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So nah und doch so fern: Geografisch gesehen ist Nord- bzw. Nordosteuropa quasi direkt vor unserer Haustür. Filmisch bekommen wir davon jedoch eher weniger mit. Während beispielsweise Krimi und Thriller aus Skandinavien eine Zeit lang der Renner waren, sind uns andere Genres eher verschlossen geblieben. Aber zum Glück gibt es ja noch die Nordischen Filmtage Lübeck, das einzige Filmfest Deutschlands, das speziell dem Kino unserer nördlichen Nachbar gewidmet ist. Und das schon sehr lange: Wenn am 30. Oktober 2018 das Festival eröffnet wird, dann handelt es sich bereits um die 60. Ausgabe der Filmtage.

Aber auch das Filmprogramm kann mit einer stolzen Zahl aufwarten: 199. Ebenso viele Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme warten während der Filmtage auf ihre Entdeckung. Auch für uns wird vieles noch Neuland sein. Empfehlen können wir euch aber schon jetzt die groteske Genremischung Border, die schon auf mehreren Filmfesten für Furore sorgte. Ebenfalls festivalerfahren und sehenswert sind der skurrile Puppenfilm Captain Morten and the Spider Queen oder auch das Astrid-Lindgren-Biopic Astrid. Daneben gibt es ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm und eine Retrospektive, die den Häfen der Ostsee und des Nordens gewidmet ist. Begleitend finden Seminare, Diskussionen, Gesprächsrunden und Sonderveranstaltungen wie Konzerte statt.

Das vollständige Programm und weitere Infos findet ihr auf www.luebeck.de/filmtage.

Unsere Rezensionen von den Nordischen Filmtagen 2018



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