Im Anschluss an die Berliner Premiere von Michael (Kinostart: 22. April 2026) sprachen einige Mitglieder des kreativen Teams hinter dem Film im Rahmen eines Q&A-Panels über die Herausforderungen bei der Verfilmung von Michael Jacksons Geschichte. Zu den Teilnehmern dieses hier gekürzt wiedergegebenen Gesprächs gehörten Richmond und Anthony („Rich & Tone“) Talauega, die als Tänzer während der HIStory Tour mit Michael Jackson auf der Bühne standen und nun für die Choreografien im Film verantwortlich sind; Carla Farmer, Leiterin des Hair-Departments; Bill Corso, Maskenbildner; und Marci Rodgers, Kostümdesignerin. Im Film wird Michael Jackson von seinem Neffen Jaafar Jackson und (als Kind) von Juliano Krue Valdi gespielt.
Rich und Tone, als ihr gehört habt, dass dieser Film gedreht wird und dass ihr dabei sein würdet, wie habt ihr reagiert?
Tone Talauega: Unsere erste Frage war, wer Michael Jackson spielen würde. Als wir den Namen Jaafar Jackson hörten, haben wir uns ihn genau angeschaut. Er erfüllte für uns bestimmte Kriterien – vor allem in Bezug auf Rhythmus. Und das hat uns wirklich begeistert, tiefer in die Arbeit am Film einzusteigen
Eure Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Michael Jackson müssen Euch geholfen haben, Jaafar Jacksons Tanzstil so zu gestalten, dass er sich authentisch nach Michael anfühlte.
Rich Talauega: Auf jeden Fall. Als wir anfingen, mit Michael Jackson zu arbeiten, waren wir noch sehr jung – 15 und 17 Jahre alt. Wir sind mit ihm aufgewachsen – mit seiner Energie, seinem Tanz, seinem Stil, seiner Mode. Es ist einfach surreal, dass wir unser Verständnis von Michael jetzt einbringen können. Wir haben täglich sechs bis acht Stunden mit Juliano und Jaafar gearbeitet, aber die eigentliche Arbeit begann erst, wenn man das Studio verließ. Man musste so besessen wie möglich sein, wenn es darum ging, diesen Mann kennenzulernen – wie er über die Bühne gleitete, wie er ging, wie er sich kleidete, wie er sprach. Und die Einflüsse zu verstehen, die ihn geprägt haben, von James Brown und Jackie Wilson bis hin zu Sammy Davis, Fred Astaire und Charlie Chaplin. Unsere Aufgabe war es, all das aufzunehmen und herauszufinden, wie wir daraus etwas machen konnten.
Marci, als Leiterin der Kostümabteilung: Wie hast du die Balance zwischen Authentizität und Praktikabilität gefunden, sodass die Kostüme Michaels Originaloutfits originalgetreu nachempfunden waren und Jaafar und Juliano sich dennoch frei bewegen und tanzen konnten?
Marci Rodgers: Einer meiner Ansätze war, sicherzustellen, dass die Kostüme die ikonischen Outfits nachbildeten, die die Leute aus Michaels Karriere kannten. Aber ich habe mich auch mit Rich und Tone ausgetauscht. Wir mussten herausfinden, wo die Kostüme bei bestimmten Bewegungen reißen könnten, und dann haben wir gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, diese Stellen zu verdecken oder zu verstärken, damit Jaafar Michaels charakteristische Choreografie voll und ganz aufführen konnte, ohne dass seine Hose riss. Ich habe auch Kleidung für die Proben bereitgestellt. Jaafar trug also so ziemlich den ganzen Tag eine Version seines Kostüms. Für ihn war das wichtig, weil er Michael verkörperte, aber er hatte auch eine Art zweite Haut von mir – seine Kleidung und seine Schuhe.
Konntet ihr den Film genießen, als ihr ihn bei der Premiere zum ersten Mal gesehen habt? Oder habt ihr auf all die kleinen Details geachtet, die ihr anders hättet machen können?
