Im Rahmen der Berliner Premiere des Michael Jackson Biopics Michael (Kinostart: 22. April 2026) fand eine Q&A-Runde mit zentralen Mitgliedern von Cast und Filmteam statt. Unter den Anwesenden waren Produzent Graham King, der zuvor Bohemian Rhapsody auf die Leinwand gebracht hatte, sowie Regisseur Antoine Fuqua, der Regie bei Training Day oder The Equalizer geführt sowie zahlreiche Musikvideos – etwa für Prince und Stevie Wonder – inszeniert hat.
Ebenfalls Teil der Podiumsdiskussion waren Jaafar Jackson, der Neffe von Michael Jackson, der im Film seinen eigenen Onkel verkörpert und damit sein Schauspieldebüt gibt; Nia Long, die Michaels Mutter Katherine Jackson spielt; KeiLyn Durrel Jones, der die Rolle von Michael Jacksons langjährigem Bodyguard und väterlichem Freund Bill Bray spielt; sowie Juliano Krue Valdi, der den jungen Michael während seines Aufstiegs mit den Jackson 5 spielt.
Das folgende Interview ist eine bearbeitete Fassung dieses Gesprächs und bietet Einblicke in die Entstehung des Films, die Herausforderungen bei der Darstellung einer der ikonischsten Figuren der Musikgeschichte sowie die persönlichen Verbindungen und ersten Erfahrungen, die die Performances auf der Leinwand geprägt haben.
Graham, warum hast du dir gesagt: „Nach Bohemian Rhapsody werde ich noch einen draufsetzen. Mein nächster Film wird sich um Michael Jackson drehen“?
Graham King: Da ich Michael und seine Familie seit den frühen Achtzigern kenne, fühlte sich das wie eine noch größere Herausforderung an. Anfangs wurde das Projekt kaum ernst genommen. Doch jeder Schritt entwickelte sich in eine positive Richtung. Bei diesen Biopics begebe ich mich immer auf eine Art spirituelle Reise. Wir hatten jeden Tag 415 Crewmitglieder am Set, und sie alle taten es aus einem einzigen Grund: aus Liebe zu Michael.
Jaafar, stimmt es, dass du deine Beteiligung an dem Film ein Jahr lang geheim gehalten hast, bevor du es dann deiner Familie erzählt hast?
Jaafar Jackson: Ja. Der Hauptgrund war, dass ich am Anfang selbst sehen wollte, wie gut ich das hinbekomme. Ich wollte sichergehen, dass ich wirklich das Zeug dazu habe.
Was musstest du zuerst verstehen, um dich Michael auf authentische Weise zu nähern?
Jaafar Jackson: Für mich war das Wichtigste, erst einmal zu verstehen, was Schauspielerei ist, noch bevor ich überhaupt versuchte, Michael zu verkörpern. Ich hatte einen Schauspiellehrer, der mit mir Szenen aus vielen anderen Filmen und Theaterstücken erarbeitet hat. Nach etwa sechs Monaten begannen wir, mit Szenen aus dem Drehbuch für Michael zu arbeiten, das Drehbuchautor John Logan geschrieben hatte. Alles wurde aufgezeichnet, damit Graham meine Fortschritte im Laufe der Monate verfolgen konnte. Dann begann ich, mit den anderen Schauspielern zu arbeiten. Erst nach zwei Jahren machten wir Probeaufnahmen, die dann Antoine Fuqua zu sehen bekam. Danach aß ich mit Antoine und Graham zu Mittag, und da fing alles erst so richtig an.
Du hast nicht nur den größten Star verkörpert, den die Welt je gesehen hat, sondern gleichzeitig auch ein Familienmitglied. Wie hat diese Verbindung zu Michael deine Arbeit geprägt?
Jaafar Jackson: Mir wurde beim ersten Lesen des Drehbuchs klar, wie tief meine Verbindung zu Michael ist. Es gab so viele Momente, bei denen ich weinen musste. Es versetzte mich zurück in meine frühesten Erinnerungen – als ich ein Kind von etwa vier oder fünf Jahren war und die Dangerous Tour im Fernsehen sah oder Smooth Criminal. Das habe ich als Kind am liebsten gemacht: Ich habe mir diese Clips rauf und runter angeschaut und versucht, die Bewegungen nachzumachen. Viele dieser Erinnerungen kamen zurück, als ich das Drehbuch las und am Film arbeitete.
Nia und KeiLyn, eure Figuren waren für Michael Jacksons Leben und Karriere so wichtig. Wie habt ihr euch darauf vorbereitet?
