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Letztes Jahr waren die Filmfestspiele von Venedig das erste große Filmfest, das sich nach der durch Corona bedingten Zwangspause wieder zurückmeldete. Allerdings waren die äußeren Umstände nicht spurlos an der Traditionsveranstaltung vorübergegangen. So war die Ausgabe nicht nur kleiner als sonst, es fehlten zudem weitgehend die großen Namen, die man sonst dort erwarten darf. Das ist 2021 ganz anders. Wenn vom 1. bis 11. September zum 78. Mal Filme aus aller Welt eingeladen werden, dann tummeln sich die Stars. An filmischer Prominenz mangelt es nicht. So steht beispielsweise der südkoreanische Ausnahmeregisseur Bong Joon-ho der diesjährigen Jury bevor, zu der unter anderem auch Chloé Zhao gehört, die große Oscar-Gewinnerin dieses Jahres.

Mit neuen Filmen sind die zwei zwar nicht im Wettbewerb vertreten. Dafür aber viele bedeutende Kollegen und Kolleginnen. So wird das Festival von dem neuen Film von Pedro Almodóvar eröffnet. So illustre Leute wie Paul Schrader, Paolo Sorrentino, Maggie Gyllenhaal, Jane Campion und Pablo Larraín wetteifern um den prestigeträchtigen Goldenen Löwen. Außerhalb der Konkurrenz stehen langerwartete Filme wie das Science-Fiction-Epos Dune von Denis Villeneuve, das historische Drama The Last Duel von Ridley Scott und der Horrorfilm Last Night in Soho von Edgar Wright. Natürlich gibt es aber auch wieder die Möglichkeit, Werke von Nachwuchsfilmschaffenden kennenzulernen, etwa in der Sektion Orizzonti, die sich dem neuen und innovativen Kino verschrieben hat.

Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.labiennale.org/en/cinema

Unsere Rezensionen aus Venedig 2021



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