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Sniper: No Nation

„Sniper: No Nation“ // Deutschland-Start: 7. April 2026 (digital/Video on Demand)

Inhalt / Kritik

Die letzte Mission von Global Response & Intelligence Team endete in einem Desaster, was nicht folgenlos für die Mitglieder geblieben ist. Nicht nur, dass die US-Regierung auf einmal so tut, als hätte sie nie etwas mit den Söldnern zu tun gehabt, und diese als unabhängige Terroristen brandmarkt. Brandon Beckett (Chad Michael Collins), Agent Zero (Ryan Robbins) und die anderen wurden zum Abschuss freigegeben. Doch zu ihrem Glück sind sie nicht allein. Denn Brandons Vater Thomas (Tom Berenger), der früher selbst als Meisterschütze unterwegs war, ist fest entschlossen, seinem Sohn beim Kampf gegen einen übermächtigen Feind beizustehen und auch seinen Namen wieder reinzuwaschen …

Zwölfter Teil der Actionreihe

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schießen sie noch heute. 1993 mit dem eigentlich als Einzelfilm konzipierten Sniper gestartet, wurde aus dem Actionstreifen ein ganzes Franchise, das irgendwie auch mehr als drei Jahrzehnte später noch neue Teile herausbringt. Man ist dabei sogar noch richtig produktiv! So wurde 2022 in Sniper: Rogue Mission gegen einen Menschenhändlerring gekämpft. 2023 galt es in Sniper: G.R.I.T. – Global Response & Intelligence Team, einen Terroristen aus dem Verkehr zu ziehen. 2025 schließlich stand Sniper: The Last Stand auf dem Programm, damals war ein Waffenhändler, der eine neue Superwaffe entwickelt hat, der Bösewicht. Mit Sniper: No Nation gibt es nun schon wieder Nachschub, es ist der mittlerweile zwölfte Teil der unverwüstlichen Filmreihe.

Gesehen haben muss man die ganzen Filme natürlich nicht, um hier einsteigen zu können. Zwar gibt es dieses Mal mehr Bezüge auf die Vergangenheit, da Sniper: No Nation tatsächlich nahtlos an die Vorkommnisse in The Last Stand anschließt. Genauer ist die Geschichte, die dieses Mal erzählt wird, die direkte Folge von dem, was zuvor geschehen ist. Wir haben es ausnahmsweise also mal mit einer wirklichen Fortsetzung zu tun. Wer aber beim letzten Mal pausiert haben sollte oder sogar komplett neu bei dem Franchise ist, muss sich nicht ärgern. Die relevanten Punkte werden noch einmal wiederholt, damit die Zuschauer und Zuschauerinnen nicht groß rätseln müssen. Zumal die Geschichte jetzt auch nicht so wahnsinnig komplex ist, dass sie Verständnisschwierigkeiten erzeugen würde.

Solider Nachschub für Fans

Das heißt nicht, dass man inhaltlich komplett auf Stoff verzichtet hat. Sean Wathen, der auch schon beim Vorgänger für das Drehbuch zuständig war, hat ein paar Wendungen und Überraschungen eingebaut. Von den Nullnummern, die man oft im Actionsegment findet, vor allem bei solchen Direct-to-Video-Produktionen wie dieser hier, ist man bei Sniper: No Nation schon ein Stück entfernt. Größere Ansprüche sollte man dennoch nicht haben, die Geschichte ist letztendlich nur ein Mittel zum Zweck. Ebenfalls herunterschrauben sollte man die Erwartungen an den Humor. Wo man zwischenzeitlich bei dieser Reihe schon versucht hatte, das Publikum auch zum Lachen zu bringen, etwa durch die Auseinandersetzungen innerhalb des Teams, da ist hier kaum etwas zu holen.

Dafür dürfen sich Fans auf die Rückkehr von Tom Berenger freuen. Diese war bekanntlich der Ur-Sniper, bevor er von Chad Michael Collins abgelöst wurde, der bei diesen Filmen seinen Sohn spielt. Immer mal wieder tauchte der Veteran dennoch bei einzelnen Teilen auf, zuletzt 2020 in Sniper: Assassin’s End. Ganz überraschend ist es daher nicht, wenn der vermeintliche Ruhestand mal wieder unterbrochen wird. Aber irgendwie ist es doch ganz nett, wenn er mal wieder mit von der Partie ist. Insgesamt ist Sniper: No Nation auch wieder ein ganz ordentlicher Vertreter seines Genres geworden. Man versucht bei diesen Filmen noch, tatsächlich den Anschein von Action und realen Kämpfen zu erwecken, was nicht so selbstverständlich ist, wie es sich anhört. Hätte es unbedingt einen weiteren Teil gebraucht? Das vielleicht nicht. Das Stammpublikum darf aber wieder einschalten, verkehrt macht man hiermit nichts.

Credits

OT: „Sniper: No Nation“
Land: USA
Jahr: 2026
Regie: Trevor Calverley
Drehbuch: Sean Wathen
Musik: Daniel Caleb, Sean Ou Tim
Kamera: Brendan Barnes
Besetzung: Chad Michael Collins, Ryan Robbins, Tom Berenger, Dominique Maher, Manuel Rodriguez-Saenz, Shane John Kruger, Josh Brener

Trailer

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Sniper: No Nation
fazit
In „Sniper: No Nation“ wird der Scharfschütze von der Regierung fallengelassen und muss gegen einen übermächtigen Feind antreten. Die Geschichte versucht sich an ein paar Wendungen, ist letztendlich aber nur ein Mittel zum Zweck. Dafür gibt es wieder ordentliche Action und die Rückkehr eines Veteranen.
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