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Während wir uns hierzulande noch rund einen Monat gedulden müssen, bis das erste große Filmfest-Event ansteht, geht es bei unseren Nachbarn in den Niederlanden schon diese Woche los. Genauer lädt das International Film Festival Rotterdam dazu ein, gemeinsam eine filmische Weltreise zu starten. Und viele werden dieser Aufforderung folgen, jährlich werden rund 330.000 Karten verkauft, was die Traditionsveranstaltung zu einem der größten Publikumsfilmfeste überhaupt macht. Das Erfolgsrezept: Die Niederländer kombinieren spannende Werke aus aller Welt, die sich bei anderen Festivals bewährt haben, mit ganz neuen Titeln aufstrebender Künstler. Auf diese Weise hat jeder etwas, das es sich zu entdecken lohnt.

Bei der 49. Ausgabe, die vom 22. Januar bis 2. Februar 2020 stattfindet, sind beispielsweise einige Hochkaräter zu sehen, die bei uns gerade in den Kinos anlaufen, darunter den französischen Oscar-Kandidaten Die Wütenden – Les Misérables, die umwerfende Literaturverfilmung Little Women oder das Historiendrama Ein verborgenes Leben. Leider ohne hiesigen Termin sind die visuell betörenden Importe Atlantis und You Will Die at Twenty, sowie die sehr schönen Animationsfilme Children of the Sea, Marona’s Fantastic Tale und The Prince’s Voyage. Ein besonderer Tipp für alle Filmfans sind zudem die Masterclasses dieses Jahr, in denen unter anderem die Kunst des Drehbuchschreibens auf dem Programm stehen – und Ausnahmeregisseur Bong Joon-ho.

Weitere Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.iffr.com.

Unsere Rezensionen vom IFFR 2020



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International Film Festival Rotterdam (2020)
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