Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (2026)

« 2025

Das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, kurz DOK Leipzig, wurde 1955 gegründet, was es zum ältesten Dokumentarfilmfestival der Welt macht. In dessen Anfangsjahren setzte die Veranstaltung zwischen 1957 und 1959 aus, weswegen in diesem Jahr nicht bereits die 72., sondern erst die 69. Ausgabe in der größten Stadt Sachsens über die Bühne geht. Von Montag, 26. Oktober, bis Sonntag, 1. November, werden insgesamt 217 Filme (und Extended-Reality-Arbeiten) aus 61 Ländern zu sehen sein. Von den 84 Animationsfilmen, 120 Dokumentarfilmen und fünf Experimentalfilmen konkurrieren 76 Filme in vier Wettbewerben um sieben Goldene und zwei Silberne Tauben. Unter den in Leipzig aufgeführten Filmen sind 30 Weltpremieren.

Eröffnet wird das Festival am Montag, 26. Oktober 2026, um 19:00 Uhr im Schauspiel Leipzig mit der Doku Guten Abend, du Schöne. Der Film von Regisseurin Ina Borrmann befragt die Protagonistinnen von Maxie Wanders 1977 publiziertem Interviewbuch Guten Morgen, du Schöne, das weit über die Grenzen der DDR hinaus Beachtung fand, knapp 50 Jahre später erneut zu ihrem Leben.

Die Filme der verschiedenen Sektionen befassen sich in diesem Jahr unter anderem mit den Themen Migration und Flucht, Klimakrise und Umwelt, Israel und Palästina, Mutterschaft sowie Arbeitswelten. Die Retrospektive 2026 steht unter dem Motto „Kino und Kampf. Lateinamerika zwischen Ost und West“. Und auch in diesem Jahr gibt es wieder zwei Hommagen. Eine ist der Regisseurin Helena Třeštíkovás gewidmet, von der insgesamt fünf Filme gezeigt werden. Die andere Hommage gebührt dem norwegischen Trollfilm Studio, von dem 13 Animationswerke zu sehen sein werden.

Mehr Infos und das vollständige Programm gibt es auf www.dok-leipzig.de.

Unsere Rezensionen von der DOK Leipzig 2026



(Anzeige)