The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund Amazon Prime Video Streamen online Video on Demand
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The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund

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„The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund“ // Deutschland-Start: 29. Juli 2026 (Amazon Prime Video)

Inhalt / Kritik

Der Ernst des Lebens steht an für Sara (Kathryn Newton), Max (Lana Condor), James (Nico Hiraga), Adrienne (Tommi Rose) und Greg (Gavin Casalegno). Vorher wollen die fünf Freunde und Freundinnen aber noch einmal so richtig Spaß haben und fahren daher gemeinsam nach Thailand in Urlaub, wo sie Sonne, Strand und Meer genießen wollen. Ebenfalls auf dem Programm steht The Devil’s Mouth, eine Unterwasserhöhle, die sie im Rahmen einer geführten Tauchtour erkunden wollen. Mit dabei ist der Einheimische Wat (Tayme Thapthimthong), der sie mit in die Tiefe nimmt. In der Höhle müssen sie aber feststellen, dass ein heftiger Sturm vor Kurzem Salzwasser in den Süßwasserbereich gespült hat, weshalb zahlreiche Tiere gestorben sind. Doch der noch größere Schock ist, als auch ein Bullenhai dort auftaucht …

Die Haie sind los!

Eigentlich waren Haie als Feindbilder in Horrorfilmen ja Geschichte. Man war dazu übergegangen, die Raubfische nichts als blutrünstige Monster darzustellen, nachdem viele Arten gnadenlos gejagt wurden und im Bestand gefährdet waren. Seit einigen Jahren ist aber eine Renaissance dieses Subgenres zu beobachten, jedes Jahr kommen neue Filme heraus, in denen die Hauptfiguren durch Haie bedroht werden. Dann und wann ist da ein sehenswerter Titel dabei, etwa Dangerous Animals, wo zu den Haien noch ein psychopathischer Serienkiller kommt, der eigentliche Antagonist des Films. Die meisten Beispiele sind aber eher mäßig. Das gilt für den Netflix-Beitrag Thrash, der vor einigen Monaten veröffentlicht wurde und davon handelte, wie ein Küstenstädtchen überschwemmt und von Haien heimgesucht wird. Und auch The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund, das jetzt beim Kollegen Amazon Prime Video erscheint, ist nicht unbedingt eine Bereicherung.

Schon das Szenario lädt nicht unbedingt dazu ein, hier wirklich am Ball zu bleiben. Mal wieder gehen Leute bei einem Urlaub in einen Bereich, wo sie nichts zu suchen haben, und bekommen es dort mit einer großen Gefahr zu tun. Klingt doof. Ist es auch. Aber das gilt für die Figuren insgesamt. The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund will zwar für ein bisschen Tiefgang sorgen, wenn – mal wieder – die Karte „tragische Vorgeschichte“ gezückt wird. Außerdem wird eine Gruppe gezeichnet, die an der Schwelle zum Ernst des Lebens steht. Das hält diese aber nicht davon ab, sich total unvernünftig und kindisch zu verhalten. Es dauert nicht lange, bis einem diese Leute so sehr auf die Nerven gehen, dass sich das mit dem Mitfiebern erledigt hat. Spannung erzeugt man nicht durch Figuren, die einem im besten Fall gleichgültig sind.

Tauchgang ohne Tiefe

Ob Regisseur Jeff Wadlow (Imaginary, Fantasy Island) anderweitig mehr gelungen wäre, mit einem besseren Drehbuch? Das ist fraglich. Dagegen spricht seine bisherige Filmografie, die relativ mäßig ausfällt, trotz diverser Ausflüge ins Horrorgenre zeigt er sich nicht unbedingt als Meister seines Fachs. Eigentlich sollte dabei das Setting eine Art Selbstläufer sein. In einer Höhle eingesperrt, dazu noch das Wasser, das sorgt von Natur aus für Klaustrophobie. Dennoch zieht sich The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund, wenn die Gruppe irgendwie durch das Labyrinth muss und dabei ein ums andere Mal von dem Hai angegriffen wird. Selbst die steigende Zahl an Toten hilft nicht dabei, hier für Nervenkitzel zu sorgen.

Das ist nicht nur ärgerlich, weil es verschwendete Lebenszeit bedeutet, sich den Film anzuschauen. Es wird auch schauspielerisches Talent verschwendet. Dass Hauptdarstellerin Kathryn Newton sich in diesem Genre behaupten kann, hat sie mehrfach bewiesen, unter anderem in den Horrorkomödien Freaky und Ready Or Not 2. Sie holt dann auch einiges aus dieser Figur raus, wenn sie eine junge Frau spielt, die zunächst von Ängsten geprägt ist, dann aber über sich hinauswächst. Aber trotz ihres Einsatzes ist The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund eine nur wenig interessante Variante des Haihorrors, bei der man nicht viel verpasst.

Credits

OT: „The Devil’s Mouth“
Land: USA
Jahr: 2026
Regie: Jeff Wadlow
Drehbuch: Aja Gabel, Myung Joh Wesner
Musik: Bear McCreary
Kamera: James Kniest
Besetzung: Kathryn Newton, Lana Condor, Gavin Casalegno, Nico Hiraga, Tommi Rose, Tayme Thapthimthong

Bilder

Trailer

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The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund
fazit
„The Devil’s Mouth – Der Teufelsschlund“ begleitet eine Freundesgruppe beim Höhlentauchgang in Thailand, wo sie auf einen Hai stößt. Die Geschichte ist uninteressant, die Figuren sind nervig, Spannung kommt auch keine auf. Da hilft dann auch die gute Besetzung nicht mehr viel.
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