Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld Shaun the Sheep: The Beast of Mossy Bottom
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Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld

Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld Shaun the Sheep: The Beast of Mossy Bottom
„Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld“ // Deutschland-Start: 1. Oktober 2026 (Kino)

Inhalt / Kritik

Was hatten sich die Schafe nicht auf Halloween gefreut! Gemeinsam haben sie dafür die schönsten Kürbisse gezüchtet, das Gemüse ist der ganze Stolz der Herde. Dabei haben sie aber die Rechnung ohne den Farmer gemacht, der sich mal wieder besonders ungeschickt anstellt und dabei die komplette Ernte zu Matsch macht. Da die Zeit drängt und die Schafe nicht darauf warten können, dass neue Kürbisse wachsen, macht sich Shaun an die Arbeit, mit modernster Wissenschaft das Wachstum zu beschleunigen. Die Formel des vierbeinigen Forschers funktioniert. Dummerweise landet das Serum aber in dem Haarmittel des Farmers, der gern für seinen Schwarm, die Tierärztin, wieder volles Haar hätte. Dieser Wunsch geht tatsächlich in Erfüllung – mehr, als es ihm lieb ist …

Drittes Kinoabenteuer des Kinderhelden

Seitdem Shaun das Schaf 1995 das erste Mal in dem Kurzfilm Wallace & Gromit – Unter Schafen in Erscheinung getreten ist, ist er aus den Kinderzimmern dieser Welt nicht mehr wegzudenken. 7 Staffeln der Animationsserie wurden bislang produziert, 190 Folgen sind das, dazu noch das eine oder andere Special. Aber auch im Kino lässt sich der Vierbeiner hin und wieder blicken. Los ging es 2015 mit Shaun das Schaf – Der Film, in dem die Schafe quer durch die Stadt müssen, um den Farmer zurückzuholen. Vier Jahre später machte das Franchise mit Shaun das Schaf – Der Film: UFO-Alarm einen Ausflug ins Science-Fiction-Genre, wenn Außerirdische auf dem Bauernhof landen. Beim dritten Leinwandabenteuer Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld, auf das Fans ganze sieben Jahre haben warten müssen, flirtet nun sogar mit dem Horrorgenre.

Aber keine Angst: Natürlich geht es hier nach wie vor sehr kindgerecht zu. Es wird nur ähnlich zu Wallace & Gromit – Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen seinerzeit mit Halloween- und Monster-Motiven gespielt. Dazu gehört auch, dass das Publikum immer im Bilde ist, was da gerade geschieht. Während die sonderbaren Erscheinungen, die plötzlich in der Kleinstadt zu beobachten sind, für die Menschen aus dem Nichts kommen, lässt einen Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld an den Entwicklungen teilhaben. Einen tatsächlichen Spuk bekommt man also nicht geboten. Einen nennenswerten Mystery-Faktor gibt es ebenso wenig. Wo bei dem obigen Kollegen zumindest eine Zeit lang gerätselt werden darf, was hinter allem steckt, da spielt der neueste Teil der beliebten Reihe von Anfang an mit offenen Karten.

Sehr spaßig und liebesvoll gestaltet

Das ist ein bisschen schade, ebenso, dass Halloween nach dem stimmungsvollen Auftakt keine wirkliche Rolle mehr spielt. Dafür ist der dritte Kinoauftritt aber wieder sehr spaßig geworden. Denn wie immer geht es in Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld primär um Humor, das Publikum soll zum Lachen gebracht werden. Das klappt noch immer sehr gut. Durfte man seinerzeit noch skeptisch sein, ob diese nur minutenlangen Filmchen rund um die Tiere wirklich auch im Langformat funktionieren, darf man inzwischen ganz klar sagen: Ja, das tun sie. Zu dem Zweck hat man sich aber natürlich auch etwas vom Konzept der Serie gelöst, die überwiegend auf dem Bauernhof spielt und immer auf dieselben Figuren setzt. Tatsächlich halten wir uns diesmal wieder zu einem großen Teil in der Stadt auf, was nicht nur andere inhaltliche Möglichkeiten mit sich bringt, sondern auch für mehr visuelle Abwechslung sorgt.

Die Optik ist dabei auf dem gewohnten Niveau. Aardman Animations versteht es einfach wie kaum ein anderes Animationsstudio, Charme und Witz miteinander zu verbinden. Die Designs der Figuren sind natürlich bekannt, da kann das Team auf bewährte Elemente zurückgreifen. Aber auch die neu hinzugekommenen passen sehr gut in das Konzept. Da der Film wie die anderen auch auf Sprache verzichten muss, selbst die menschlichen Figuren stumm bleiben, ist Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld voll von visuellen Gags. Dabei beweist man auch wieder Einfallsreichtum und viel Liebe zum Detail, weshalb der neueste Streich der britischen Stop-Motion-Meister erneut ein wunderbares Werk geworden ist, das einen sehr schön auf den Herbst einstimmt.

Credits

OT: „Shaun the Sheep: The Beast of Mossy Bottom“
Land: UK
Jahr: 2026
Regie: Steve Cox, Matthew Walker
Drehbuch: Mark Burton, Giles Pilbrow
Musik: Natalie Holt
Animation: Aardman Animations

Bilder

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Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld
fazit
In „Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld“ wollen die Schafe eigentlich nur Kürbisse züchten und landen dann bei einem haarigen Experiment. Das ist wie immer visuell liebevoll gestaltet. Zwar wird das Halloween-Motiv leider etwas früh aufgegeben. Spaß macht das dritte Kino-Abenteuer des Kinderhelden aber unbedingt.
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