Meine beste Freundin Minha Melhor Amiga My Best Friend Netflix Streamen online Video on Demand
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Meine beste Freundin

Meine beste Freundin Minha Melhor Amiga My Best Friend Netflix Streamen online Video on Demand
„Meine beste Freundin“ // Deutschland-Start: 2. November 2026 (Netflix)

Inhalt / Kritik

Schon ihr ganzes Leben lang sind Julia (Mônica Martelli) und Clara (Ingrid Guimarães) beste Freundinnen. Das sind sie auch geblieben, als sie Mütter wurden, denn auch ihre jeweiligen Töchter Manu (Giulia Benite) und Isadora (Gabi Amaral) sind inzwischen eng miteinander befreundet. So eng, dass sie auch gemeinsam ihre brasilianische Heimat hinter sich lassen, um in Portugal an einem Austauschprogramm teilzunehmen. Während die Freude bei den Jugendlichen über diese neuen Erfahrungen groß ist, haben ihre Mütter mit der Situation zu kämpfen. Um wen sollen sie sich denn jetzt kümmern? Also beschließen sie, ihren Töchtern hinterher zu reisen – was zu der einen oder anderen schwierigen Situation führt …

Komödie mit Alltagsthemen

Aktuell darf man bei Netflix wieder dabei zusehen, wie einen Menschen aus aller Welt zum Lachen bringen wollen. Das klappt mal besser, mal schlechter. Ganz amüsant war die türkische Serie Krumme Dinger am Bosporus: Der Karun-Schatz, wo eine Gangstertruppe nach einem legendären Schatz sucht. Noch besser war der spanische Geheimtipp Lo dejamos acá um einen Psychotherapeuten, der auf unorthodoxe Methoden zurückgreift. Der deutsche Beitrag Das Geschenk, wo ein Kindergeburtstag Streitigkeiten bei den Erwachsenen auslöst, war hingegen eher weniger geglückt. Irgendwo dazwischen ist Meine beste Freundin. Diesmal haben wir es mit einer brasilianischen Komödie zu tun, die in der Heimat sogar im Kino lief und dort mehrere Millionen Besucher und Besucherinnen hatte.

Ob ein solcher Erfolg verdient ist oder nicht, darüber lässt sich natürlich immer streiten. Man muss dem Film aber zumindest zugutehalten, dass er inhaltlich ambitionierter ist, als man das auf den ersten Blick meinen könnte. So erinnert Meine beste Freundin zunächst an andere Komödien, in denen Frauen gemeinsam Urlaub machen und alles im Chaos endet. Spa Weekend war ein aktuelles und besonders übles Beispiel dafür, wie das Publikum mit einer Situation zum Lachen gebracht werden soll, die völlig eskaliert und aus dem Ruder läuft. An manchen Stellen geht das hier zwar auch in diese Richtung. Aber man hält sich doch stärker zurück als bei der US-Produktion und versucht stattdessen, mit Alltagsthemen zu punkten.

Nicht sehr lustig, aber nett

Es gibt dann auch tatsächlich einiges, mit dem man sich identifizieren kann. Mal geht es darum, dass in einer Ehe das Feuer erloschen ist. Man wird thematisiert, wie Mütter sich einen neuen Lebensinhalt aufbauen müssen, wenn ihre Kinder sie nicht mehr oder weniger brauchen. Auch die Menopause und Arbeit spielen irgendwann mal eine Rolle. Und Freundschaft eben, Meine beste Freundin trägt den Titel nicht ohne Grund. Zuweilen wird der Film dadurch auch etwas willkürlich, wenn man gar nicht mehr sagen kann, wovon dieser überhaupt handeln soll. Irritierend ist dabei auch, dass die Töchter zwischenzeitlich wirklich gar keine Rolle mehr spielen. Man hätte sie sogar weglassen können und einen reinen Urlaubsfilm aus dem Stoff machen können.

Ebenfalls wenig geglückt ist der Humor. Zwar wird es nicht ganz so unzumutbar wie bei dem obigen Beispiel aus den USA oder auch anderen „Chick Flicks“, die bemühte Peinlichkeit mit Humor verwechseln. Tatsächlich lustig wird es hier aber auch nicht. Die witzigste Szene ist noch ein Outtake, bei dem die Darstellerinnen sich nicht merken können, wer von ihnen welche Tochter hat – was auch aufzeigt, wie konturlos der Nachwuchs geworden ist. Und doch ist Meine beste Freundin zumindest ganz okay geworden. Das ist alles nah genug am Leben dran, dass man etwas daraus mitnehmen kann. Und auch wenn einem die Protagonistinnen vielleicht nicht ganz so sehr ans Herz wachsen, ein bisschen Anteilnahme ist schon drin. Dazu gibt es nette Aufnahmen, wenn der Ausflug der beiden Mütter an idyllische Orte führt, die in einem das Fernweh wecken.

Credits

OT: „Minha Melhor Amiga“
IT: „My Best Friend“
Land: Brasilien
Jahr: 2026
Regie: Susana Garcia
Drehbuch: Patrícia Leme, Luisa Capri, Susana Garcia, Mônica Martelli, Ingrid Guimarães, Tati Bernardi
Musik: Zé Ricardo
Kamera: Rodrigo Monte
Besetzung: Mônica Martelli, Ingrid Guimarães, Giulia Benite, Gabi Amaral, Albano Jerónimo, Gustavo Machado, Michel Melamed, Alejandro Albarracín, Thaila Ayala

Trailer

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fazit
„Meine beste Freundin“ begleitet zwei Freundinnen nach Portugal, wo ihre Teenagertöchter an einem Austauschprogramm teilnehmen. Der Film greift dabei viele Themen auf, die trotz Hang zur Willkürlichkeit Anteilnahme ermöglich. Tatsächlich witzig ist diese Komödie aber nicht.
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