« 2020

Der Herbst ist da, Zeit für ein paar richtig düstere Filme! Da trifft es sich doch ganz gut, dass das SLASH Filmfestival in seine nunmehr zwölfte Runde startet. Schließlich ist das jeden September in Wien startende Filmfest ganz dem Genrefilm gewidmet, in all seinen vielen Schattierungen. Mehr als 70 Kurz- und Langfilme locken dieses Mal in die österreichische Hauptstadt. Die meisten davon sind neu. Aber auch ein paar Klassiker haben sich ins Programm geschmuggelt: Gleich 14 Stück sind im Rahmen der Retrospektive zum Subgenre des Folk Horror zu sehen. Einer der neuen und von vielen heiß erwarteten Titel eröffnet das Festival auch am 23. September 2021: Der in Cannes ausgezeichnete Genremix Titane erzählt von einem Mädchen, das als Kind nach einem Unfall eine Metallplatte in den Kopf transplantiert wird. Doch die eigentlich erschreckende Transformation geschieht erst später im Erwachsenenalter.

Neben dem Eröffnungsfilms erwarten euch bis zum 3. Oktober noch eine Reihe weiterer interessant klingender Titel. So ist Nicolas Cage gleich zweimal im Programm vertreten: das blutige Prisoners of the Ghostland von niemand Geringerem als Sion Sono sowie Pig, bei dem er sich auf die Suche nach einem entführten Prachtschwein macht. Tiere spielen auch in dem Animationsabenteuer Cryptozoo eine Rolle. Genauer sind es Fabelwesen zwischen Mensch und Tier, die in einem speziellen Ort Zuflucht finden. Überhaupt haben Animationsfans dieses Mal gute Stoff bekommen, denn auch die Festivallieblinge The Spine of Night und Mad God schaffen es nach SLASH. Ans Herz legen können wir euch darüber hinaus die originelle Zeitreise-Komödie Beyond the Infinite Two Minutes, den betörenden Dschungelhorror Gaia – Grüne Hölle, die unterhaltsame Doku Alien on Stage und das mysteriöse Sci-Fi-Drama Lapsis.

Das vollständige Programm und weitere Infos findet ihr auf slashfilmfestival.com.

Unsere Rezensionen von SLASH 2021



(Anzeige)

3.7/5 - (17 votes)

Über den Autor

Chefredakteur

Habe schon als Kind mit großen Augen im Kino gesessen und Märchenfiguren, Sternenkrieger und andere Gestalten bewundert. Seit 2008 schreibe ich als freier Journalist über Kulturthemen, 2015 habe ich die Leitung der Seite übernommen. Sehe inzwischen rund 1000 Filme und Serien jedes Jahr und habe dadurch eine Vorliebe für die leiseren, ungewöhnlichen Geschichten entwickelt, die im Getöse gerne untergehen.

Hinterlasse eine Antwort