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Nachdem das Locarno Film Festival im letzten Jahr noch in Folge der Pandemie umdisponieren musste und eine Hybrid-Ausgabe mit Fokus auf Kurzfilmen und älteren Titeln aus dem Boden stampfte, gibt es dieses Jahr eine Rückkehr zu gewohnter Größe. Zwar gibt es auch dieses Mal eine Online-Komponente. Doch die fällt deutlich kleiner aus, der Schwerpunkt sind wieder reale Vorführungen. Die haben es auch durchaus in sich und können mit einigen großen Stars protzen. Eröffnet wird die 74. Ausgabe am 4. August 2021 ausgerechnet mit einem Netflix-Titel: In dem Thriller Beckett spielt John David Washington einen Touristen, der nach einem Unfall auf der Flucht ist und seine Unschuld beweisen muss. Ebenfalls Premiere bei dem Schweizer Festival feiert die mehrfach verschobene Actionkomödie Free Guy mit Ryan Reynolds. In Abel Ferraras Thriller Zeros and Ones muss Ethan Hawke die Welt retten. Und dann ist da noch das Biopic Respect mit Jennifer Hudson über die große Aretha Franklin.

Ansonsten finden sich zahlreiche vielversprechende kleinere Titel im Programm. Insgesamt 209 Titel erwarten euch bis zum 14. August, in allen möglichen Genres, Längen, mal fiktiv, mal als Dokumentation. Der Schein trügt ist eine pechschwarze Komödie aus Serbien in drei Abschnitten. Beim Historienthriller Hinterland wird ein ehemaliger Kriminalbeamter in den 1920ern von seiner Vergangenheit eingeholt. Der österreichische Horrorfilm Luzifer mit Franz Rogowski verspricht harte Kost mit wahrem Hintergrund. Für Animationsfans gibt es neben Mamoru Hosodas neuem Film Belle unter anderem den Puppen-Essay The Case of the Vanishing Gods und die Stop-Motion-Groteske Mad God.

Weitere Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.locarnofestival.ch.

Unsere Rezensionen von Locarno 2021



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