Zum Release der sechsten Folge von Lanterns auf HBO Max, in der Nathan Fillion einen Cameoauftritt als Guy Gardner absolviert, sprechen wir mit dem Schauspieler über die unsympathischen Seiten seiner Figur, die berüchtigte Frisur, Guys Verhältnis zu John Stewart und seine mögliche Zukunft im DCU.
Die Figur Guy kann ziemlich anstrengend und schroff sein. Macht es gerade das besonders unterhaltsam, ihn zu spielen?
Nathan Fillion: Absolut, ja. Darin liegt eine echte Freiheit. Wenn man jemanden spielt, der schroff und unsympathisch ist, muss man meiner Meinung nach nur herausfinden, wo die Grenze zur echten Boshaftigkeit verläuft. Es braucht gerade genug großspurige Trotteligkeit, damit man ihn guten Gewissens verurteilen und abschreiben kann: „Okay, der Typ ist ein Idiot. Um den musst du dir keine Gedanken machen.“ Wenn jemand so laut ist, dass er dir egal wird, musst du dir Sorgen machen, sobald er plötzlich still wird. Oder wenn er zu laut wird. Dazwischen gibt es einen Bereich, in dem man sich sicher bewegt. Genau darin liegt das Erfolgsrezept.
Gab es einen Aspekt von Guy Gardners Persönlichkeit aus den Comics, den du unbedingt bewahren wolltest?
Ich glaube, schlicht und einfach die Tatsache, dass er unsympathisch ist. Als ich in der Branche angefangen habe, war es mir unglaublich wichtig, gemocht zu werden. Ich konnte keine klare Trennlinie zwischen mir als Schauspieler, der gemocht werden wollte und der Figur ziehen, die ich spielte und die nicht ich selbst war. Entscheidend ist aber die Geschichte.
Wenn man das versteht, erkennt man auch, dass es nahbar macht, beurteilt zu werden. Niemand kann sich mit einer perfekten Person identifizieren. Deshalb ist es fantastisch, jemanden mit Fehlern zu spielen. Man sollte diese Fehler annehmen. Sie machen Menschen komplex. An ihnen erkennt man, wer jemand ist und wie diese Person in einer bestimmten Situation reagieren wird. Und diese Fehler ermöglichen es uns, über die Figuren zu urteilen, die wir im Fernsehen sehen. Das halte ich für sehr wichtig.
Inwiefern unterscheidet sich dieser Guy Gardner von dem, den wir in Superman gesehen haben, falls er sich überhaupt unterscheidet?
Ich weiß nicht, ob er sich unterscheidet. Mir war vor allem wichtig, sicherzustellen, dass er es nicht tut. Ich wollte eine gewisse Kontinuität. Wenn es überhaupt einen Unterschied gibt, dann sind es die Dinge, mit denen er sich auseinandersetzen muss. Von außen betrachtet sieht man zunächst eine Gruppe von Superhelden. Wenn man etwas näher herangeht, erkennt man innerhalb dieser Gruppe noch eine Untergruppe: die Green Lanterns, also Weltraumpolizisten. Sie haben ihre eigenen Angelegenheiten, mit denen sich andere Superhelden nicht beschäftigen. Es ist ein geheimer Club innerhalb des geheimen Clubs. Ich wollte einfach, dass die Leute verstehen, dass es in beiden Produktionen derselbe Guy ist. Hast du gesehen, was ich da gemacht habe?
Verändert die Existenz von Lanterns als Serie deine Sicht auf Guy als Figur? Beeinflusst sie, wie du ihn verstehst oder wie viel Mitgefühl du für ihn empfindest?
Wenn man mehr Zeit mit einer Figur verbringt, erfährt man natürlich mehr über sie. Man sieht, welche Entscheidungen sie trifft und lernt sie dadurch besser kennen. Es heißt immer, Fernbeziehungen würden nicht funktionieren, weil man nicht miterlebt, welche Entscheidungen jemand im Alltag trifft. Wann immer wir also beobachten können, wie Guy Entscheidungen trifft, erfahren wir mehr darüber, wer er ist. Hier gibt es einige Momente, in denen wir Guy wirklich zuhören und mehr über seine Erfahrungen erfahren. Außerdem erleben wir weitere seiner Entscheidungen mit. Dadurch lernen wir ihn etwas besser kennen. Wir sehen, wozu er fähig ist und wo er bei bestimmten Dingen die Grenze zieht. Wir erfahren mehr über ihn, weil wir mehr Zeit mit ihm verbringen.
