Fantasy Filmfest 2013

Das 27. Fantasy Filmfest lief vom 20. August bis 12. September und startete mit einem echten Highlight: Ari Folmans Realfilm-/Animationsfilm-Mischung The Congress, die einen faszinierenden Blick in eine Zukunft wagt, wo Computerabbilder die Menschen ersetzt haben. Weniger nachdenklich, dafür ein echter Crowdpleaser war der Abschlussfilm You’re Next, der als Fun-Slasher ebenso wie der Entführungsthriller Big Bad Wolves, der satirische Schocker Cheap Thrills und das Missbrauchsdrama In the Name of the Son zum Pflichtprogramm für die Freunde bösen Humors gehörte. Zu lachen gab es aber auch in Quentin Dupieux Absurditätenfestival Wrong eine ganze Menge.

Deutlich ruhiger waren die wunderschönen, sehr seltsamen Dramen Animals und Love Eternal sowie der spanische Schwarz-Weiß-Stummfilm Blancanieves, der den Fresh Blood Award als bester Debütfilm gewann. Science-Fiction-Freunde durften sich auf den Found-Footage-Geheimtipp Europa Report, das surreale Traumprojekt Vanishing Waves und den Endzeitthriller The Last Days freuen. Weiterhin empfehlenswert: der Zeitschlaufenhorror von Haunter, der fatale Wüstenausflug Scenic Route, der farbenprächtige Western Sweetwater, der spanische Thriller The Body, die was-wäre-wenn-Überlegung The Philosophers und Ben & Mickey Vs. the Dead, einer der ungewöhnlichsten und zugleich besten Zombiefilme der letzten Jahre.

Der Frühjahrsableger Fantasy Filmfest Nights hielt als Schmankerl den agoraphobischen Hochhausterror von Citadel bereit, aber auch den eleganten und prominent besetzten Thriller Stoker, das engschlichsprachige Debüt des südkoreanischen Regisseurs Chan-wook Park.

Die rezensierten Filme von 2013 im Überblick:

* Lief im Rahmen der Fantasy Filmfest Nights

Fantasy Filmfest 2013
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