Nia Long: Ich habe unzählige Fragen gestellt. Außerdem hatte ich schon ganz am Anfang meiner Karriere die Gelegenheit, Michael kennenzulernen. Seine Ausstrahlung, sein Wesen – seine ganze Präsenz – haben etwas Unvergessliches an sich, und dabei wirkt alles so mühelos. Ich wollte unbedingt sicherstellen, dass meine Darstellung von Katherine Jackson von Liebe und Geborgenheit geprägt war, denn ich glaube, die größte Herausforderung für Michael war es, vor den Augen der ganzen Welt aufzuwachsen. Wir alle können das im Privaten tun – Fehler machen, lieben, weinen und Freude erleben. Aber Michael war noch so jung, als er begann, sein Leben im Rampenlicht zu führen! Ich wusste, dass es beim Publikum ankommen würde, wenn ich ganz in dieser fürsorglichen Rolle bleibe und einen sicheren Raum schaffe.
KeiLyn Durrel Jones: Ich habe auch viele Fragen gestellt. Und je länger wir am Set arbeiteten, desto mehr traf ich Menschen, die Michael Jackson und seine Brüder tatsächlich kannten und ihre Dynamik erlebt hatten. Außerdem haben Jaafar und ich, als wir uns näher kennenlernten, eine eigene Dynamik entwickelt. Wir haben uns gegenseitig Streiche gespielt. Diese Dynamik muss man ganz natürlich als Teil der Arbeit aufbauen. Das macht Spaß, gehört aber einfach zur Arbeit dazu. Um meine Figur zu entwickeln, habe ich gefragt, ob es Videomaterial von Bill Bray gibt. Es gibt unzählige Fotos von ihm, aber kaum Videoaufnahmen. Ich habe dann einen 28 Sekunden langen Clip bekommen, in dem Bill hinter der Bühne mit den Jackson-Brüdern spricht. Den habe ich mir immer und immer wieder angesehen.
Juliano, du hast Michael Jackson als Kind gespielt. Wie hast du dich auf diese Rolle vorbereitet? Was bedeuten Michael Jackson und seine Musik für dich?
Juliano Krue Valdi: Er war schon immer eine große Inspiration in meinem Leben. Ich habe mir viele seiner Interviews angesehen und versucht, seine Gesten, seine Bewegungen und seine Art zu sprechen nachzuahmen. Am schwersten zu lernen war das Tanzen, insbesondere die Split-Moves, wie James Brown sie immer gemacht hat. Ich habe das mit Rich und Tone Talauega geprobt, langjährigen Weggefährten und Choreografen von Michael Jackson. Jeden Morgen habe ich meine Oberschenkel gedehnt. Die tun mir heute noch weh.
Es gibt einige fantastische Konzertszenen im Film. Wie seid ihr vorgegangen, um etwas zu schaffen, das alle Zuschauer fesselt, egal ob sie mal bei einem Michael-Jackson-Konzert waren oder nicht?
Graham King: Ich habe bei Bohemian Rhapsody mit Queens Live-Aid-Auftritt etwas sehr Ähnliches gemacht. Daraus haben wir gelernt, dass man das Kinopublikum mitten ins Konzertpublikum versetzen muss, damit es die Reaktionen und Emotionen in den Gesichtern der Menschen dort sehen kann. Bei Michael Jackson war es schwierig, aus seinen Performances herauszuschneiden, weil man keine seiner Bewegungen verpassen wollte. Die Momente zu finden, an denen wir herausschneiden und das Publikum zeigen konnten, war wirklich nicht einfach.
Antoine Fuqua: Da ich viele Musikvideos gedreht habe, verstehe ich diese Sprache. Aber wie Graham sagte, bei Michael ist es anders. Wir drehten die Bad-Performance gleich am ersten Tag. Die gehört zu den schwierigsten, die man überhaupt machen kann. Jaafar war noch nie zuvor an einem Filmset gewesen. Wir haben aus vielen Perspektiven gedreht, und als Regisseur denkt man manchmal: „Ich liebe diese Einstellung!“ Aber man kann sie nicht verwenden, weil man dann eine von Michaels kleinen Bewegungen verpassen würde. Man muss wieder in eine Totale gehen. Jaafar ist wie ein Athlet, er hat diese Szenen immer und immer wieder gedreht, manchmal 20 oder 30 Mal am Tag – den ganzen Song! Und gleichzeitig musste er natürlich spielen und singen. Seine Füße bluteten, und die Hälfte der Zeit spürte er seine Zehen nicht mehr. Das ist das Level an Disziplin, das er gezeigt hat.
