Auch wenn das Toronto International Film Festival immer im Schatten der kurz zuvor stattfindenden Filmfestspiele in Venedig steht, für sich genommen ist das Filmfest ein absolutes Großereignis, sowohl im Hinblick auf die Besucherzahlen wie auch das Filmangebot. Dabei profitiert es davon, nicht sklavisch darauf zu pochen, nur Weltpremiere zeigen zu dürfen. Aus diesem Grund findet sich immer eine schöne Auswahl aus Cannes und Venedig. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Weltpremieren gibt. So startet die 51. Ausgabe am 10. September 2026 mit Being Heumann, ein biografisches Drama über die Aktivistin Judith Heumann. Und auch der Abschlussfilm Villeneuve: The Rise of a Legend basiert auf einem realen Leben. Hier ist es der kanadische Rennfahrer Gilles Villeneuve.
Andere Weltpremieren, die zwischen dem 10. und 20. September gezeigt werden, sind der Thriller Ein Talent zum Morden mit Helen Mirren, Evil Genius von Courteney Cox, Misty Green von Chris Rock, Girl Group von Rebel Wilson, I Play Rocky und The Life and Deaths of Wilson Shedd von Tim Blake Nelson. Zu den großen Hits aus Cannes zählen die preisgekrönten Dramen All of a Sudden, Fjord und Everytime sowie die Animationsfilme Iron Boy und Tangles. Aus Venedig wurden unter anderem Wild Horse Nine und Ink importiert. Frisch aus Telluride wiederum sind The Debut von Jesse Eisenberg und Tenzing mit Tom Hiddleston in der Hauptrolle.
Das vollständige Programm und weitere weitere Infos findet ihr auf www.tiff.net.
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