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Filmfeste im Corona-Jahr? Geht das überhaupt? Nachdem die letzten Monate Festivals überwiegend abgesagt oder als reine Online-Variante umgesetzt wurden, ist das Fünf Seen Filmfestival eines der ersten, das einen halbwegs regulären Betrieb wagt. Wobei das jährliche Sommerfestival durch diverse Open-Air-Veranstaltungen ein wenig im Vorteil ist. Aber auch bei den tatsächlichen Indoor-Kinos wird darauf geachtet, in den speziellen Zeiten Vorsicht und Filmspaß miteinander zu kombinieren. Für Letzteren sollen die zahlreichen Titel sorgen, welche das Team zusammengetragen hat: Vom 26. August bis 9. September 2020 werden insgesamt 164 Filme gezeigt, von kurz bis lang. Mehr als 70 Filmgäste aus dem In- und Ausland tragen zur gewohnten Festivalstimmung bei.

Zu diesen zählen Schauspielerin Nina Hoss, die den diesjährigen Hannelore-Elsner-Preis erhält, sowie der deutsche Musiker Klaus Doldinger, der unter anderem die Filmmusiken zu Das Boot und Die unendliche Geschichte geschrieben hat. Diese und weitere Kinoklassiker finden sich dann auch im Programm dieses Jahr. Den Großteil bilden jedoch Filme, die erst zu einem späteren Zeitpunkt offiziell in die deutschen Kinos kommen. Dazu zählen beispielsweise der Eröffnungsfilm Glück gehabt, eine bissige Komödie aus Österreich über eine Affäre, die deutschen Dramen Schwesterlein, Pelikanblut und Persischstunden oder auch die französische Krimikomödie Eine Frau mit berauschenden Talenten mit Isabelle Huppert als Drogendealerin. Zudem gibt es auch 2020 wieder Gastländer im Fokus, dieses Mal geht es in die Ukraine und nach Taiwan.

Weitere Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.fsff.de.

Unsere Rezensionen vom FSFF 2020



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