Wie Guy Gardner besaß auch Castle eine gewisse Überheblichkeit und missachtete Regeln und Grenzen. Castle war allerdings auf eine raue Art attraktiv, während Guy eine äußerst fragwürdige Frisur trägt. Wie rufst du diese Überheblichkeit und Unausstehlichkeit für Guy Gardner ab? Wie sieht deine Vorbereitung auf die Rolle aus?
Man überlegt sich, welche Charaktereigenschaft besonders wichtig ist. Eine der entscheidenden Eigenschaften von Guy Gardner ist, dass ihm vollkommen egal ist, was andere von ihm denken. Es ist ihm einfach egal. Die Meinung anderer schränkt ihn nicht ein. Wie stellt man das dar? Eine sehr einfache Möglichkeit ist seine Frisur. Wenn du dir die Frisur dieses Typen ansiehst, erkennst du sofort, dass ihm deine Meinung völlig egal ist. Sie interessiert ihn ganz offensichtlich nicht.
Daran lässt sich ganz leicht erkennen, was für ein Mann Guy Gardner ist. Wenn er bereit ist, so etwas auf seinem Kopf zu tragen, hat es überhaupt keinen Sinn, mit ihm zu diskutieren. Du wirst nicht zu ihm durchdringen. Er hält diese Frisur für vollkommen vernünftig.
In den Comics erlitt Guy einmal eine Hirnverletzung, die seine Persönlichkeit radikal veränderte. Auch wenn Lanterns diese Geschichte nie direkt aufgreifen sollte: Hat die Vorstellung aus den Comics, dass ein Trauma die Identität eines Menschen verändern kann, den Mann beeinflusst, der deiner Darstellung zugrunde liegt?
Ja, absolut. Wenn man eine Figur ausarbeitet, fragt man sich: „Was für ein Mensch würde sich so verhalten? Was könnte jemanden dazu bringen, so zu werden?“ Guy ist extrem. Und es gehört zum Kanon, dass er von einem Bus angefahren wurde und im Koma lag. Ich habe diese Idee aufgegriffen und mir vorgestellt, dass er bei diesem Unfall gewissermaßen einen Pferdetritt abbekommen hat. Das hat in seinem Gehirn so einen Estelle-Getty-Golden-Girls-Effekt ausgelöst, durch den er seinen Filter verloren hat. Also genau das, was einem normalerweise sagt etwas besser nicht laut auszusprechen. Diesen Filter besitzt er nicht mehr.
Deshalb ist er dieser Typ, den wir alle kennen und der einfach zu viel ist. Gleichzeitig hat er aber einen Tritt gegen den Kopf bekommen. Man sollte ihm also ein wenig Nachsicht entgegenbringen. Dadurch verzeiht man ihm beinahe und beurteilt ihn nicht ganz so hart, weil er geistig nicht mehr mit einem vollständigen Kartensatz spielt.
Wir haben bereits darüber gesprochen, dass Guy schroff und häufig schwierig ist. Trotzdem hat der Ring ihn ausgewählt. Welche Eigenschaft macht ihn unter dieser Oberfläche wirklich würdig, eine Green Lantern zu sein?
Er ist furchtlos. Man muss kein guter Mensch sein, um eine Green Lantern zu werden. Ganz im Gegenteil. Wenn die Wächter etwas Unschönes erledigt haben wollen, gibt es meiner Meinung nach einige wenige Typen, die sie dafür anrufen. Einer davon ist Guy Gardner. Wenn etwas erledigt werden muss, tut er es. Er stellt keine Fragen und es ist ihm egal. Er hat also durchaus seinen Nutzen. Das hat er wirklich. Er ist nur unglaublich unsympathisch.
Bekommst du alle Drehbücher im Voraus oder erhältst du sie nach und nach?
