Der Alte Blaue Stunde TV Fernsehen ZDF Streamen online Mediathek Video on Demand DVD kaufen
© ZDF/Erika Hauri

Der Alte: Blaue Stunde

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Inhalt / Kritik

Der Schock ist groß, als Ada Sahin hinterrücks in ihrem Auto ermordet wird. Wer könnte es nur auf die beliebte Pflegerin abgesehen haben? Weder ihre Chefin Sabine Doheim (Franziska Schlattner) noch ihr Kollege Lukas Breuniger (Louis Held) können sich das erklären. Caspar Bergmann (Thomas Heinze) und Annabell Lorenz (Stephanie Stumph) gehen der Sache nach und fragen im Umfeld der Verstorbenen herum. Dabei stellt sich heraus, dass es einige seltsame Vorkommnisse gegeben haben muss. So berichtet ihre Mitbewohnerin Caro Glanz (Rosalie Schlagheck), dass sich Ada in den letzten Wochen irgendwie anders verhalten hat. Was genau da vorgefallen ist, kann aber auch sie nicht sagen …

Verpasste inhaltliche Chance

Halbzeit bei Der Alte. Acht neue Folgen hält die aktuelle Staffel der beliebten ZDF-Krimiserie für die Fans bereit. Zuletzt ging es beim Dauerbrenner in Die Wahrheit im Dunkeln um einen True-Crime-Podcaster, der selbst Opfer eines Verbrechens wurde, sowie in Mia um einen Mann, der in einem Sozialkaufhaus von einem Regal erschlagen wurde. Letztere Episode war dabei etwas besser als die beiden vorangegangenen. Zumindest reichte es wieder für Durchschnitt, was bei der oft mäßigen Serie tatsächlich ein Fortschritt ist. Dieser positive Trend setzt sich glücklicherweise auch in Blaue Stunde fort, der vierten der besagten acht Folgen.

Das Szenario ist das bewährte. Mal wieder wird zu Beginn eine Leiche entdeckt, das Polizeiduo muss anschließend herausfinden, wer diesen Mord begangen hat. Die klassische Rätsel-Krimi-Methode also. Das Umfeld eines Pflegediensts ist ebenfalls etabliert, in den letzten Jahren haben zahlreiche Krimis darauf zurückgegriffen. Oft geschah das in einem gesellschaftlichen Kontext, wenn die Krisen und Fehlentwicklungen in diesem Bereich thematisiert wurden. Bei Der Alte: Blaue Stunde hat man derartige Ambitionen nicht. Da wird das Setting letztendlich nur als Anlass genommen, um ein Verbrechen behandeln zu können. Ein bisschen ist das natürlich schon eine vertane Chance. Andererseits reichen die rund 60 Minuten sowieso nie aus, um da in die Tiefe gehen zu können.

Als Krimi ordentlich

Dafür funktioniert die Folge als Krimi tatsächlich ganz gut. Man brachte hier verschiedene Erklärungsmöglichkeiten ins Spiel, die alle plausibel sind und sich wirklich aus der Geschichte ergeben, anstatt einfach nur irgendein Seifenoperdrama reinpressen zu wollen. Und auch bei der letztendlichen Auflösung hat man sich etwas mehr Mühe gegeben, als einfach auf eine willkürliche Spontanentscheidung zu setzen. Insofern kann man sich, ein Interesse an solchen Whodunits vorausgesetzt, Der Alte: Blaue Stunde schon anschauen. Nächstes Mal geht es bei Im Schatten des Chors um einen Chorleiter, der erschossen wurde.

Credits

OT: „Der Alte: Blaue Stunde“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Janis Rebecca Rattenni
Drehbuch: Andreas Brune, Sven Frauenhoff
Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein
Kamera: Victor Voß
Besetzung: Thomas Heinze, Stephanie Stumph, Yun Huang, Lena Meckel, Helmfried von Lüttichau, Franziska Schlattner, Michael Prelle, Anuschka Tochtermann, Christian Erdmann, Rosalie Schlagheck, Peter Lewys Preston, Louis Held

Bilder

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Der Alte: Blaue Stunde
fazit
In „Der Alte: Blaue Stunde“ wird eine Pflegerin getötet, was sich niemand wirklich erklären kann. Zwar macht die Folge aus dem Pflegethema recht wenig. Als Krimi ist die Folge aber ganz brauchbar und durchdachter.
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