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Auch an Deutschlands zweitgrößtem Publikumsfilmfest, dem Festival des deutschen Films, gehen die Komplikationen rund um den Corona-Virus nicht spurlos vorbei. Da eine Ausrichtung wie bisher nicht möglich war, entschied man sich dieses Mal für eine hybride Strategie. Auf der einen Seite gibt es eine Reihe von Open-Air-Kinoveranstaltungen mit größtenteils aktuellen Filmen. Zusätzlich gibt es aber auch eine Home-Variante. Genauer wird jeden Abend ein Film aus 15 Jahren Festivalgeschichte online gezeigt, den man sich überall anschauen kann – aber nur zwölf Stunden lang. Der Clou: Das Programm Dahääm/At Home ist kostenlos und noch dazu ohne Werbung! Dafür kann jeder das Festival anderweitig auf Wunsch finanziell unterstützen, um die schwierige Zeit zu überstehen.

Wer sich hingegen für eine Live-Variante entscheidet und Open Air mit anderen etwas Festivalluft schnuppern möchte, für den gibt es eine Art Best of 2020. So erwarten euch beispielsweise die großen Publikumserfolge Die Känguru-Chroniken und Lindenberg! Mach dein Ding oder die sehenswerten Dramen Das Vorspiel und Undine. Zudem kommen die Fans des französischen Kinos auf ihre Kosten und können unter anderem die Krimikomödie Eine Frau mit berauschenden Talenten und das gefühlvolle Die schönste Zeit unseres Lebens auf der großen Leinwand erleben.

Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.festival-des-deutschen-films.de.

Unsere Rezensionen vom FddF 2020



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