Ich bekomme sie nach und nach. Sie haben mir nicht alles gegeben. Ich musste mir die Zusammenhänge aus den Teilen der Drehbücher erschließen, die ich erhalten hatte und aus Gesprächen mit den anderen Schauspielern am Set. Sie waren ebenfalls sehr hilfreich, wenn ich gefragt habe: „Worüber reden wir eigentlich, wenn ich mich darauf beziehe?“ Sie haben mich sehr gut über verschiedene Einzelheiten aufgeklärt und damit dem Neuen geholfen.
Was war bislang die denkwürdigste Reaktion eines Fans auf Guy Gardner?
Ich möchte niemanden bloßstellen, aber ein Schauspieler, mit dem ich vor Kurzem gearbeitet habe, sagte zu mir: „Hey, meine Kinder kommen heute vorbei. Sie wollen dich kennenlernen.“ Ich dachte, es wäre lustig, ihnen kleine Guy-Gardner-Actionfiguren zu schenken. Wobei sie tatsächlich ziemlich groß sind. Diese Dinger sind ungefähr 30 Zentimeter hoch. Ich wollte ihnen Guy-Gardner-Figuren schenken, damit er seinen Kindern dabei zusehen muss, wie sie mit kleinen Versionen von mir spielen. Ich hielt das für schön selbstironisch und ziemlich lustig.
Später schickte er mir ein Video, in dem sein Sohn die Guy-Gardner-Actionfigur auf einem Kissen ins Bett legte und zu ihr sagte: „So, jetzt halte ich dich schön warm“, weil er und Guy Gardner beste Freunde waren. Das kam völlig unerwartet. Als ich diese Figur entwickelte, dachte ich, dass die Leute sie liebend gerne hassen würden. Es würde großen Spaß machen, schroff und fürchterlich zu sein und die Leute über ihn lachen zu lassen. Ich hatte nicht erwartet, dass er neben einem Kind zugedeckt wird, das ihn abgöttisch liebt und für den Besten hält. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Du wirst die Rolle auch in Mister Miracle wieder übernehmen. Hast du eine Vorstellung davon, welcher Weg Guy im DCU bevorsteht? Weißt du, in wie vielen Serien oder Filmen er voraussichtlich auftreten wird, oder wartest du einfach ab, was als Nächstes kommt?
Ich weiß nicht, in wie vielen Serien und anderen Projekten Guy Gardner auftreten wird. Ich glaube, ich kann mit Sicherheit sagen: vermutlich nicht oft genug. Mehr wäre besser.
Mir gefällt der Gedanke, dass dies der Beginn unseres neuen DC-Universums ist, an dem wir allmählich Gefallen finden. Je mehr einzelne Teile davon auftauchen, desto sichtbarer werden auch die Fäden, die alles miteinander verbinden. Ich glaube, Guy Gardner entwickelt sich zu einem dieser Fäden, die das gesamte Universum zusammenhalten. Er gehört zu der Kulisse, aus der die Realität dieses DC-Universums besteht. Es macht mir großen Spaß, in diesem Universum zu existieren.
Du spielst seit ungefähr 15 Jahren unterschiedliche Versionen einer Green Lantern und kennst dich daher ziemlich gut mit den Figuren und der Mythologie aus. So objektiv wie möglich: Wer von euch dreien ist deiner Meinung nach momentan die beste Green Lantern und hat den Ring am meisten verdient?
Ich bin froh, dass du diese Einschränkung hinzugefügt hast. Ansonsten hätte ich gesagt, dass es mit Kyle Rayner eine fantastische Green Lantern gibt, die wir noch nicht kennengelernt haben. Er hat einige ziemlich spektakuläre Dinge vollbracht, weil seine Fähigkeiten auf Vorstellungskraft beruhen. Er ist Künstler und besitzt eine außergewöhnliche Fantasie.
Im Moment würde ich allerdings sagen, dass John Stewart wahrscheinlich die am besten geeignete, am besten ausgebildete und am gründlichsten vorbereitete Green Lantern ist. Ich glaube, alle drei Männer haben ihre Fehler. Sie sind alle fehlerhaft, besitzen aber auch unglaubliche Stärken. Offensichtlich verdienen sie alle einen Ring. Wenn es allerdings um ihre Qualifikationen geht und ich eine Green Lantern bräuchte, würde ich sehr darauf hoffen, John Stewart zu bekommen.
