Letztendlich blieben bei mir gemischte Gefühle übrig, denn wirklich schlecht ist The Lovely Bones mit Sicherheit nicht. Peter Jackson hätte wohl gut daran getan etwas detaillierter auf die Zwischenwelt einzugehen oder diese ganz wegzulassen um sich auf die einzelnen Figuren zu konzentrieren.
Gone Baby Gone ist im Grunde genommen ein Thriller, der allerdings sehr gerne die Genregrenzen - wenn es denn so etwas überhaupt gibt – verlässt, um beispielsweise auf zeitgenössische Gesellschaftsprobleme hinzuweisen.
Auch wenn es hier primär um Globalisierungskritik geht, bleibt The International schlussendlich nur eine schwache Breitseite gegenüber die ausufernden globalen Märkte, dessen Perversion meist nur kurz angerissen werden, zugunsten der Spannung und Action aber bald wieder fallengelassen werden.
Lange ist es her, dass ich den Actioner gesehen habe, umso lächerlicher wirkten nun einige Szenen, doch insgesamt bleibt „Speed“ nach wie vor tolle, kurzweilige Unterhaltung.