Bill Corso: Während der Proben gab es Momente, in denen Jaafar einfach im Hayvenhurst-Haus war, dem Anwesen der Jackson-Familie, auf dem Michael Jackson aufgewachsen war, und den ganzen Tag lang alleine tanzte. Ich ging zum Haus und schminkte ihn, um zu sehen, wie sich das Make-up unter den Bedingungen hielt. Wir verbrachten viel Zeit miteinander – das war ein Jahr, bevor wir mit den Dreharbeiten begannen. Wir sprachen über viele Dinge, über Michael, darüber, wie er so war. Unter anderem arbeitete Jaafar hart daran, seiner Familie und sich selbst zu beweisen, dass er es schaffen konnte, seinen Onkel darzustellen. Seine Wände waren mit Post-its bedeckt, auf denen Affirmationen standen, mit denen Michael sich selbst motivierte. Ich habe mir das zu Herzen genommen und beschlossen, das bei meiner eigenen Arbeit auch so zu machen: Ich habe alle Affirmationen von Michael aufgehängt. Eine davon sah ich jeden Tag auf dem Spiegel, und darauf stand: „Gut ist nicht gut genug.“ Jeden Tag muss es besser werden, man muss nach Perfektion streben! Nun habe ich gestern den Film gesehen und es gab keinen einzigen Look, den ich nicht noch einmal überarbeiten und optimieren wollte. Es noch besser machen. Es gibt einige Aufnahmen im Film, die wir in Nachdrehs wiederholen mussten. Davon war ich total begeistert, denn das gab mir die Chance, noch ein bisschen mehr daran zu feilen. Für mich war es nie gut genug. So war Michael – er war während der gesamten Produktion bei uns, in jeder Abteilung, und sprach zu uns: Es muss das Größte überhaupt werden.
Stimmt es, dass dein erster bezahlter Auftrag darin bestand, das legendäre Thriller-Make-up für eine Highschool-Aufführung nachzumachen?
Bill Corso: Ja. Als Teenager war es immer mein Traum, Maskenbildner beim Film zu werden. Als ich 15 war, kam der Kurzfilm Thriller heraus. Und dazu zeigte MTV Making Michael Jackson’s Thriller, einen einstündigen Making-of-Film. Was ich dort als junger Maskenbildner sah, war der siebenfache Oscar-Preisträger Rick Baker, der Michaels Make-up machte, seinen Gesichtsabdruck nahm und ihn in einen Werwolf und einen Zombie verwandelte. Meine ganze Generation von Maskenbildnern war sprachlos. Das war ein lebensverändernder Moment für mich. Für die Schulaufführung von Thriller verwandelte ich meinen Freund in Michael und all seine Freunde in Zombies. Sie zahlten mir 20 Dollar. Nun diesen Film zu drehen und Thriller nachzustellen, war der Höhepunkt meines ganzen Lebens.
Michael Jackson hatte so viele großartige Kostüme – die rote Lederjacke und der Handschuh sind nur zwei ikonische Stücke. Wie bist du bei der Recherche und der Nachbildung vorgegangen, Marci?
Marci Rodgers: Ich war stolz darauf, sagen zu können, dass mein Recherchebuch über 800 Seiten lang war. Unter anderem habe ich buchstäblich mein Maßband hervorgeholt, wie eine Schülerin, und jeden Aspekt der originalen Thriller-Jacke vermessen. Es war auch wichtig, die Farbe exakt nachzubilden. Was den Handschuh angeht, habe ich Unmengen an Büchern. In jedem Magazin, in dem Michael erschien, habe ich buchstäblich die Handschuhe studiert, die er in verschiedenen Phasen seiner Karriere auf der Bühne trug.
Ein großer dramatischer Moment im Film ist der Unfall, der sich 1984 während der Dreharbeiten zum Pepsi-Werbespot ereignete. Er veränderte Michaels Aussehen grundlegend und war ein Wendepunkt.
