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© ARD/SWR/Maximilian Koch-Erpach

Die Notärztin: Zielgerade

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„Die Notärztin: Zielgerade“ // Deutschland-Start: 12. Mai 2026 (Das Erste)

Inhalt / Kritik

Eigentlich hat Nina Haddad (Sabrina Amali) ihren freien Tag, den sie mit ihrem Freund Philipp (Max Woelky) und den Kindern verbringen will. Doch als sie in einen Stau geraten, wird ihr schnell bewusst, dass da etwas Schlimmes passiert sein muss. Tatsächlich ist der Rettungswagen von Paul Raue (Paul Zichner) mit einem Sportwagen kollidiert, dabei kam es zu mehreren Schwerverletzten. Für Nina ist klar, dass sie eingreifen muss, obwohl sie privat vor Ort ist, da einige dringend Hilfe brauchen und sogar in Lebensgefahr schweben. Ihre Hilfsbereitschaft kommt aber nicht bei allen gut an, da es schnell zu Hierarchiegerangel kommt …

Es lebe die Arbeit

Bald ist es so weit und die Fans von Die Notärztin schauen wieder in die Röhre, das Ende der zweiten Staffel steht an. Davor geht es aber noch einmal hoch her, so wie immer eigentlich. Wobei Zielgerade, die zwölfte von 13 Folgen, aus dem Programm schon sehr hervorsticht. Denn inzwischen hatte man sich daran gewöhnt, dass die ARD-Serie primär von persönlichen Dramen erzählt. So ging es in Dramama um die schwierige Beziehung zwischen Nina und ihrer Mutter. Anschließend drehte sich Zweifel mal wieder um die Beziehungsprobleme der Protagonistin. Hier wird darauf verzichtet, es geht ausnahmsweise mal tatsächlich um die Arbeit der Figuren, nicht die individuellen Lebenskrisen.

Das soll aber nicht heißen, dass es nicht trotzdem zu persönlichen Konflikten kommen kann. So will Nina, wie es nun einmal ihre Art ist, alles selbst bestimmen, und überrumpelt dadurch andere. Daraus hätte man prinzipiell eine spannende Diskussion machen können, wenn einige grundsätzliche Fragen gestellt werden. Wie wichtig sind Regeln und bewährte Abläufe, wenn eine Ausnahmesituation ansteht? Denn die Protagonistin stellt in Die Notärztin: Zielgerade das Wohlbefinden der Verletzten über alles andere und geht dafür auch Risiken ein. Das wäre ein guter Anlass gewesen, um über Verhältnismäßigkeit zu sprechen. Dafür reichen die 45 Minuten aber nicht aus. Immerhin: Das Ende zeigt an, dass das alles noch Folgen haben könnte.

Zufall über Zufall

Nachdem die Serie in der letzten Zeit zu einer reinen Seifenoper verkommen war, ist die Episode auf jeden Fall wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Zeitweise wird es sogar recht spannend, wenn an verschiedenen Orten gleichzeitig um das Leben von Menschen gekämpft wird. Ärgerlich ist jedoch die offensive Anhäufung von Zufällen. Dass Paul in den Unfall verwickelt wird und Nina zur selben Zeit da lang will, das ist alles mal wieder zu konstruiert. Die Notärztin: Zielgerade macht sich da schon etwas lächerlich. Nächstes Mal geht es in Beruflich & Privat um die Frage, wie es mit dem Team im Anschluss weitergeht.

Credits

OT: „Die Notärztin: Zielgerade“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Florian Gottschick
Drehbuch: Jan Haering, Tina Thöne, Nina Blum, Frank Wollin
Musik: Tina Pepper, Jasmin Reuter, Stephan Römer
Kamera: Lukas Steinbach
Besetzung: Sabrina Amali, Max Hemmersdorfer, Paul Zichner, Anna Schimrigk, Johannes Kienast, Paul Wollin, Max Woelky, Birge Schade, Sinja Dieks, Jörn Hentschel

Bilder

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Die Notärztin: Zielgerade
fazit
In „Die Notärztin: Zielgerade“ wird das Team in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt, was für alle eine Grenzerfahrung bedeutet. Dass es ausnahmsweise mal um die Arbeit geht, nicht irgendwelche persönliche Dramen, tut der Serie gut. Die extreme Anhäufung von Zufällen nervt aber.
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