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Wenn die Kölner einmal im Jahr dazu einladen, sich gemeinsam spannende Filme und Serien anzuschauen, dann ist der Blick fest auf die Zukunft gerichtet. „Schon jetzt sehen, was morgen wichtig ist“ lautet dann auch das Motto des Film Festivals Cologne, das in den verschiedensten Sektionen und Disziplinen auf der Suche nach den Trends der Zukunft ist. Dabei ist das Festival selbst bereits ein alter Hase. Wenn am 10. Oktober 2019 die Komödie Deerskin des französischen Vorzeige-Querdenkers Quentin Dupieux das Fest eröffnet, handelt es sich immerhin bereits um die 29. Ausgabe. Und auch andere große Namen werden dieses Mal mit von der Partie sein. Nicolas Winding Refn beispielsweise, der den Filmpreis Köln erhält und auch mit einigen seiner Werke vertreten sein wird. Der Hollywood Reporter Award wiederum geht an Abel Ferrara, dessen autobiografisch gefärbtes Drama Tomasso erstmals in Deutschland zu sehen sein wird.

Dazu gesellen sich zahlreiche andere Filme, die wir euch ans Herz legen wollen. Da wäre der spannende Politthriller The Report, die preisgekrönte Klassenkampf-Groteske Parasite, das leicht zauberhafte Drama You Will Die at Twenty oder auch Bacurau, das auf ebenso brutale wie bizarre Weise das Brasilien von heute demontiert. Viele dieser Titel gehen über bloße Unterhaltung hinaus, wenn Missstände und gesellschaftliche Themen angesprochen werden. Passend dazu gibt es wieder ein umfangreiches Rahmenprogamm, in dem unter anderem Storytelling als entwicklungspolitisches Instrument oder auch künstliche Intelligenz angesprochen werden.

Das vollständige Programm und weitere Infos findet ihr auf www.filmfestival.cologne.

Unsere Rezensionen vom Film Festival Cologne 2019



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Film Festival Cologne 2019 (10. – 17. Oktober 2019)
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