Die Chefin Deadline Tv Fernsehen ZDF Streamen online Video on Demand
© ZDF/Michael Marhoffer

Die Chefin: Deadline

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„Die Chefin: Deadline“ // Deutschland-Start: 31. Juli 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Als die Leiche der jungen Frau gefunden wird, sieht das zunächst nach einem tragischen Autounfall aus. Auf den zweiten Blick wird aber deutlich, dass wer auch immer hinter dem Steuer saß, offensichtlich gezielt auf das Opfer zufuhr. Die fehlenden Bremsspuren lassen darauf schließen, dass es sich um Mord handelt. Vera Lanz (Katharina Böhm), Paul Böhmer (Jürgen Tonke) und der neue Kollege Korbinian Kirchner (Jonathan Hutter) versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei stellt sich heraus, dass die Tote als Journalistin arbeitete und über die Schöntal-Klinik und die Nierenspezialistin Dr. Leyla Sahin (Pegah Ferydoni) recherchierte. Könnte der Mord irgendwie damit zusammenhängen? Aber wenn ja, welchem Geheimnis war die Journalistin auf der Spur?

Klassischer Krimi

Man kennt es vom ZDF: Im Sommer werden die Programmplätze gern mit Wiederholungen gefüllt. Und das gilt auch für den Freitagabend, den der Sender traditionell für Krimiserien reserviert. Jetzt ist es mal wieder so weit und es werden fünf alte Folgen vom Dauerbrenner Die Chefin ausgestrahlt. Genauer steht jetzt wieder die zwölfte Staffel an, die ursprünglich 2021 gesendet wurde. Die drei ersten Folgen waren als Wiederholung bereits im März vergangenes Jahr zu sehen, danach pausierte man. Mit Deadline wird dann auch die zweite Hälfte nach langer Wartezeit gezeigt. Das ist insofern etwas eigenartig, weil die die dritte Folge Frage der Moral Kirchner einführte, der hier dann seinen ersten Einsatz als richtiges Teammitglied absolviert. Da wäre es doch besser gewesen, die zwei Episoden auch wirklich hintereinander zu bringen. Es gibt hier schon ein paar Referenzen, die man sonst nicht versteht.

Der Fall an sich ist dafür natürlich wieder ganz in sich abgeschlossen, Vorkenntnisse braucht es hierfür also nicht. Er ist auch sehr klassisch, wenn auf die übliche Whodunit-Manier zu Beginn der Folge eine Leiche gefunden wird und anschließend herausgefunden werden muss, wer den Mord begangen hat. Die Chefin: Deadline setzt zudem bei dem Opfer auf den Beruf des Journalismus, was bei solchen Geschichten immer geht. Denn das bedeutet, dass es irgendwo dunkle Geheimnisse und unlautere Machenschaften gibt. Wenig überraschend werden hier schnell Hinweise gefunden, dass da etwas in dem Krankenhaus vor sich geht, was nicht nach außen dringen soll. Wie das bei Krimis eben so ist, man erzählt hier eine recht austauschbare Geschichte.

Tragisches Ende

Immerhin: Die Auflösung ist komplexer, als es zunächst den Anschein hat. Man hat sich da schon etwas einfallen lassen und bringt noch eine gehörige Portion Tragik ins Geschehen. Wer mag, kann im Anschluss sogar noch über das Ganze diskutieren, da Fragen der Moral aufgeworfen werden. Sehr weit kommt man damit zwar nicht, eine Stunde Laufzeit ist dann doch nicht genug. Aber es trägt doch dazu bei, dass Die Chefin: Deadline zumindest eine durchschnittliche Folge ist, was ja nicht auf alle zutrifft. Da gibt es freitagabends oft deutlich schlechtere Krimis. Nächstes Mal geht es in Der Wolf um einen Börsenguru, dem erst Vergewaltigung vorgeworfen wird und anschließend auch noch Mord.

Credits

OT: „Die Chefin: Deadline“
Land: Deutschland
Jahr: 2021
Regie: Ulrike Hamacher
Drehbuch: Peter Kocyla
Musik: Thomas Osterhoff
Kamera: Andreas Zickgraf
Besetzung: Katharina Böhm, Jonathan Hutter, Jürgen Tonkel, Lisa Bitter, Leon Blaschke, Markus Hering, Pegah Ferydoni, Sissy Höfferer

Bilder

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Die Chefin: Deadline
fazit
In „Die Chefin: Deadline“ wird eine Journalistin gezielt überfahren, die zuvor über eine Klinik recherchierte. Der Fall ist ganz klassisch, streckenweise auch austauschbar. Zum Ende hin wird es interessanter, wenn die Geschichte komplexer wird und es um Fragen der Moral geht.
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