Hal und John arbeiten in Lanterns als Ermittler und Guy ist vermutlich der Letzte, den sie um Hilfe bitten würden. Wenn Guy sich jemanden aussuchen könnte, um gemeinsam ein intergalaktisches Verbrechen aufzuklären, welche DC-Figur würdest du ihm als Partner zur Seite stellen?
Ich mag die Vorstellung einer Dynamik im Stil von Abbott und Costello sehr: der Komiker und sein ernstes Gegenüber. Deshalb würde ich Guy Gardner gerne mit jemandem zusammenbringen, der ausgesprochen stoisch ist, beispielsweise Batman.
Vermutlich wäre es aber noch unterhaltsamer, zwei Trotteln dabei zuzusehen, wie sie sich unbeholfen durch alles hindurchwursteln. So ähnlich wie in Die etwas anderen Cops. Ich würde Guy Gardner mit Booster Gold zusammentun. Über diese beiden Typen könnte man sich hervorragend lustig machen.
Guy hat Abschlüsse in Psychologie und Pädagogik, verhält sich aber häufig wie der Mensch mit der geringsten Selbstwahrnehmung im ganzen Raum. Spielst du diesen Widerspruch als Hinweis darauf, dass er andere Menschen besser versteht als sich selbst?
Ich weiß nicht, ob Guy Gardner ein waschechter Narzisst ist. Er besitzt aber definitiv narzisstische Züge. Wenn es um die Gefühle anderer Menschen, andere Menschen im Allgemeinen oder grundsätzlich um Empathie geht, ist Guy Gardner meiner Meinung nach nicht derjenige, an den man sich wenden sollte. Er ist vermutlich nicht der Typ, zu dem du sagst: „Hey, ich glaube, unserem Freund geht es gerade ziemlich schlecht. Vielleicht sollten wir versuchen, ihn aufzumuntern.“ Ich glaube nicht, dass er das nachvollziehen kann. Man kann jemandem beibringen, Klempner zu werden. Das garantiert aber noch lange nicht, dass er ein guter Klempner sein wird. Genauso kann man jemandem einen Abschluss in Psychologie verleihen. Das macht ihn weder zu einem guten Menschen noch bedeutet es, dass er gut mit anderen Menschen umgehen kann. Das beste Beispiel dafür ist Guy Gardner.
Falls John Stewart irgendwann seinen Platz im Green Lantern Corps annimmt, würde Guy ihn automatisch als Rivalen oder sogar als Bedrohung für seine eigene Identität betrachten? Oder könnte er John auch als Partner wahrnehmen?
Ich denke schon. Der Ring gibt Guy das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein. Wenn noch ein anderer Typ mit einem Ring in der Nähe herumläuft, bist du automatisch etwas weniger besonders. Dadurch ergeben sich Möglichkeiten für Vergleiche. Natürlich willst du auf keinen Fall, dass irgendjemand den anderen für besser hält als dich. Ich glaube, Guy Gardner wird stark von seinem Ego angetrieben und betrachtet die Situation aus genau dieser Perspektive. Es handelt sich nicht um eine Superkraft, mit der man geboren wird. Man wird für das Green Lantern Corps ausgewählt. Wenn jemand so stark von seinem Ego bestimmt wird wie Guy Gardner, dürfte er deshalb ein gewaltiges Problem mit dem Gedanken haben, dass jemand anderes möglicherweise ihm vorgezogen werden könnte.
To mark the release of the sixth episode of Lanterns on HBO Max, in which Nathan Fillion makes a cameo appearance as Guy Gardner, we speak with the actor about his character’s unlikeable qualities, his infamous haircut, Guy’s relationship with John Stewart and his possible future in the DCU.
The character of Guy can be quite abrasive. Does that element make him particularly fun to play?
Nathan Fillion: Absolutely, yeah, absolutely. There’s a real freedom in there. I think that what you want to do when playing someone who is abrasive and unlikable is just understand where that line is that stops before real malice. Just enough loudmouth buffoonery that you can safely judge him and discount him, going, “Okay, this guy’s a jerk. Don’t even worry about this guy.”
When someone’s loud enough that you don’t care, it’s when they get quiet that you worry. It’s when they get too loud. So there’s a middle area where you’re safe. That’s the secret sauce right there.
