The Legend of Zelda A Link to the Past
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The Legend of Zelda: A Link to the Past

The Legend of Zelda A Link to the Past
„The Legend of Zelda: A Link to the Past“ // Deutschland-Start: 24. September 1992

Inhalt / Kritik

Man soll das Eisen schmieden, solange es heißt ist? Das gilt bei den Abenteuern um den jungen Elfen Link, der abwechselnd die Prinzessin Zelda und die ganze Welt retten muss, nur bedingt. So dauerte es zwar nach dem erfolgreichen Debüt The Legend of Zelda 1986 nicht lange, bis es ein Wiedersehen mit ihm gab. Nicht einmal ein Jahr später gab es mit Zelda II: The Adventure of Link bereits ein zweites Videospiel. Anschließend mussten sich Fans aber geschlagene vier Jahre gedulden, bis der Held mit The Legend of Zelda: A Link to the Past sein Comeback feierte. Doch die Wartezeit hatte sich gelohnt. Tatsächlich gilt der dritte Teil für viele als bis heute bester der inzwischen vier Jahrzehnte umfassenden Reihe. Darüber kann man sich zwar streiten, da die anderen Anwärter teils recht unterschiedlich sind. Ein Höhepunkt ist das Game aber bis heute.

Zurück zu den Anfängen

Dabei bot es seinerzeit auf den ersten Blick wenig Neues. So war der zweite Teil in mehrfacher Hinsicht eine erstaunlich radikale Abkehr. Da war nicht nur die neue Seitenperspektive, wodurch es zu Jump-and-Run-Passagen kam. Auch Elemente wie Erfahrungspunkte und Zauber, die der Protagonist sprechen konnte, sorgten für Abwechslung. The Legend of Zelda: A Link to the Past orientierte sich wieder deutlich starker am Debüt. So sehen wir das Geschehen wieder von oben, mit einer leicht gekippten Perspektive. Gesprungen wird nicht mehr. Und auch wenn die Magie nicht völlig aus dem Spielprinzip gewichen ist, wird sie doch sparsamer eingesetzt als beim direkten Vorgänger. Hinzu kommen Gegenstände wie die Bomben und Bumerang, die ebenfalls an den ersten Teil erinnern. Die Schlüssel aus den Dungeons sind sowieso wieder dabei.

Das klingt auf Anhieb wenig einfallsreich. Aber man begnügte sich nicht damit, einfach nur das Erfolgsrezept zu wiederholen. Beispielsweise gibt es eine Reihe weiterer Ausrüstungsgegenstände, die man während seines Abenteuers braucht. So findet man etwa einen Handschuh, mit dem sich große Steine aus dem Weg räumen lassen, oder auch Flossen, die es einem ermöglichen zu schwimmen. Diese Objekte fügen sich organisch in das Spielprinzip ein und sorgen für Abwechslung. Neu ist auch, dass das Spiel auf mehreren Ebenen stattfindet. So muss man im Laufe von The Legend of Zelda: A Link to the Past einen Berg besteigen, bei dem es auch darum geht, seinen Weg von unten nach oben zu finden – und umgekehrt. Aber auch die Dungeons wurden auf diese Weise komplexer, da man immer wieder die Höhe wechselt.

Doppelter Spielspaß

Die raffinierteren Puzzles sind ein Faktor, die den dritten Teil zu einem deutlich besseren Spiel machen. Aber auch die stark aufgemotzte Spielwelt trägt zu dem Unterhaltungswert bei. Denn The Legend of Zelda: A Link to the Past führt gewissermaßen gleich zwei Welten ein. Zu Beginn befindet man sich in einer, die dem Original recht ähnlich sieht und überwiegend aus Wäldern und Wiesen besteht. Das klassische Hyrule. Später entdeckt man jedoch, dass es zu diesem Lichtwelt genannten Teil noch ein Pendant mit dem Namen Schattenwelt gibt. Beide sind vom Layout zwar sehr ähnlich, aber doch visuell anders gestaltet. Um das Ende des Spiels zu erreichen, muss man ständig zwischen beiden wechseln. Das erhöht einerseits den Umfang, wenn hier wirklich eine Menge zu erkunden ist. Aber es macht es auch vertrackter.

Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen, bei denen es an manchen Stellen völlig unklar ist, wie es weitergeht, ist The Legend of Zelda: A Link to the Past klarer. Das bedeutet aber nicht, dass man hier nicht auch viel herumstreifen und entdecken kann. Auch wenn man für die Haupthandlung nicht ganz so viel ausprobieren muss, macht es doch Spaß, sich auf die Suche nach optionalen Gegenständen und Upgrades zu machen. Außerdem ist das Game, all die Jahre später, noch immer sehr beliebt für Speedruns. Inhaltlich darf man nicht zu viel von diesem Prequel erwarten. Und natürlich ist die Spielewelt trotz ihres Umfangs immer noch recht klein im Vergleich zu dem, was in den späteren 3D-Teilen kamen, die sich epischer anfühlen. Aber innerhalb dieses Konzepts ist das hier immer noch ein Vorzeigeprojekt, welches auch visuell dank liebevoller Detailarbeit überzeugt.

Credits

OT: „Zeruda no Densetsu: Kamigami no Toraifōsu“
Land: Japan
Jahr: 1991
Director: Takashi Tezuka
Producer: Shigeru Miyamoto
Musik: Koji Kondo
Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo EAD
Plattformen: Super NES

Bilder

Trailer



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The Legend of Zelda: A Link to the Past
fazit
Mit „The Legend of Zelda: A Link to the Past“ kehrte die Reihe zu ihren Ursprüngen zurück und schickt den Elfen auf ein großes Abenteuer. Dieses macht bis heute jede Menge Spaß, lädt zum Entdecken und Erkunden ein, selbst wenn die späteren 3D-Nachfolger sich epischer anfühlen.
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5