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Nachdem es im letzten Jahr im Spätherbst keine Möglichkeit mehr gab, tatsächliche Filmfestivals abzuhalten, wich man bei der Französischen Filmwoche Berlin notgedrungen auf virtuelle Welten aus. 2021 soll es nun das Beste aus zwei Welten geben: So findet ein Großteil der Veranstaltung wieder im Kino statt und gibt dem Publikum die Möglichkeit, aktuelle aber auch vergangene Werke aus Frankreich auf der großen Leinwand zu bewundern. Ergänzt wird das Angebot um einen reinen Online-Teil, der parallel zum Präsenzfestival vom 24. November bis 1. Dezember 2021 stattfindet. Zu entdecken gibt es dabei einiges: Ob direkt vor Ort oder daheim vor dem Fernseher, die meisten der Filme werden weit vor ihrer deutschen Veröffentlichung gezeigt.

Bemerkenswert ist dabei, wie viele Gäste das Team hinter dem Filmfest gewinnen konnte. So sind beispielsweise Sophie Marceau und François Ozon vor Ort, um ihren Film Alles ist gut gegangen vorzustellen. Mit Catherine Corsini (La Fracture), Valérie Donzelli (Notre Dame – Die Liebe ist eine Baustelle), Charline Bourgeois-Tacquet (Der Sommer mit Anaïs) und Florence Miailhe (Die Odyssee) zeigen gleich eine ganze Reihe von Filmemacherinnen, dass sich in Frankreich richtig was tut. Schauspielerin Daphné Patakia repräsentiert das kontroverse Drama Benedetta. Der für seine eigenwilligen Werke bekannte Regisseur Bruno Dumont reist für France an. Apropos eigenwillige: Die Werkschau ist dieses Jahr dem Kult-Regisseur Leos Carax gewidmet, der mit insgesamt sechs Filmen vertreten ist, darunter auch sein neuestes mit dem Titel Annette, welches dieses Jahr die Filmfestspiele von Cannes eröffnete.

Mehr Infos und das vollständige Programm gibt es auf www.franzoesische-filmwoche.de.

Unsere Rezensionen von der Französischen Filmwoche Berlin 2021

 



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