Ein absoluter Pluspunkt ist die extreme Kürze des Films, welche ihn selbst vor der Ausschlachtung und Langwierigkeit schützt. Der Film ist so schnell, aber leider auch so abrupt vorbei, dass man sich am Ende wirklich fragt „was war das denn jetzt?“
Truman Capote beschäftigte sich intensiv mit dem Leben der Männer, die Ende der 50er Jahre in den USA eine Farmersfamilie abstachen. Peter Brooks verfilmte diese Geschichte.
Etwas zäh wird Outrage sich für die actionverwöhnten Hollywood-Fans hinziehen und die Erwartung an die nächste gewaltgeprägte Szene wird somit vermutlich steigen.
Sich daran zu erinnern, dass dieses Werk von dem Mann inszeniert wurde, der 30 Jahre zuvor für den legendären Klassiker „Laura“ verantwortlich war, lässt einen ungläubig die eigenen Augen reiben. „Rosebud“ ist empörend schlecht und gehört zu den größten Fiaskos der mit viel Aufwand und Geld gedrehten Hollywood-Abenteuer.