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© ARD/SWR/Christiane Pausch

Die Notärztin: Psycho

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„Die Notärztin: Psycho“ // Deutschland-Start: 21. April 2026 (Das Erste)

Inhalt / Kritik

Patrick Köster (Johannes Kienast) kann seinen Ohren kaum glauben, als er hört, dass Staffelführerin Billy Johannes (Anna Schimrigk) eine Auszeit braucht. Und das, wo sie sowieso völlig unterbesetzt sind und es an allen Ecken und Enden brennt. Also beschließt er, selbst die Führung zu übernehmen – sehr zum Ärger von Markus Probst (Max Hemmersdorfer), der erneut übergangen wird. Köster drängt darauf, effizienter zu arbeiten und legt sich dabei schnell mit Nina Haddad (Sabrina Amali) an. Denn die will sich um eine völlig überforderte junge Mutter mit Wochenbettdepression kümmern, obwohl das gar nicht ihre Aufgabe ist …

Ein übles Dilemma

So langsam nähern wir uns bei Die Notärztin dem Staffelende zu. Zuletzt handelte Familie von drohenden Waldbränden, aber auch einem Schicksalsschlag, den das Team zu verkraften hat. Davor war in Innere Angelegenheiten das Thema um die verschwundenen Medikamente eskaliert. Nun gibt es mit Psycho die neunte von insgesamt 13 Folgen der zweiten Staffel. Und die Probleme werden nicht weniger. Anstatt anderen Menschen in Not helfen zu können, wie man das eigentlich bei diesem Beruf erwarten können sollte, sind die Figuren andauernd mit eigenen Themen beschäftigt – beruflichen wie privaten. Da liegt schon wirklich viel im Argen, mit einem normalen Alltag ist da nicht viel.

So ganz klar ist dann auch nicht, ob sich der Titel Die Notärztin: Psycho nun auf die junge Mutter bezieht, die eindeutig psychologische Betreuung bräuchte, oder doch das Team, das andauernd fertig ist. Die Folge setzt dabei eine Reihe von Themen fort, die schon in den vorangegangenen angesprochen wurden. Etwas überraschend spielt die Beziehung von Nina diesmal keine Rolle. Dafür kommt wieder ihr Hang dazu durch, viel Zeit für etwas oder jemanden aufzuwenden, die dann an anderer Stelle fehlt. Als Thema ist das durchaus interessant. Auf der einen Seite ist es nachvollziehbar, dass sich die Protagonistin dafür einsetzt, einer jungen Frau zu helfen, die völlig überfordert ist. Wenn das dann aber bedeutet, anderweitig die Arbeit nicht mehr auszuüben, wird es schwierig. Gesprochen wird über das Dilemma schon. Eine wirkliche Antwort wird hier aber nicht gegeben.

Bisschen viel auf einmal

Allgemein erfreut sich Die Notärztin: Psycho ein bisschen zu sehr daran, was alles nicht funktioniert in diesem Team. An einer Stelle heißt es zwar, dass es wichtig ist zusammenzuhalten und dass Köster nicht allein ist. Ansonsten wird aber überwiegend darüber gesprochen, was alles nicht klappt, von der beruflichen Überlastung über Sorgerechtstreit bis zu familiären Problemen. Das sind zwar durchaus wichtige Themen, für sich genommen ist das meiste auch realistisch. In dieser Häufung wird es aber schon wirklich viel. Außerdem bleibt dadurch fast keine Zeit, die Einsätze an sich zu zeigen. Es wird zwar dauernd davon gesprochen, dass alle überlastet sind. In der Serie selbst ist davon aber wenig zu sehen. Nächstes Mal geht es in Dramama um die Mutter von Nina, die plötzlich auftaucht und für noch mehr Ärger sorgt.

Credits

OT: „Die Notärztin: Psycho“
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Regie: Florian Gottschick
Drehbuch: Jan Haering, Tina Thöne, Nina Blum, Frank Wollin
Musik: Tina Pepper, Jasmin Reuter, Stephan Römer
Kamera: Lukas Steinbach
Besetzung: Sabrina Amali, Max Hemmersdorfer, Paul Zichner, Anna Schimrigk, Johannes Kienast, Paul Wollin, Max Woelky, Birge Schade, Sinja Dieks

Bilder

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Die Notärztin: Psycho
fazit
In „Die Notärztin: Psycho“ kümmert sich die Protagonistin um eine überforderte junge Mutter, während das Team mit Überlastung kämpft. Das ist zwar alles nachvollziehbar, in der Summe aber etwas viel. Die wichtigen Diskussionen werden kaum.
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