Bill Corso: Um ein Gefühl für die Authentizität zu bewahren, haben wir uns alle sehr bemüht, Menschen einzubeziehen, die Michael kannten und mit ihm zusammengearbeitet hatten. Was den Pepsi-Vorfall angeht, so waren viele Mitglieder unserer Crew an jenem Tag tatsächlich vor Ort. Ein sehr guter Freund von mir war an diesem Tag der Set-Fotograf und hat die Bilder von Michael gemacht. Eine meiner Maskenbildnerinnen war an diesem Tag dort und hat die Jackson-Brüder geschminkt. Es gab also viele Leute, die Erinnerungen an diesen Tag hatten. Wir haben auch echte Fotos von der Wunde auf seinem Kopf bekommen, und haben versucht, das nachzustellen. Es war uns sehr wichtig, das genau wiederzugeben, weil es ein solcher Wendepunkt in seinem Leben war. Es hat für Michael alles verändert. Zu diesem Zeitpunkt in seinem Leben war er noch Zeuge Jehovas – er hatte noch nie in seinem Leben Medikamente genommen, nicht einmal Aspirin. Dass er Medikamente nehmen musste, hat den Verlauf seines Lebens verändert. Das war eine sehr entscheidende Szene für uns. Wir haben sehr hart daran gearbeitet, eine Kopfhautprothese mit teilweise versengten Haaren herzustellen, die wir tatsächlich verbrannt haben, um nachstellen zu können, was mit Michael passiert ist.
Michael Jacksons Tanzbewegungen sind so legendär. Rich und Tone, wie seid ihr an das Training mit Juliano und Jaafar herangegangen? Michael Jackson zu imitieren oder ihn tatsächlich zu verkörpern sind ja zwei ganz verschiedene Dinge.
Tone Talauega: Ich würde sagen, „Billie Jean“ war der Test. Das war die erste Nummer, die wir für den Film in Angriff genommen haben. Wir haben sie ausgewählt, weil man sich dabei hinter nichts verstecken kann. Da sind nur das Publikum, das Mikrofon, Michael und die Band. Keine Tänzer, keine Beleuchtung, nur er. Eine einzige Person. Wir dachten uns: Wenn Jaafar das hinbekommt, kann er jede Nummer meistern. Wir baten unseren Produzenten Graham King, uns einen Monat Zeit nur für diese eine Nummer zu geben, um uns mit den Details auseinanderzusetzen. Wenn man sich diese Nummer ansieht, gibt es darin eigentlich nur zwei Tanzpassagen. Eine am Anfang, mit dem Hut, aber auch die legendäre Tanzpassage mit dem Moonwalk. Es gibt all diese verschiedenen Ebenen von Stil, Technik und Methode, wenn es darum geht, sich zu bewegen, während man singt. Die erste Probenwoche war die härteste, denn Jaafar hat zwar Rhythmusgefühl, aber dies war das erste Mal überhaupt, dass er sich Tanz und Bewegung auf diesem Niveau vornahm. Wir alle wissen, dass das Bewegungsvokabular des King of Pop nicht leicht zu meistern ist. Es sieht sehr einfach aus. Aber es ist auf so vielen verschiedenen Ebenen sehr komplex. Wir haben damit begonnen, uns einfach hinzusetzen, zuzuschauen und zu recherchieren. Wir haben den Auftritt bei Motown 25 aus so vielen verschiedenen Perspektiven analysiert. Das Zuschauen ist sehr wichtig. Man lernt mit den Augen. Genau so hat Michael gelernt, sich wie James Brown oder Jackie Wilson zu bewegen. Er hat es in seinem Wohnzimmer gelernt, beim Fernsehen. Wir wollten Jaafar auf dieselbe Reise mitnehmen. Wir schauten uns einen kleinen Ausschnitt einer Performance an, hielten an und unterhielten uns dann einfach darüber. Bewegung ist eine Sprache. Wir wollten, dass er in Worte fasste, was er gesehen hatte, bevor er die Tanzschritte nachmachte.
Rich Talauega: Wir mussten Michaels Stil zerlegen. Wir mussten eine Terminologie entwickeln. Es gibt diese grundlegende Bewegungsbasis, die Michael hat, und sie beginnt bei seinem Rumpf, seinen Hüften, seinen Füßen, seinen Fingern. Wir nennen sie „Timekeepers“, weil Michael damit den Takt der Musik hielt. Juliano, der den jungen Michael spielt, kam einfach herein wie ein Feuerball, purer Sonnenschein und Elektrizität. Er war so konzentriert und entschlossen, unbedingt großartige Arbeit zu leisten. In der Jackson-5-Ära, als Michael noch jung war, war er wahrscheinlich der mit der größten Begeisterung, weil da ein Kind plötzlich das machte, was sonst nur Erwachsene machen. Als Kind sah Michael James Brown im Fernsehen. Er perfektionierte alles, was er ihn tun sah. Und das ist die Brücke, die wir zu Juliano geschlagen haben. Jeden Morgen, wenn er hereinkam, legten wir James Brown auf, fingen an, die „Mashed Potato“-Schritte zu tanzen, und er bekam langsam den Dreh raus. Da wussten wir: Okay, das klappt.
