Lust auf ein bisschen Schauerstimmung? Zwar hält sich der Sommer hartnäckig, es ist noch immer sonnig und warm. Dafür lockt das Fantasy Filmfest aber jetzt schon mit besonders düsteren Werken deutschlandweit in die Kinos. Und als wäre das nicht schon ein Grund zum Feiern genug, steht dieses Mal auch noch ein Jubiläum an. Genauer handelt es sich um die 40. Ausgabe der Traditionsveranstaltung. Am Prinzip hat sich natürlich nichts geändert. Noch immer gibt es eine Auswahl aktueller Genrefilme zu sehen, zwischen Horror und Thriller, Fantasy und Science-Fiction. Noch immer findet das Festival in mehreren Städten zeitversetzt statt. Dieses Jahr geht es in Berlin und Hamburg los, wo zwischen dem 2. und 9. September 2026 gegruselt werden darf. Vom 9. bis 16. September sind die Fans in München, Köln und Stuttgart an der Reihe. Danach folgen Nürnberg (16. bis 23. September) und Frankfurt am Main (23. bis 30. September).
Das Programm ist dabei in den Städten im Großen und Ganzen gleich. Eröffnet wird es jeweils vom queeren Festivalhit Leviticus, wo zwei junge Homosexuelle von ihrem Laster befreit werden sollen – und anschließend um ihr Leben fürchten müssen. Zum Abschluss steht die südkoreanische Alienjagd Hope an. Im Director’s Spotlight findet sich ebenfalls ein südkoreanischer Beitrag: In Tristes Tropiques geht es um ein Machtvakuum, das der Mord an einem Auftragskiller hinterlassen hat. Das diesjährige Centerpiece ist der Geheimtipp The Plague über brutale Schikane in einem Wasserball-Sommercamp.
Während diese Titel in allen sieben Städten zu sehen sind, gibt es auch wieder einige lokale Besonderheiten, wo das Fantasy Filmfest mit einzelnen Institutionen zusammenarbeitet. Beispielsweise warten auf euch in mehreren Städten Sonderveranstaltungen, in denen Hochschulfilme aus der jeweiligen Region zu sehen sind. Ein besonderer Leckerbissen erfreut auf das Publikum in Berlin und München, wo der Science-Fiction-Anime-Klassiker Memories (1995) im Zeiss-Großplanetarium bzw. der Volkssternwarte München gezeigt wird. Überhaupt sind dieses Mal viele ältere Titel im Programm. Die neu geschaffene Sektion Screen Legends holt noch einmal A Chinese Ghost Story (1987), Beasts of the Southern Wild (2012), The Chaser (2008) und Wenn die Gondeln Trauer tragen (1973) zurück auf die große Leinwand.
Weitere Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.fantasyfilmfest.com.
Unsere Rezensionen vom Fantasy Filmfest 2026
Unsere Rezensionen von den FFF Nights 2026
Unsere Rezensionen von den FFF White Nights 2026
(Anzeige)





























