Es muss ja nicht immer der Bombast-Blockbuster vom Fließband sein: Wer gerne mal Filme fernab vom Mainstream sieht, der hat eine ganze Reihe von Festivals, um dort spannende Nachwuchsfilmemacher kennenzulernen. Das bestimmt bekannteste dieser Indie-Festivals ist das Sundance Film Festival. 1978 unter dem Namen Utah/US Film Festival gegründet, hat es sich in den vergangenen 40 Jahren zu einer absoluten Institution gemausert, die jährlich über 45.000 Besucher anzieht. Und auch unter den gezeigten Filmen waren im Laufe der Zeit so einige Überraschungshits dabei.

Kein Wunder also, dass auch bei der aktuellen Ausgabe, welche am 18. Januar 2018 startet, eine Reihe sehr prominent besetzter Beiträge finden lässt. The Tale mit Laura Dern erzählt beispielsweise die Geschichte einer erfolgreichen Journalistin, die mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird. Das Familiendrama Wildlife, mit dem Schauspieler Paul Dano sein Regiedebüt gibt, protzt mit Namen wie Jake Gyllenhaal und Carey Mulligan. Und dann wäre da noch Burden mit Garrett Hedlund und Forest Whitaker über einen jungen Mann, der im Klu Klux Klan Karriere macht.

Zusätzlich zu den US-Schwergewichten gibt es aber auch eine Reihe frischer Namen aus aller Welt, beispielsweise in der Rubrik „World Cinema“. Auch Dokumentarfilme spielen traditionell bei dem Festival eine große Rolle. Etwas härter geht es bei „Midnight“ zur Sache, als Kontrastprogramm lädt „Kids“ zu familienfreundlicher Unterhaltung ein. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, sich mit anderen Fans oder Filmemachern auszutauschen, beispielsweise bei den diversen Panels. Und auch Musikfans bekommen einiges geboten.

Das komplette Programm und weitere Infos findet ihr auf www.sundance.org.

Unsere Rezensionen vom Sundance Film Festival 2018

Sundance Film Festival 2018 (18. – 28. Januar 2018)
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