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© ZDF/Borris Kehl/Christiane Pausch

Jenseits der Spree: Der Pakt

„Jenseits der Spree: Der Pakt“ // Deutschland-Start: 6. November 2026 (ZDF)

Inhalt / Kritik

Der Schock ist groß, als die Leiche von Jens Kramer (Deniz Arora) gefunden wird. Zumal der SEK-Beamte regelrecht hingerichtet wurde: Gleich acht Mal wurde auf ihn aus nächster Nähe geschossen, was auf eine große Wut hinweist. Aber mit wem könnte er sich derart verfeindet haben? Robert Heffler (Jürgen Vogel) und Kollege Benjamin Wortmann (Leonard Scheicher) versuchen, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Eine Spur führt dabei ins kriminelle Milieu, da der Tote an Razzien beteiligt war und damit notgedrungen einige bei ihren Geschäften gestört hat. Aber auch die übrigen Mitglieder seines Teams, darunter Einsatzleiter Markus Baer (Denis Moschitto), die Sarah Tomke (Anna Karolin Berger) und Franz Albrecht (Leonard Kunz), rücken ins Visier des Ermittlerduos …

Polizei an den Pranger

Halbzeit bei Jenseits der Spree. Insgesamt acht Folgen wird die aktuelle sechste Staffel der beliebten ZDF-Krimiserie umfassen. Mit Der Pakt kommt die vierte dieser acht. Dabei wird das ordentliche Niveau fortgeführt, das die vorangegangenen Episoden gezeigt haben. Zuletzt ging es in der Halloween-Folge Süßes oder Saures um einen grausigen Fund, die Mordermittlungen führten zu einer tragischen Geschichte in der Vergangenheit. Davor lief die nicht unumstrittene Folge Schein und Sein, in der eine Frau erstochen auf der Parkbank gefunden wird. Und auch bei dem neuesten Teil der Serie dürfte es einige geben, die am Ende ziemlich genervt sind. Schließlich wird hier teilweise die Polizei an den Pranger gestellt.

Sicher, theoretisch kommen auch andere Leute in Frage. Bei diesem Beruf macht man sich unweigerlich irgendwann Feinde. Man ist bei Jenseits der Spree: Der Pakt aber nicht sonderlich subtil dabei, das Publikum in eine bestimmte Richtung zu schieben. Schon der Titel verweist darauf, dass die Geschichte irgendwie mit dem SEK-Team zu tun haben muss. Dieses wird als eingeschworene Gruppe porträtiert, bei der man zusammenhält – auch in hässlichen Situationen. Vor allem in hässlichen Situationen. Das ist dann nicht besonders originell, gerade auch im Vergleich zu den letzten Geschichten. Man greift hier doch auf das eine oder andere Klischee zurück, gerade auch bei der Beschreibung der Figuren.

Intensive Szenen

Und doch ist das Ergebnis nicht schlecht. So gelingt es zumindest, die eine oder andere intensive Szene zu schaffen, bei der die Grenze zwischen Freund und Feind verschwimmt. Und auch wenn einigermaßen erfahrene Zuschauer und Zuschauerinnen eine Idee haben dürften, in welche Richtung das am Ende gehen wird, ein bisschen rätseln darf man dann doch. Da Jenseits der Spree: Der Pakt zudem wieder gut gespielt ist, kann man sich hiermit schon die Zeit vertreiben, selbst wenn das Ergebnis nicht ganz so stark ist wie zuvor. Nächstes Mal geht es in Hinter der Fassade um einen ermordeten Gynäkologen und dessen dysfunktionale Familie.

Credits

OT: „Jenseits der Spree: Der Pakt“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Daniel Rakete Siegel
Drehbuch: Svenja Rasocha
Musik: Raoul A. Nagel
Kamera: Borris Kehl
Besetzung: Jürgen Vogel, Leonard Scheicher, Elisabeth Baulitz, Philippa Jarke, Bella Bading, Dara Lalo, Anne Müller, Deniz Arora, Leonard Kunz, Anna Karolin Berger, Denis Moschitto, Lilly Menke, Vito Sack

Bilder

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fazit
In „Jenseits der Spree: Der Pakt“ wird ein SEK-Beamter gefunden, der regelrecht hingerichtet wurde. Die Geschichte ist nicht sonderlich originell. Dafür gibt es auch dank der Besetzung einige intensive Szenen.
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