gerade einfach, da sie auch für den Beruf einer Lehrerin nicht die notwendigen Qualifikationen mitbringt. Doch mit der Zeit findet sie sich immer mehr in ihrer Rolle zurecht …

Spätes Spin-off einer Sitcom

Auf der Suche nach neuem Material schaut sich Netflix immer wieder gern in der Vergangenheit um. So veröffentlichte der Streamingdienst beispielsweise Beverly Hills Cop: Axel F, Happy Gilmore 2 und Chicken Run: Operation Nugget, jeweils mehrere Jahrzehnte nach den vorangegangenen Kinohits. Und auch im Serienbereich findet man vereinzelt solche Spätfortsetzungen. Kürzlich war da A Different World, das die Sitcom Collegefieber aus den 1980ern fortführte. Ganz so alt ist Victorious nicht, eine weitere Sitcom, die an einer Bildungseinrichtung spielt. Genauer lief sie von 2010 bis 2013 und erzählte von mehreren Schülern und Schülerinnen einer Highschool für darstellende Künste. Dennoch ist es irgendwie überraschend, dass mit Hollywood Arts die Serie wiederaufgegriffen wird, da sie sich jeweils an ein etwas jüngeres Publikum richten. Dieses wird hier das Original kaum kennen.

Unbedingt notwendig ist das aber auch nicht. Zwar ist es wie so oft hilfreich, Vorkenntnisse mitzubringen. Schließlich ist die Protagonistin Trina eine Rückkehrerin, als ebenso untalentierte wie eitle Schülerin war sie damals bereits mit am Start. Die eine oder andere Referenz ist also schon drin, auch durch andere rückkehrende Figuren. Man verzichtet jedoch darauf, allzu schamlos auf Nostalgie zu setzen. Das ist auch besser so, da Hollywood Arts zur gleichen Zeit lauter neue Figuren einführt. Die nachwachsense Generation, die nun ihrerseits Träumen nachjagen darf, ist es, um die sich das Geschehen dreht. Da heißt es also, die richtige Balance aus Rückblick und Aufbruch zu finden. Das klappt mal besser, mal schlechter, insgesamt passt das jedoch so.

Wenig gelungene Witze

Vielmehr sind die Probleme woanders. Eines der größten ist, dass die Witze einfach nicht besonders gut geworden sind. Mühe gegeben hat man sich dabei schon. So geht das junge Ensemble mit viel Energie zur Sache. Und da sind auch ein paar recht schräge Momente dabei, wenn die Figuren sich künstlerisch betätigen oder auch mal über das eigene Privatleben stolpern. Viel zu lachen gibt es dennoch nicht, was den altmodischen Gebrauch von Gelächtern vom Band, wie man sie früher in Sitcoms oft hatte, umso irritierender macht. In Hollywood Arts sind ganz viele Szenen, die dem Publikum als komisch verkauft werden sollen, es aber einfach nicht sind. Vieles ist sogar recht langweilig.

Ebenfalls etwas schade ist, wie die Hauptfigur verschwendet wird. Dass jemand, der selbst Schauspielerin werden sollte, komplett scheitert und nun andere unterrichten soll, ist ein interessantes Szenario, aus dem man einiges hätte machen können. Da sich Hollywood Arts aber zu sehr auf einfach gestrickte Witze versteift, erhält Trina nicht den notwendigen Raum für eine solche Innerlichkeit. Schlecht ist die Serie zwar nicht, man kann sich das alles schon anschauen. Mehr als Mittelmaß ist diese Mischung aus Fortsetzung und Spin-off aber nicht geworden, weshalb man die Frage, ob es wirklich eine Rückkehr an diese Highschool gebraucht hat, eher verneinen kann. Da wäre doch deutlich mehr drin gewesen.

Credits

OT: „Hollywood Arts“
Land: USA
Jahr: 2026
Regie: Jonathan Judge, Trevor Kirschner, Wendy Faraone, Kira Kosarin, Nathan Kress, Kira Kosarin
Drehbuch: Jake Farrow, Samantha Martin, Sam Becker, Hannah Suria, Christopher J. Nowak, Joe Sullivan, Mariah Smith
Musik: Niki Hexum, Zack Hexum
Kamera: Carlos González, Tyler Walzak
Besetzung: Daniella Monet, Alyssa Miles, Erika Swayze, Emmy Liu-Wang, Peyton Jackson, Martin Kamm

Bilder

Trailer

Weitere Netflix Titel

Ihr seid mit Hollywood Arts durch und braucht Nachschub? Dann haben wir vielleicht etwas für euch. In unserem Netflix-Themenbereich sind Hunderte von Original-Produktionen gelistet, unterteilt nach Spielfilm, Serie, Doku und Comedy. Unten findet ihr alle Netflix-Titel, die wir auf unserer Seite besprochen haben.

A
B
C
D
E
F
H
I
L
M
P
S
T
U
W

Kaufen / Streamen

Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision, ohne dass für euch Mehrkosten entstehen. Auf diese Weise könnt ihr unsere Seite unterstützen.




(Anzeige)

Hollywood Arts – Staffel 1
fazit
„Hollywood Arts“ folgt einer gescheiterten Schauspielerin an ihre alte Highschool der darstellenden Künste, wo sie andere unterrichten soll. Das Szenario war eigentlich vielversprechend. Das Spin-off der Serie „Victorious“ hält sich jedoch zu sehr mit mäßigen Witzen auf, während es zwischen Rückblick und Aufbruch zu vermitteln versucht
Leserwertung0 Bewertungen
0
5
von 10