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In seiner langen Geschichte hat das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg doch so manche Veränderung mitgemacht, sowohl eigene wie auch gesellschaftliche. So waren bei der Gründung 1952 Fernseher gerade erst dabei, zu einem Massenphänomen zu werden und damit zu einer echten Konkurrenz für das klassische Kino. Heute ist es eher das Internet und die damit verbundenen Streamingmöglichkeiten, welche die Filmbranche massiv verändern. Das kann man bedauern, bringt aber auch Vorteile. So kann derzeit aus den bekannten Virus-Gründen kein herkömmliches Filmfest in Kinos stattfinden. Als Folge gibt es die 69. Ausgabe des IFFMH dann eben als Online-Variante per Video on Demand. Dabei hält das Filmfestival an der Bedeutung von Kinos fest: Von jedem verkauften Ticket geht 1 Euro an die Partnerkinos, die sonst dabei gewesen wären. Wer also in diesen schwierigen Zeiten Kinos unterstützen möchte, der bekommt hier die Gelegenheit.

An der Auswahl soll es nicht scheitern: Ihr könnt euch zwischen dem 12. und 22. November 2020 aus rund drei Dutzend Kurz- und Langfilmen eurer eigenes Programm zusammenstellen. Dabei könnt ihr sowohl für einzelne Filme Tickets erwerben, thematisch gebundene Sets etwa zum spanischsprachigen Kino oder Kinderfilmen. Wer gar nichts verpassen mag, kauft einen Festivalpass für 70 Euro und kann sich damit alles anschauen. Empfehlen können wir euch beispielsweise die französischen Komödien À l’abordage und Enormous oder auch den Dokumentarfilm City Hall, der von den Herausforderungen städtischer Politik erzählt. Aber Vorsichtig: Die Anzahl an Tickets ist begrenzt, manche Filme laufen auch nur an bestimmten Tagen.

Mehr Infos und das vollständige Programm gibt es auf www.iffmh.de.

Unsere Rezensionen vom Filmfestival 2020



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