(„The Terminator“ directed by James Cameron, 1984)

I’ll be back!Arnold Schwarzenegger spielt hier seine Paraderolle, als schwerbewaffnete Killermaschine. Dafür das der Actionklassiker mittlerweile ins 26. Jahr kommt, ist es doch beachtlich, wie gut manches umgesetzt wurde, obwohl man selbstverständlich auch, aber eben nur aus heutiger Sicht, enorme Schwächen entdecken kann.

Wir befinden uns im Jahr 1984, aus Filmsicht in der Gegenwart, 2 Uhr morgens, ein Müllwagen fährt seinen Dienst und gibt scheinbar grundlos seinen Geist auf. Der Wagenführer wundert sich fluchend über seine streikende Karre und die plötzlich auftauchenden blauen Blitze. Als der Mann hektisch fliehend das Weite sucht, schwenkt die Kamera auf einen nackten Mann, den Terminator (Arnold Schwarzenegger). Er reiste durch die Zeit um zu töten. Diejenige zu töten, welche die letzte Hoffnung der Menschen im Kampf gegen die Maschinen darstellt, Sarah Connor (Linda Hamilton). Nachdem sich der Terminator passende Kleidung erpresst, beweist uns die nächste Szene die Ankunft eines weiteren Zeitreisenden aus dem Jahre 2029. Kyle Reese (Michael Biehn) ist damit beauftragt Sarah Connor vor der Tötungsmaschine zu beschützen, damit sie in naher Zukunft ihren Sohn John Connor gebären kann, der als Führer des menschlichen Widerstandes gegen die Maschinen den Sieg ringen soll. Aus diesem Grund versucht eben auch der Terminator Sarah Connor zur Strecke zu bringen, er will die Herrschaft seines Gleichen im Jahre 2029 sichern.

Die Titelmusik zu Terminator ist passend komponiert und erweckt jedes Mal von neuem die Spannung, die das Erscheinen Arnold Schwarzeneggers, verdient. Die zwischendrin immer wieder auftauchenden Nebentracks sind dafür alles andere als angenehm, stumpf, störend und lästig. Die Schauspieler sind allesamt erträglich, bis gut. Schwarzenegger präsentiert sich in seiner bisweilen passensten Rolle. Er muss seine Mundwinkel höchstens für ein paar drohende Worte, oder detektivische Fragen verziehen, dass ist auch gut so. Es fliegt jede Menge in die Luft, Kugeln pfeifen durch die Luft und Autoreifen qualmen, dass es eine Wonne ist. Natürlich nur, wenn man auf viel Krach und nicht unbedingt Logisches scharf ist.

Fazit: Wie gesagt, Terminator ist einfach ein Actionklassiker. Freunde des Genres, oder eingefleischte Arnie Fans lieben ihn, alle anderen eben nicht. Gegen Ende lässt der 102 minütige Film immer mehr nach und versucht sich in sein vorhersehbares Finale zu retten. Aber wie er schon verspricht, „he’ll be back“ und zwar in dem gelungeneren, zweiten Teil der Reihe, Terminator 2 – Tag der Abrechnung.

Terminator
4.33 (86.67%) 6 Artikel bewerten

Terminator
8von 10

3 Responses

  1. Parker

    Ich fand den ersten Teil eigentlich immer schon schlecht und total überzeichnet. Er soll ja auch den damaligen Rekord in der Anzahl von Toten in einem Spielfilm aufgestellt haben. Weis nicht wie viele Typen Arnie da zur Strecke bringt, aber vor allem die Szene im Polizeirevier hat es echt in sich. Passend zur Epoche wollte James Cameron wohl vor allem die „Lauter und mehr Bier“-Sektion der wachsenden Heavy Metal Szene ansprechen, hat aber ein viel größeres Puplikum erreicht.

    Den zweiten Teil fand ich hingegen genial, hab ihn aber schon lange nicht mehr gesehn. Das Schicksal scheint weniger vorherbestimmt, die Maschine nimmt „menschliche“ Züge an und ist vor allem im Duo mit dem jungen John Connor eine spannende Sache. Überhaupt hat der Film soziologische und gesellschaftskritische Ausrichtung bekommen und ist nicht mit Blut und Terror überladen.
    Ich würde sagen TERMINATOR2 – JUDGMENT DAY ist der Klassiker für alle die in den frühen 90ern groß geworden sind.

    Der 3er Teil war total um sonst. Die eher lächerliche Darstellung des Terminator war zwar „nett“ hätte aber nicht sein solln. Vom Plot über die Darsteller alles in allem schlecht. Da wollte Arnie meiner Meinung nach noch mal fette Medienpresenz vor seiner Wahl zum Governator.

    Bin schon gespannt auf den neuen, glaube aber dass Christian Bale die hohen Erwartungen nur entäuschen wird können. Vor allem ist er von früheren Filmen in den Augen der Zuschauer vorbelastet und wird in der Rolle des John Connor wenig „neues“ bringen. Werde den Film trotzdem ansehn, vor allem weil ich als Kind monatelang herumphantasiert habe wie das denn sein würde als John Connor (oder zumindest an seiner Seite) gegen die Maschinen zu kämpfen 😉

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  2. bullion

    Ich muss ja zugeben, dass mir der erste Teil am besten gefällt. Früher war es auch der zweite, doch inzwischen gefällt er mir nicht mehr so gut. So kann sich die Wahrnehmung ändern…

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  3. Candide

    War nie ein großer Fan vom Terminator auch wenn ich nicht drum rum kam in meiner Kindheit. Fand persönlich auch immer Teil 2 am besten, Teil 3 war mehr als nur unnötig, ein Film den ich mir bestimmt kein zweites mal anschauen werde.
    Da ich aber schon weiß dass die anderen beiden Teile auch noch folgen werde, warte ich erstmal auf diese Rezensionen ab 😉

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