Was there a part of Guy Gardner’s personality from the comics you didn’t want to lose?
I think the simple fact that he’s unlikable. When I first started in the industry, it was so important to me to be liked. I couldn’t draw a line between me, the actor, wanting to be liked and playing the character, who was not me. And what matters is the story. Getting into that kind of understanding of being judged is being relatable. People can’t relate to someone who is perfect. So playing someone who is flawed, it’s fantastic. Embrace the flaws. It’s the flaws that make people complex. It’s the flaws that tell you who they are and how they’re going to react to any one particular situation. And it’s the flaws that allow us to sit in judgment of the characters we watch on TV, which I find to be very important.
How is this Guy Gardner different from the one we saw in Superman, if he’s different in any sense?
I don’t know that he’s different. I think what was important to me was making sure he wasn’t different. I wanted some consistency. I think if there’s any difference, it’s the matters that he is dealing with. From the outside looking in, you see a bunch of superheroes. You get a little closer: within that group of superheroes is a subsection, a group of Green Lanterns, space cops. They have their own stuff that they deal with that other superheroes don’t. It’s a secret club within the secret club. I just wanted people to understand that it was the same Guy in both shows. See what I did there?
Does the existence of Lanterns as a show change in any way your perspective on Guy as a character, how you understand him or sympathize with him?
Certainly, when you spend time with a character, you learn more about them. You get to see their choices and, in doing so, you get to know them better. You always say long-distance relationships don’t work out because you don’t see somebody making choices on a daily basis. So anytime we can watch Guy make choices, we’ll find out more as to who he is.
And there are a couple of moments here where we get to hear Guy, we get to hear about his experiences and we get to witness some more choices. So we get to know Guy a little better. We get to see what he’s capable of and where he draws the line on certain things. We learn more about him. We spend more time with him.
Like Guy Gardner, Castle had a cockiness and a disregard for rules and boundaries. But while Castle was ruggedly handsome, Guy has a very questionable haircut. What does it take to summon that cockiness and obnoxiousness as Guy Gardner? What is your preparation routine like before you play that character?
You think about a characteristic that’s important. One of the important characteristics of Guy Gardner is that he does not care what people think about him. He doesn’t care. He’s not limited by people’s opinion of him. So how do you portray that? One very easy way is his haircut. You look at that guy’s haircut. He clearly does not care about your opinion. He clearly doesn’t care.
So that’s just one easy way to see what kind of a man Guy Gardner is. If he’s willing to wear that on his head, I mean, there’s just no sense in arguing with this guy. You’re not going to get through. He thinks that hairdo is reasonable.
In the comics, Guy once suffered brain damage that radically altered his personality. Even if Lanterns never references that story directly, did the comics’ idea of identity reshaped by trauma influence the man beneath your performance?
Yeah, absolutely. When fleshing out the character, you think to yourself, “What kind of a person would behave in this way? What would drive a person to be this?” He’s extreme. And the fact is, it’s canon. He was hit by a bus and he was in a coma. I used that idea, that concept, to say he got a little pony-kicked in that accident. And it did the Estelle Getty, Golden Girlsthing to his brain, where he lost the filter, the thing that says, “Maybe don’t say this out loud.” He doesn’t have that anymore. So he’s the guy that we all know who is too much. But at the same time, he was kicked in the head. Cut him some slack. So you’re almost forgiving. You almost don’t judge him too harshly because he’s not working with a full deck.
We have already heard that Guy is this abrasive, often difficult character. But the ring still chose him. What quality beneath this makes him genuinely worthy of being a Green Lantern?
He’s fearless. You don’t have to be good to be a Green Lantern. To the contrary, I think when the Guardians want something done that’s unseemly, there are a couple of guys whom they’ll call. And one of them is Guy Gardner. If they need something done he will do it, no questions asked, he doesn’t care. So he has his uses. He really does. He’s just so unlikable.
Do you receive all of the scripts beforehand or do they arrive on an incremental basis?
It’s incremental. They didn’t give me everything. I had to glean from the portions of the scripts I got and through conversations with the actors who were there, who were also very, very helpful when I said, “When I’m referencing this, what are we talking about?” They were very good about filling me in on different bits and again, helping out the new guy.
