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Aus dem Bereich Musik kennen wir das Prinzip des Best of natürlich, wenn Künstler den Rückblick auf ihr Schaffen wagen und noch einmal in konzentrierter Form unters Volk bringen. Im Filmbereich ist das Konzept hingegen eher selten anzutreffen. Ein Beispiel dafür, wie so etwas als Filmfest funktioniert, ist das mittlerweile zum 11. Mal stattfindende Heimspiel Filmfest in Regensburg. Einmal im Jahr stellt dort ein studentisches Team die Highlights des vergangenen Jahres zusammen und gibt somit dem Publikum die Chance, verpasste Highlights noch einmal auf der großen Leinwand zu sehen. Dieses Jahr finden sich beispielsweise der deutsche Oscar-Kandidat Systemsprenger, die bizarre Schwulen-Porno-Mordserie Messer im Herz aus Frankreich oder das wunderbare Ehedrama Nuestro Tiempo aus Mexiko im Programm.

Gleichzeitig gewährt einem das Festival ab dem 14. November 2019 die Möglichkeit, schon ein paar Höhepunkte zu sehen, die erst noch den Weg in die hiesigen Kinos finden werden, darunter der schwarzweiße Alptraum Der Leuchtturm, das schwer zu ertragende Sozialdrama Die Wütenden – Les Misérables oder auch Little Joe, in dem eine schöne Pflanze die Menschen glücklich macht … oder sie das zumindest glauben lässt. Darüber hinaus wollen wir euch aber noch diverse Titel ans Herz legen, die derzeit keinen deutschen Verleih haben: Die skurrile Karatekomödie The Art of Self-Defense ist eine böse Abrechnung mit Männlichkeitsbildern, das preisgekrönte Bacurau aus Brasilien zeigt ein Dorf in Nöten.

Weitere Infos und das vollständige Programm gibt es auf www.heimspiel-filmfest.de.

Unsere Rezensionen vom Heimspiel Filmfest 2019



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Heimspiel Filmfest 2019 (14. – 20. November 2019)
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