Wild Sing Netflix Streamen online Video on Demand
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Wild Sing

Wild Sing Netflix Streamen online Video on Demand
„Wild Sing“ // Deutschland-Start: 30. Juli 2026 (Netflix)

Inhalt / Kritik

Anfang der 2000er ist Triangle der kommende Star am K-Pop-Himmel, das Publikum liebt die Musik des Trios. Doch nach einem Skandal löst sich die Gruppe auf, die drei verschwinden völlig aus dem Scheinwerferlicht. Zwanzig Jahre später erhalten Hyun-woo (Gang Dong-won), Sang-gu (Um Tae-goo) und Do-mi (Park Ji-hyun) die Chance, noch einmal für ein Konzert zusammenzukommen. Doch das ist alles nicht so einfach. Denn während Hyun-woo die ganze Zeit über versuchte, von dem vergangenen Ruhm zu leben, haben die beiden anderen komplett andere Lebenswege eingeschlagen. Kontakt hatten sie auch keinen mehr, man wollte nichts mehr miteinander zu tun haben. Nach anfänglichem Zögern gelingt es Hyun-woo dennoch, die beiden zu überzeugen, es noch einmal zu versuchen. Doch dafür müssen sie sich auch ihren alten Konflikten stellen …

Ernste Themen, humorvoll verpackt

Südkoreanische Titel haben auf Netflix nach wie vor Hochkonjunktur. Zwar erhalten diese nicht mehr die Aufmerksamkeit, wie es bei früheren Produktionen aus dem fernöstlichen Land der Fall war. Aber es finden sich immer noch ziemlich interessante Filme und Serien in dem Aufgebot des Streamingdienstes. Schön ist dabei auch, wie unterschiedlich diese Beiträge sind. Kürzlich war da etwa The East Palace, eine Mischung aus Mystery und Fantasy über einen Geisterjäger und eine Hofdame, die dunkle Geheimnisse aufdecken. Ein humorvolles Abenteuer stellte The WONDERfools dar, dort geht es um drei Menschen, die übernatürliche Kräfte entwickeln. In dem Horrorwerk If Wishes Could Kill wiederum erfüllt eine App Wünsche und bringt den Tod. Mit dem Film Wild Sing kommt nun ein Titel heraus, der wieder in eine ganz andere Richtung geht.

So haben wir es hier primär mit einer Komödie zu tun. Die Geschichte um drei Menschen, die im Leben gescheitert sind, würde sich zwar auch für ein Drama anbieten. Ernst genug ist das ja, was hier erzählt wird, wenn das Trio alte Wunden mit sich herumträgt. Es geht auch um gescheiterte Träume und die Sehnsucht nach Anerkennung und Selbstverwirklichung. Wild Sing will zwischendurch auch nachdenklich sein und Gefühle im Publikum wachrufen. Das sind aber nur kurze Einwürfe. Ansonsten setzt der Film auf Humor, wenn das Aufeinandertreffen der drei Hauptfiguren zu reichlich Reibungen führt. Es geht auch immer mal wieder etwas schief, selbst nachdem man sich zusammengerauft hat und einen neuen Anlauf wagt. Denn wo wäre der Spaß, wenn alles glattgehen würde?

Nicht lustig

Das Konzept ist schon schlüssig. Die Umsetzung lässt aber zu wünschen übrig. Das größte Problem ist, dass der anvisierte Humor einfach nicht lustig ist. Immer wieder kommt es zu klamaukigen Slapstickeinlagen, die völlig überdreht sind und doch keinen Eindruck hinterlassen. Spaß macht der Film auf diese Weise nicht. Wild Sing ist vielmehr anstrengend und langweilig zugleich – was nie eine gute Kombination ist. Die schwachen Witze torpedieren zudem die besagten ernsten Momente, da es der Film so nicht schafft, den Figuren auch wirklich den Raum zu geben, den sie bräuchten. Die Tonalität der Musikkomödie springt zu sehr hin und her, ohne ein wirkliches Konzept zu haben, wie die beiden Komponenten zusammenpassen.

Das heißt nicht, dass man sich den Film nicht anschauen kann. So konnte er in seiner Heimat immerhin mehr als 1,3 Millionen Besucher und Besucherinnen in die Kinos locken, bevor er weltweit von Netflix ins Programm aufgenommen wurde. Zielgruppe dabei sind zum einen sicherlich K-Pop-Fans, die gut gelaunte Bühnenprogramme sehen wollen. Denn zumindest in der Hinsicht wird etwas geboten. Es kommt aber auch eine gewisse Nostalgienote hinzu, wenn Wild Sing anfangs eine Reise in die Vergangenheit ist und uns in die 2000er mitnimmt. Wer dafür empfänglich ist, kann ebenfalls reinschauen. Dennoch, im Vergleich zu den obigen südkoreanischen Beiträgen ist dieser hier nur wenig erwähnenswert, zumal der Ablauf der Geschichte recht einfallslos ausgefallen ist.

Credits

OT: „Wild Sing“
Land: Südkorea
Jahr: 2026
Regie: Jae-gon Son
Drehbuch: Chae-woo Kim
Musik: Jin-hee Lee
Kamera: Tae-ho Shin
Besetzung: Dong-won Gang, Tae-goo Um, Ji-hyun Park, Jung-se Oh

Bilder

Trailer

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Wild Sing
fazit
„Wild Sing“ erzählt von einem ehemaligen K-Pop-Trio, das 20 Jahre später einen Comebackversuch startet. Der Film schneidet ernste Themen an, verliert sich aber immer wieder in klamaukigem Slapstick. Spaß macht das nicht, emotional wird es auch nicht so wirklich. Wer nicht gerade großer Fan dieser Richtung ist, kann sich das Einschalten sparen.
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