The Bad Boy and Me 2
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The Bad Boy and Me 2

„The Bad Boy and Me 2“ // Deutschland-Start: 26. Februar 2026 (DVD / Blu-ray)

Inhalt / Kritik

Für Dallas (Siena Agudong) zählte lange nur eins im Leben: Sie will Tänzerin werden, so wie ihre tragisch verstorbene Mutter. Als sie dem begehrten Quarterback Drayton (Noah Beck) begegnete, hatte sie deshalb auch gar nicht vor, ihn näher kennenlernen zu wollen, zumal sie anfangs nicht viel mit ihm anfangen konnte. Doch das hat sich geändert, die beiden sind ein Paar. Prinzipiell sind sie auch sehr glücklich miteinander. Nur müssen sie feststellen, dass das mit dem Alltag deutlich schwieriger ist, als sie gedacht haben. Schlimm genug, dass sie nach der High School auf verschiedene Colleges gehen, weshalb sie sich nicht mehr täglich sehen können. Ihnen dämmert auch nach und nach, dass ihre jeweiligen Träume so zeitaufwendig sind, dass sie kaum noch Zeit füreinander haben …

Die Suche nach der gemeinsamen Zukunft

Man kann sie schon gar nicht mehr alle zählen, die vielen auf irgendwelchen Romanen oder Online-Geschichten basierenden Dramen um junge Menschen, die sich ineinander verlieben. Einige davon haben offensichtlich so viel Erfolg, dass ganze Filmreihen daraus werden, siehe etwa After oder Culpa Mia – Meine Schuld, die es auf mehrere Teile bringen. Oft drehen sich die Folgewerke im Kreis, da passiert dann eine Menge, ohne dass es vorangeht. Der Zielgruppe scheint das aber egal zu sein. Nun also auch The Bad Boy and Me. Basierend auf einem Wattpad-Roman von Tay Marley war der Film offensichtlich so beliebt, dass es mit The Bad Boy and Me 2 jetzt eine Fortsetzung gibt, die erzählt, wie es mit dem jungen Paar nach dem holprigen Anfang weitergeht.

Die größte Änderung ist natürlich die, dass die beiden jetzt aufs College gehen. Das bringt sie zwar ihren beruflichen Zielen näher, wenn sie sich stärker auf das konzentrieren können, was sie in ihrem Leben erreichen wollen. Nur geht das zu Lasten ihrer Beziehung, wenn sie die Laufbahn langsam auseinandertreibt. The Bad Boy and Me 2 ist an der Stelle näher am realen Leben dran, als es viele andere Filme aus dem Segment sind. Wie schwierig es ist, sich selbst zu verwirklichen und gleichzeitig einem anderen Menschen Raum zu schaffen, ist eine Erfahrung, die viele machen. Wo andere Probleme in solchen Filmen oft sehr konstruiert sind, kann man das hier zumindest gut nachvollziehen. An Identifikationsfläche mangelt es da ausnahmsweise mal nicht.

Uninteressante Figuren

An interessanten Figuren hingegen schon. Das war schon ein Manko des Vorgängers gewesen. Ein Quarterback und eine Cheerleaderin? Viel einfallsloser geht es nicht. In die Charaktere selbst wurde auch nicht viel investiert, man versuchte erst gar nicht, aus den beiden echte Menschen zu machen. Stattdessen gab es bei Dallas eben eine tragische Vorgeschichte rund um den Schicksalsschlag. Bei The Bad Boy and Me 2 sieht es nicht besser aus. Während sie dadurch definiert wird, tanzen zu wollen, ist es bei ihm der Sport. Sehr viel mehr erfahren wir nie. Man hätte das neue Szenario ja nutzen können, das irgendwie weiterzuentwickeln. Das wollte man aber offensichtlich nicht. Es muss auch irgendwie ohne gehen, so das Kalkül. Wo keine Ecken und Kanten, da keine Gefahr, irgendjemanden zu verprellen.

Das wird nicht für alle ein Mangel sein. Viele sehen sich solche Filme gerade deshalb an, weil sie irgendwie leer sind, man einfach zwei attraktiven Menschen zusehen darf, die sich erst streiten und dann doch wieder zusammenfinden. Spannend ist The Bad Boy and Me 2 jedoch kaum. Und auch wenn das Szenario die besagte Identifikationsfläche bietet, man lernt durch den Film nichts hinzu. Mehr als hübsche Belanglosigkeit sollte man nicht erwarten. Irritierend ist zudem erneut der Titel. Was genau an Drayton „böse“ sein soll, wird nie verraten. Stattdessen ist es Dallas, die zwischendurch wieder auf die Nerven gehen darf. Aber das scheint das Publikum schon beim ersten Teil nicht gestört zu haben. Wer diesen mochte, schaltet ein. Der Rest darf das hier getrost ignorieren.

Credits

OT: „The Bad Boy and Me 2“
Land: USA, Kanada
Jahr: 2025
Regie: Justin Wu
Drehbuch: Crystal Ferreiro
Vorlage: Tay Marley
Musik: Brian H. Kim
Kamera: Mark Chow
Besetzung: Noah Beck, Siena Agudong, Charlie Gillespie, James Van Der Beek, Drew Ray Tanner, Asia Lizardo, Jason Fernandes

Bilder

Trailer

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The Bad Boy and Me 2
fazit
In „The Bad Boy and Me 2“ muss ein Paar feststellen, dass seine unterschiedlichen Träume die Beziehung im Alltag schwieriger machen. Das ist an und für sich ein lebensnahes Thema. Die völlig uninteressanten Figuren und die mangelnde Entwicklung derselben führen aber dazu, dass das Liebesdrama langweilig ist.
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