Michael – Crew Members on Bringing Michael Jackson’s Story to the Screen
Following the Berlin premiere of Michael, key members of the film’s creative team took part in a Q&A panel discussing the challenges of bringing Michael Jackson to the screen. This edited and shortened version of the conversation features Richmond and Anthony (“Rich & Tone”) Talauega, heads of choreography, who previously performed alongside Jackson during the HIStory World Tour; Carla Farmer, head of hair department; Bill Corso, makeup designer; and Marci Rodgers, costume designer. In the film, Michael Jackson is portrayed by his nephew, Jaafar Jackson, while the young Michael is played by Juliano Krue Valdi.
Rich and Tone, when you heard that this film was being made, and that you were a part of it, what was your reaction?
Tone Talauega: Our first question was who is going to play Michael Jackson. When we heard the name Jaafar Jackson, we did a deep dive on him. He checked the boxes on certain things for us – most importantly rhythm. And that got us really excited to go deeper on the film.
Your experience of working with Michael Jackson must have helped you to turn Jaafar Jackson’s dancing into something that felt authentically Michael.
Rich Talauega: Definitely. When we started to work with Michael Jackson, we were really young – 15 and 17 years old. We grew up watching and listening to Michael – his energy, his dance, his style, his fashion. It’s just surreal that we are now able to share our understanding of who Michael was.. We worked with Juliano and Jaafar for six to eight hours a day, but the real work was when you left the studio. You had to be as obsessive as you can be when it comes to learning about this man – how he glided, how he walked, how he dressed, how he talked. And to understand the influences that influenced him, from James Brown and Jackie Wilson, to Sammy Davis, Fred Astaire, and Charlie Chaplin. Our task was to take that all in and find out how we could make it into something.
Marci, as head of the costume department, how did you balance authenticity with practicality, making the costumes accurate to Michael’s original outfits while still allowing Jaafar and Juliano to dance and move freely?
Marci Rodgers: One of the approaches I took was to make sure that the costumes replicated the iconic outfits people knew from Michael’s career. But I also had conversations with Rich and Tone. We had to figure out where the costumes were most likely to rip during certain dance moves, and then we worked together to find ways to conceal or reinforce those areas so Jaafar could fully perform Michael’s signature choreography without splitting his pants. I also provided rehearsal clothing. So, Jaafar was pretty much in a version of his costume all day. For him, that was important because he was embodying Michael, but he also had that second layer of skin from me – his clothing and his shoes.
When you watched the movie at the premiere, did you get the chance to enjoy it? Or did you pay attention to all the little details that you could have done differently?
Bill Corso: Throughout the rehearsal process, there were times when Jaafar would just be at the Hayvenhurst house, the Jackson family estate where Michael Jackson grew up, dancing by himself all day long. I would go to the house and apply makeup to him just to see how it would hold up. We spent a lot of time together – this was a year before we started shooting the film. We talked about a lot of things, about Michael, about how he was. One of the things was that Jaafar was working so hard to prove to his family and to himself that he could do it. His walls were covered in post-it notes with affirmations Michael used to motivate himself. I took that and decided to do that with my own work: I put up all of Michael’s affirmations. One of them stared at me every day in the mirror, and it read: “Doing good is not good enough.” Every day it has got to be better, you have to strive for perfection! I watched the movie last night and there wasn’t a single look that I wouldn’t want to go in and tweak. Make it better. There are some shots in the movie that we had to redo, and I was so excited about that, because it gave me a chance to tweak it a little bit more. It was never good enough for me. That was Michael – he was with us through the whole production, in every department, speaking to us: It’s got to be the greatest ever.
Is it correct that your first paid job was to recreate the iconic Thriller makeup for a high-school production?
