DOK.fest München (2026)

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Es ist wieder so weit: Das DOK.fest München startet mit einer neuen Ausgabe. Bereits zum 41. Mal lädt das traditionsreiche Festival dazu ein, vom 6. bis 18. Mai gemeinsam Dokumentarfilme aus aller Welt zu entdecken. Insgesamt 106 Titel aus 49 Ländern warten auf euch. Wer es nicht bis nach München schafft, hat zwei Alternativen. Zum einen gibt es erneut einen Ableger in Ausgburg, wo zwischen dem 14. und 17. Mai acht Filme aus dem Programm zu sehen sind. Vor allem aber online wird wieder sehr viel geboten: Rund 80 Prozent aller Titel werden vom 11. bis 25. auch als Stream online verfügbar sein, wo ihr ihn bequem von zu Hause aus anschauen könnt.

Eröffnet wird die Ausgabe mit Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war. Der hybride verbindet Spielszenen und dokumentarische Elemente, Superstar Sandra Hüller verkörpert die Schriftstellerin. Weiterhin empfehlen können wir euch Celtic Utopia, wo Musik zum Gegenentwurf zur offiziellen Geschichtsschreibung wird. Ebenfalls Stoff für die Ohren ist The Magic City – Birmingham According to Sun Ra, wo der gleichnamige Musiker zum Chronist seiner Stadt wird. Eher für die Augen gedacht ist Watching People Watching Birds, wo der Titel tatsächlich Programm ist – eine erstaunlich entspannende und kontemplative Erfahrung. Sehr spannend ist zudem The Narrative, eine faszinierende und verstörende Dokumentation über Kontrollverlust in der Finanzwelt. Dazu gibt es auch wieder ein größeres Rahmenprogramm sowie zahlreiche Möglichkeiten, die Menschen hinter den Filmen kennenzulernen.

Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.dokfest-muenchen.de.

Unsere Rezensionen vom DOK.fest München 2026



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