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Während derzeit die Filmwelt gebannt nach Berlin schaut, findet zeitgleich in Brüssel ein weiteres schönes Festival statt. Dort mag es keine internationalen Stars geben. Dafür lädt das Anima Festival dazu ein, die wunderbare Welt des Animationsfilms kennenzulernen. Vom 21. Februar bis 1. März 2020 werden auf diese Weise zahlreiche Kurz- und Langfilme gezeigt, darunter der eine oder andere Klassiker, aber auch zahlreiche neue Titel, die bislang bei uns nicht erhältlich sind. Zum Auftakt führen die Belgier beispielsweise Marona’s Fantastic Tale vor, ein skurriler, farbenfroher Film über das Leben eines Hundes. Überhaupt ist das Filmfest eine gute Gelegenheit, um die Bandbreite des Animationsbereiches kennenzulernen, schließlich laufen dort Beispiele der unterschiedlichsten Stilrichtungen und Techniken, für jeden Geschmack und jedes Alter ist etwas dabei.

Zu den weiteren Höhepunkten zählen das für einen Oscar nominierte Ich habe meinen Körper verloren, das surreale Abenteuer von Away, die alle andere als affige Geschichte von The Prince’s Voyage oder auch der durchgeknallt-traurige Anime Ride Your Wave, die allesamt zeigen, dass Animation mehr bedeuten kann, als es uns das Mainstreamkino vormacht. Außerdem ist das Anima Festival eine Möglichkeit, die Animationskünstler von morgen heute schon zu sehen, in den diversen Kurzfilmreihen. Zugleich wirft man dort aber auch einen Blick zurück auf die Geschichte des Animationsfilms, etwa in der Hommage an das Studio Mélusine, die seit zwanzig Jahren für anspruchsvolle animierte Werke stehen. Interessant sind zudem die Möglichkeiten, ein bisschen hinter die Kulissen zu blicken, zum Beispiel bei Berufen im Animationsbereich oder auch wie ein Animationsfilm überhaupt entsteht.

Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.animafestival.be.

Unsere Rezensionen vom Anima Festival 2020



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Anima Festival (2020)
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