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Brokenwood – Mord in Neuseeland: Vom Funken zur Flamme

Brokenwood Mord in Neuseeland Staffel 8
„Brokenwood – Mord in Neuseeland: Vom Funken zur Flamme“ // Deutschland-Start: 25. Mai 2026 (Das Erste) // 5. Juni 2026 (DVD)

Inhalt / Kritik

Eigentlich ist das Leben in der Strandsiedlung von Pateke Point ja sehr friedlich, die Menschen dort sind alle nett zueinander. Umso größer ist der Schock, als die erst kürzlich dorthin gezogene Lynley Foster (Danielle Mason) erschlagen aufgefunden wird. Hinzu kommt, dass sie nicht daheim, sondern im Haus der Anwältin Miranda Temple (Laura Hill) getötet wurde – und die war zu der Zeit gar nicht da, sondern in der Stadt. Was wollte Foster also dort? Und warum sollte man sie ermorden wollen? Chefinspektor Mike Shepherd (Neill Rea), Kristin Sims (Fern Sutherland) und D. C. Daniel Chalmers (Jarod Rawiri) suchen nach Antworten auf diese Fragen und erfahren dabei, dass die Tote wohl besonders ihre Ruhe schätzte – und damit dauernd für Unruhe sorgte …

Rätselhafter Einstieg

Weiter geht es mit Brokenwood – Mord in Neuseeland. Zwei Filme aus der achten Staffel wurden hierzulande bereits ausgestrahlt. So erzählte Von der Wiege bis ins Grab davon, wie aus einem ägyptischen Sarkophag tatsächlich eine Mumie emporsteigt – und dann stirbt. Weniger übersinnlich ging es anschließend in Der Todesengel weiter, wo der Frontman einer Band bei einem Musikfestival heimtückisch ermordet wird. Nun folgt mit Vom Funken zur Flamme der dritte von vier Teilen der besagten Staffel. Dieser hält sich eng an das Erfolgsrezept der neuseeländischen Krimireihe, die hierzulande von der ARD ausgestrahlt wird. Leider kann er es dabei aber nicht ganz mit den vorangegangenen aufnehmen, ist insgesamt etwas schwächer.

Dabei ist der Einstieg noch ganz vielversprechend. Diesmal gibt es zwar kein vergleichbar prägnantes Setting oder einen originellen Mord, wie man sie in dieser Reihe immer mal wieder findet. Rätselhaft ist es aber schon, wie da jemand in einem fremden Haus getötet wurde und es auf Anhieb keinen plausiblen Grund gibt, warum sie jemand ermordet haben sollte. Brokenwood – Mord in Neuseeland: Vom Funken zur Flamme bringt bei den weiteren Ermittlungen zwar schon die ein oder andere Möglichkeit auf, was da genau geschehen sein könnte. Aber es bleibt doch alles etwas nebulös. Wo es bei den meisten Whodunit-Krimis eine Vielzahl an Verdächtigen gibt, die es alle getan haben könnten, ist hier eher das Gegenteil angesagt. So richtig plausibel ist da keine Lösung.

Schwächer als sonst

Was diesmal jedoch etwas fehlt, ist der Humor. So ist die Reihe eigentlich dafür bekannt, immer mal wieder schräge Figuren oder komische Situationen einzubauen. Brokenwood – Mord in Neuseeland: Vom Funken zur Flamme ist da hingegen recht sparsam angelegt. Zwischendurch darf zwar mal kurz geschmunzelt werden, wenn es etwa um den Laubbläser geht. Insgesamt wäre da aber mehr möglich gewesen, gerade auch weil die Geschichte ja von einer Nachbarschaft handelt. Und ein solches Umfeld ist eigentlich ein Freischein, um lauter kuriose Gestalten zusammenzubringen. Dieser wurde aber nicht eingelöst, das ist hier eine der weniger skurrilen Fälle geworden.

Der Fall selbst ist auch etwas weniger interessant geworden. Denn nach dem besagten vielversprechenden Einstieg mangelt es an spannenden Wendungen, wie man sie mit einem solchen Krimi in Verbindung bringt. Dazu gibt es auch wieder etwas Drama, wenn die Auflösung ansteht. Das geht aber ebenfalls etwas weniger zu Herzen als das, was in der Folge davor gezeigt wurde. Schlecht ist Brokenwood – Mord in Neuseeland: Vom Funken zur Flamme deshalb nicht. Für sich genommen ist das immer noch ein solider Genrevertreter, was man im deutschen Fernsehen nun wirklich nicht für alle Filme sagen kann. Ein bisschen enttäuschend ist das im Vergleich aber schon.

Credits

OT: „Brokenwood Mysteries: Spark to a Flame“
Land: Neuseeland
Jahr: 2022
Regie: Jacqueline Nairn
Drehbuch: Roy Ward, Timothy Balme
Musik: Joel Haines
Kamera: Marty Smith
Besetzung: Neill Rea, Fern Sutherland, Jarod Rawiri, Cristina Serban Ionda, Laura Hill, Tania Nolan, Danielle Mason, John Katipa, Akinehi Munroe, Bronwyn Ensor, Jackson Bliss, Stephen Ure

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Brokenwood – Mord in Neuseeland: Vom Funken zur Flamme
fazit
In „Brokenwood – Mord in Neuseeland: Vom Funken zur Flamme“ wird eine ruheliebende Frau im Haus der Nachbarin erschlagen. Der Einstieg ist schön mysteriös. Insgesamt ist der Teil aber einer der weniger interessanten der Krimireihe.
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