Bill Corso: Yes. My dream as a teenager always was to be a makeup artist in the movies. And then, when I was 15, the Thriller short film came out. And with it, MTV showed Making Michael Jackson’s Thriller, a one-hour movie about the making of the short film. So, what I saw as a young makeup artist was seven-time Oscar winner Rick Baker doing Michael’s makeup, taking his life cast, turning him into a werewolf and a zombie. My entire generation of makeup artists was stunned. It was a life-changing moment for me. For my friend’s high school production of Thriller, I turned him into Michael and all of his friends into zombies. They paid me $20. To do this movie and to recreate Thriller was the culmination of an entire lifetime.
Michael Jackson had so many great costumes – the red leather jacket and the glove are just two iconic items. How did you go about researching and recreating them, Marci?
Marci Rodgers: I prided myself on saying that my research book was over 800 pages long. One of the things that I did was literally pull out my measuring tape, like a student, and measure every aspect of the original Thriller jacket. It was also important to exactly replicate the color. As far as the glove is concerned, I have books upon books. In any magazine that Michael appeared in, I literally would study the gloves that he wore on stage in different phases of his career.
A big dramatic moment in the film is the accident that happened during the shooting of the Pepsi commercial in 1984. It changed Michael’s appearance dramatically, and it was a turning point.
Bill Corso: To maintain a sense of accuracy, we all went out of our way to try to include people that knew Michael and had worked with him. In the case of the Pepsi incident, we had many members of our crew that actually were there that day. A very good friend of mine was the still photographer that day and he took the pictures of Michael. One of my makeup artists was there that day doing the Jackson brothers’ makeup. So, there were a lot of people who had a memory of that day. We also got a hold of real photos of what his head looked like, what the injury was and tried to replicate that. It was very important to us to be accurate to that because it’s such a turning point in his life. It changed everything for Michael. At that point in his life, he was still a Jehovah’s Witness – he never took a drug in his life, not even Aspirin. To have to go on medication altered the course of his life. That was a very crucial sequence for us. We worked very hard to create a prosthetic scalp piece with partially singed hair that we actually burned to recreate what happened to Michael.
Michael Jackson’s dance moves are so iconic. How did you approach training Juliano and Jaafar, given that embodying Michael is very different from simply impersonating him?
Tone Talauega: I would say Billie Jean was the test. That was the first number that we approached for the movie. We chose it because you have nothing to hide behind. You have the audience, the microphone, Michael, and the band. No dancers, no lighting, just him. One single person. We thought to ourselves, if he could pull this off, he could do any number. We asked our producer Graham King to give us a month just with this one number, to go into the details and the nuances. When you look at that number, there are only two dance breaks. There’s one in the beginning, with the hat, but there’s also the iconic dance break with the moonwalk. It has all these different levels of style, technique, and method in terms of how to move while you’re singing. The first week of rehearsals was the roughest, because Jaafar has rhythm, but this was the first time ever that he attacked dance and movement on this level. We all know that the King of Pop’s vocabulary of movement is not an easy thing to master. It looks very simple. But it’s very complex on so many different levels. We started by just sitting down, watching and doing research. We analyzed that Motown 25 performance from so many different perspectives. Watching is very important. You study with your eyes. That’s how Michael learned how to move like James Brown or Jackie Wilson. He learned in his living room, watching television. We wanted to take Jaafar through that same journey. We would watch a small section of a performance, pause it and then just have a conversation about it. Movement is a language. We wanted to hear him vocalize what he had seen before going through the steps.
Rich Talauega: We had to break down Michael’s style. We had to create a terminology. There’s this basic foundation of movement that Michael has, and it starts with his core, his hips, his feet, his fingers. We call it timekeepers, because Michael was keeping time with the music. Juliano, who plays young Michael, just walked in as a ball of fire, pure sunshine and electricity. He was so determined and focused to make sure that he does a great job. In the Jackson 5 era, when Michael was young, he was probably the most ecstatic of all, because that’s a child doing what adults do! As a child, Michael watched James Brown on television. He perfected everything that he saw him do. And this is the bridge that we built with Juliano. Every morning, when he walked in, we played James Brown, we started doing the “mashed potato” steps, and he started picking it up. That’s when we knew, okay, we’re good.
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