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Wer sich für das neue deutsche Kino interessiert, für den ist das Filmfestival Max Ophüls Preis der erste große Höhepunkt des Jahres. Seit 1980 widmet sich die nach dem gleichnamigen Filmemacher benannte Veranstaltung vielversprechendem Nachwuchs aus den deutschsprachigen Ländern. Denn von denen gibt es mehr, als die meisten ahnen dürften. Das belegt ein Blick auf das diesjährige Programm, welches gleich 149 Filme umfasst. Einige davon liefen bereits erfolgreich auf anderen Festivals oder im Ausland. Doch es finden sich in den Wettbewerben auch viele Uraufführungen – und damit die Gelegenheit, eine Reihe von Regisseuren und Regisseurinnen kennenzulernen, die sich hoffentlich noch einen Namen machen werden.

Einer, den vielen schon ein Begriff sein dürfte, ist Rosa von Praunheim: Die Ikone des deutschen Independentfilms ist nicht nur Ehrenpreisträger 2020, sein neuestes Werk, der auf einer wahren Geschichte basierende Thriller Darkroom – Tödliche Tropfen, eröffnet am 20. Januar 2020 zudem das Festival. Gewürdigt wird außerdem die Charakterdarstellerin Heike Makatsch, die ebenfalls mit mehreren ihrer Werke zu Gast ist. Und auch Max Ophüls selbst wird gedacht, wenn sein Film Komödie ums Geld aus dem Jahr 1936 gezeigt wird, eingeführt von dessen Urenkel.

Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.max-ophuels-preis.de.

Unsere Rezensionen vom Max Ophüls Preis 2020



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Filmfestival Max Ophüls Preis 2020 (20. – 26. Januar 2020)
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