Mal abgesehen, dass der Film uns, zumindest teilweise, illustriert wie ein minderjähriges Mädchen zum Profikiller ausgebildet wird, lag und liegt die Brisanz wohl daran, dass Mathilda sich in ihren Retter und letztlich wohl auch Vaterfigur verknallt.
Mit Feo Aladağ und der jungen Sibel Kekilli gibt es zwei hochinteressante Künstlerinnen bei denen es mich nicht wundern würde wenn ich sie in der einen oder anderen größeren, oder sagen wir international bedeutungsvolleren, Produktion wiederfinden würde.
Mit seinem epischen Film über einen jungen arabischstämmigen Gefängnisinsassen zeichnet Audiard ein authentischer wirkendes Gefängnisbild als die zahlreichen Vorbilder aus Hollywood.