Letzen Endes ist Vengenace also ein äußerst zweischneidiges Schwert geworden. Einerseits brilliert er mit wirklich grandiosen Bildern und wartet mit einzelnen, wirklich großen Ideen auf, im nächsten Moment muss man dann allerdings wieder aufpassen nicht das Interesse zu verlieren.
Herzogs "Science Fiction Fantasy" ist ein hypnotisches Kunstwerk, das die Sprache der Dokumentation mit sphärischen Ethno-Klängen und einer Space Opera zu einem meditativ-exzessiven Trip vereint
Der mancherorts verschmähte Stahlblick von Bale, dürfte hier seinen Kritikern gefallen. Wenn seine gefühlslose Darstellung andernorts oftmals wohl zurecht getadelt wurde, so ist bei dieser Rolle genau dies gefragt.
Letztendlich blieben bei mir gemischte Gefühle übrig, denn wirklich schlecht ist The Lovely Bones mit Sicherheit nicht. Peter Jackson hätte wohl gut daran getan etwas detaillierter auf die Zwischenwelt einzugehen oder diese ganz wegzulassen um sich auf die einzelnen Figuren zu konzentrieren.
Das Leben ist wunderbar. Mila hat ihren Markus, Kati ist mit Tobi zusammen und Hanna ist unsterblich in Branko verliebt. Doch wie das Schicksal es so möchte, kann das alles nicht so schön bleiben.