War Machine 2026 Netflix Streamen online Video on Demand
© Ben King/Netflix

War Machine (2026)

War Machine 2026 Netflix Streamen online Video on Demand
„War Machine“ // Deutschland-Start: 6. März 2026 (Netflix)

Inhalt / Kritik

Zwei Jahre ist es her, dass der Soldat (Alan Ritchson) bei einem Einsatz in Afghanistan dabei war, der in einer Katastrophe endete: Die Taliban griffen an und töteten alle Kameraden, darunter auch den jüngeren Bruder (Jai Courtney) des Soldaten. Seither wird er von seinen Erinnerungen an den Vorfall heimgesucht. Dennoch ist er noch immer darum bemüht, bei den Army Rangers aufgenommen zu werden, so wie es sich die beiden Brüder gewünscht hatten. Sergeant Major Sheridan (Dennis Quaid) und First Sergeant Torres (Esai Morales) haben zwar ihre Zweifel, ob die Posttraumatische Belastungsstörung nicht ein Hindernis ist bei dieser Arbeit, geben ihm aber die Chance, an einer letzten, alles entscheidenden Übung teilzunehmen, wo es um eine Rettungsmission gehen soll. Dabei ahnen die Männer nicht, dass sie bald selbst auf Rettung angewiesen sind, als ein riesiger Kampfroboter Jagd auf die Menschen macht …

Auf der Suche nach der Geschichte

Für Fans düsterer Stoffe hat Netflix diese Woche gleich mehrere Filme neu ins Programm aufgenommen. Da war das Historiendrama Die Waffenruhe über verfeindete Spanien, die in einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager einander beistehen müssen, um heil herauszukommen. Mit Banlieusards 3 gab es den dritten und letzten Teil des französischen Krimidramas um drei ungleiche Brüder, die aus einem Problemviertel kommen und versuchen, sich von Gewalt und Verbrechen freizukämpfen. Mit War Machine kommt nun ein weiterer Film. Bei diesem suchen die Protagonisten die Gewalt aber gezielt, wenn Männer den Army Rangers beitreten wollen und dabei bald um ihr Leben kämpfen müssen, als sie es mit einem extraterrestrischen Riesenroboter zu tun bekommen.

Da bieten sich natürlich zahlreiche Vergleiche an. Die beiden häufigsten, die man wohl hören wird, sind Predator und Transformers, handelt es sich doch jeweils um langjährige Franchises. Manche werden vielleicht auch an Maschinenland – Mankind Down denken, wo ebenfalls Killerroboter aus dem Weltall die Erde einnehmen wollen. Originell ist das Szenario also nicht. Und auch sonst hat man bei War Machine zu keiner Zeit versucht, etwas Eigenes zu erzählen. Mal wieder gibt es beispielsweise eine tragische Vorgeschichte, die beim Protagonisten ein Trauma ausgelöst hat. Die anderen Figuren sind noch uninteressanter, haben maximal eine Charaktereigenschaft. Wenn man all diesen Leuten nicht einmal einen Namen gibt, ist das schon konsequent. Warum so tun, als handele es sich um Individuen? Beim Ablauf der Handlung kommt es auch nicht zu wirklichen Überraschungen.

Brutalität und Pathos

Auffallend ist allenfalls, wie brutal der Film geworden ist. Da fließt schon einiges an Blut, werden Menschen spektakulär aus dem Leben gerissen. Und das auch überraschend oft, der Bodycount von War Machine ist ziemlich hoch. Zwar dauert es eine Weile, bis der Antagonist wirklich dabei ist und sein Können demonstriert. Ist das aber mal der Fall, geht es schon ordentlich zur Sache. Wer gern solche brachiale Gewalt sieht und umgekehrt kein Problem damit hat, wenn ein Film ohne nennenswerten Inhalt ist, kann hiermit schon auf seine Kosten kommen. Zumal Hauptdarsteller Alan Ritchson auch mit genügend Präsenz seine Rolle zu füllen weiß und einen fast vergessen lässt, wie nichtssagend der Protagonist letztendlich ist.

Wobei die schlimmeren Szenen die sind, wenn doch etwas ausgesagt werden soll. Regisseur und Co-Autor Patrick Hughes (Killer’s Bodyguard, The Expendables 3), der nach mehreren humorvollen Streifen wieder zu ernsten Themen zurückkehrt, demonstriert eine große Liebe zum Pathos. Aber auch der Hang zur Kriegsverherrlichung kann einem ziemlich auf die Nerven gehen, wenn Tod und Trauma nur als Prüfung eines wahren Lebens verkauft werden. Insofern ist es bei War Machine schon besser, wenn man den Kopf ein wenig auf Durchzug schaltet und nicht weiter über das Gezeigte nachdenkt – schließlich haben die Leute dahinter das ja auch nicht getan. An eines haben sie aber sehr wohl gedacht: die Möglichkeit von Fortsetzungen. Denn darauf scheint es am Ende hinauszulaufen.

Credits

OT: „War Machine“
Land: USA, Australien
Jahr: 2026
Regie: Patrick Hughes
Drehbuch: Patrick Hughes, James Beaufort
Musik: Dmitri Golovko
Kamera: Aaron Morton
Besetzung: Alan Ritchson, Dennis Quaid, Stephan James, Jai Courtney, Esai Morales, Keiynan Lonsdale, Daniel Webber

Bilder

Trailer

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War Machine (2026)
fazit
In „War Machine“ wollen einige angehende Army Rangers in einer simulierten Mission mitmachen, müssen dann aber gegen einen echten Killerroboter aus dem Weltall kämpfen. Der Inhalt ist überwiegend nichtexistent, was zum Ende durch eine Extraportion Pathos überdeckt werden soll. Die Kämpfe sind dafür ganz ordentlich und überraschend blutig.
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