What is the most memorable fan reaction to Guy Gardner you’ve seen so far?
I don’t want to out anybody, but an actor I was working with recently said, “Hey, my kids are going to come here. They want to meet you.” And I thought it would be funny to get them little Guy Gardner action figures. They’re quite big, actually. They’re like a foot tall, these things. Guy Gardner action figures, so that he would have to watch his kids play with little versions of me. I thought it’d be kind of tongue-in-cheek and kind of funny.
He sent me a video of his son tucking the Guy Gardner action figure into bed on a pillow, saying, “Here, I’m going to keep you nice and warm,” because he and Guy Gardner were best friends.
It was extremely unexpected. I created this character with the thought that people will really love hating this guy. It’s going to be so much fun to be abrasive and awful and have people just laugh at him. I did not expect him to be tucked in next to an adoring kid thinking he’s the best. That was unexpected.
You’re set to reprise your role again in Mister Miracle. Do you have any idea what path lies ahead for Guy in the DCU? Do you know how many shows or movies he is expected to appear in, or are you just ready to see what comes next?
I don’t know how many shows and different projects Guy Gardner will appear in. I feel safe to say probably not enough. More would be better. I do like the idea that this is the beginning of our new DC Universe that we’re starting to enjoy. As these pieces start to appear, so do the threads that tie them all together. I think Guy Gardner is becoming one of those threads that ties together this universe. He is a part of the backdrop that is the reality of this DC Universe. I’m having a lot of fun existing in the universe.
You’ve been a version of Green Lantern for around 15 years now, so you’re pretty well versed in the character and the lore. As objectively as possible, who, in your opinion, is the best and most deserving of being the Green Lantern right now out of the three of you?
I’m glad you put that detail in because I was going to say there’s a fantastic Green Lantern we haven’t met yet in Kyle Rayner. He’s done some pretty spectacular things because it’s based on imagination, and he’s an artist and has quite a phenomenal imagination. I’m going to say right now probably the best suited, the best trained and the best prepared Green Lantern is going to be John Stewart. I think all three of these men have flaws. I think they’re all flawed. I think they all have incredible strengths as well. Clearly, they’re all deserving of a ring. But I think as far as qualifications go, if I needed a Green Lantern, I sure hope that I would get John Stewart.
Hal and John are playing detectives in Lanterns, and Guy is probably the last person they want to call in for help. If Guy were to pick someone to team up with to solve an intergalactic crime, which DC character would you choose as Guy’s partner?
I’m super fond of the idea of the Abbott and Costello type of dynamic. The funny man, straight man. So in that case, I would love to pair up Guy Gardner with someone super stoic like Batman. But I think there’d be far more entertainment in watching two buffoons bungle, kind of The Other Guys. I would put Guy Gardner with Booster Gold. I think that would be two guys easy to laugh at.
Guy has degrees in psychology and education, yet he often behaves like the least self-aware person in the room. Do you play that contradiction as evidence that he understands other people better than himself?
I don’t know that Guy Gardner is a full-on narcissist. I know that he certainly has narcissistic tendencies. When it comes to how other people feel, when it comes to other people in general, empathy in general, I don’t think Guy Gardner is the guy you want to go to. I don’t think he’s the guy you say, “Hey, I think our friend is feeling pretty down. Maybe we go cheer them up.” I don’t think he has it in him to get that. You can train someone how to be a plumber. There’s no guarantee they’re going to be a great plumber. You can give somebody a degree in psychology. It doesn’t make them a good person or good with people. Case in point: Guy Gardner.
If John Stewart eventually embraces his place in the Green Lantern Corps, would Guy naturally see him as a rival or even as threatening his identity, or is there a chance for him to perceive John as a partner?
I think so. I think the ring makes Guy feel very, very special. If there’s another guy with a ring hanging around, you’re that much less special. I think there’s opportunity for comparisons. You certainly don’t want anyone thinking the other guy’s better than you. I think ego drives Guy Gardner. I think he looks at it like that. This isn’t a superpower you’re born with. You are chosen for the Green Lantern Corps. So when it comes to someone driven by ego as much as Guy Gardner is, I think he’ll have an intense problem thinking that someone could potentially be chosen over him.
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