Was ging euch durch den Kopf, nachdem ihr Jaafar zum ersten Mal als Michael auf der Bühne gesehen hattet?
Graham King: Jaafar an diesem Tag zu sehen, war einfach zu schön, um wahr zu sein. Wir konnten nicht glauben, was wir da sahen. Ich erinnere mich, wie er die Treppe zur Bühne hinaufging und sich dann zu James-Brown-Musik aufwärmte. Dann drehten wir die erste Einstellung von Bad, und es war unglaublich.
Antoine Fuqua: Jaafar hat sich schon seit mehreren Jahren gründlich vorbereitet. Aber trotz all dieser Vorbereitung weiß man nie, ob jemand an dem Tag, an dem er tausend Statisten und ein riesiges Team vor sich hat, nicht einfach blockiert. Am ersten Tag musste er die gesamte Bad-Performance im vollen Kostüm und vor 12 Kameras rüberbringen. Sobald er anfing, konnte ich es einfach nicht glauben. Ich drehte mich zu Graham um und sagte: „Der ist was Besonderes!“
Jaafar, wie haben Michaels Musik und seine Auftritte dich als Künstler beeinflusst?
Jaafar Jackson: Als ich anfing, mit Rich und Tone an den Bewegungen zu arbeiten, war ich sehr gehemmt. Ich habe mich in meinem eigenen Körper total fremd gefühlt, als ich versuchte, diese Bewegungen zu verkörpern. Als Kind habe ich das nicht allzu ernst genommen – zu versuchen, wie Michael zu tanzen, war einfach nur ein Spiel. Aber die Vorbereitung auf die Rolle war sehr herausfordernd, weil ich es nicht gewohnt war, die Moves in diesem Ausmaß auszuführen. Und zu verstehen, was hinter den Bewegungen steckt, war etwas völlig Neues für mich. Aber ich hatte das Gefühl, etwas in mir zu lösen, je tiefer ich in die Sache eintauchte. Das kam durch das tägliche Üben und dadurch, dass ich nie zufrieden war. Da ich mit dieser Musik aufgewachsen bin, hatte ich ganz intuitiv das Gefühl, dass ich die Tanzbewegungen nicht nachahmen oder kopieren sollte, sondern sie in mir selbst spüren musste. Sie kommen aus meinem Innersten, aus meiner Seele – es ist nicht so, als würde ich versuchen, Michael zu kopieren. Das Wichtigste für mich war, sein Wesen einzufangen. Ich habe mir alles an Material von seinen Auftritten angesehen und bis ins kleinste Detail studiert. Ich erinnere mich daran, dass ich am ersten Tag so voller Vorfreude war und es kaum erwarten konnte, all die aufgebaute Energie rauszulassen. Ich glaube, mit Bad anzufangen, war der beste Weg, denn das hat das Eis gebrochen. Sie haben mich ins kalte Wasser geworfen.
Nia und KeiLyn, ihr habt zwei Menschen gespielt, die Michael sehr nahestanden. Was habt ihr aus dieser Erfahrung mitgenommen?
Nia Long: Ich habe Dinge über Michael gelernt, die mir vorher nicht bewusst waren. Dass er meditierte, sich intensiv mit Manifestation auseinandersetzte und dass er eine starke spirituelle Seite hatte. Für mich waren es die stillen Momente, die mir persönlich besonders nahegingen. Michael Jackson war ein so großer Star, aber er hat uns auch gezeigt, wie wichtig es ist, innezuhalten und Zeit mit sich selbst zu verbringen. Sein Vermächtnis erinnert uns daran, dass wir alles erreichen können, was wir uns vornehmen. Man muss sich die Zeit nehmen. Geduld haben. Und vor allem: Disziplin.
KeiLyn Durrel Jones: Dem kann ich nur zustimmen. Die Meditation, die Mantras, das positive innere Sprechen – das versuche ich auch in meinem eigenen Leben umzusetzen. Ich hatte auch die Gelegenheit, mit Jaafar über seinen Onkel zu sprechen und Menschen zu treffen, die die Dynamik zwischen Bill und Michael kannten. Ich habe versucht, eine Art väterliche, fürsorgliche Energie zu entwickeln. Bei Bill musste Michael nicht performen, er konnte einfach er selbst sein, bei jemandem, dem er vertrauen konnte und von dem er beschützt wurde. Auf diese Momente der Liebe wollte ich mich einlassen.
Michael hat Live-Auftritte für immer verändert. Wie sollten sich die Konzertsequenzen für das Kinopublikum anfühlen?
Antoine Fuqua: Sie sollen so nah wie möglich an ein Michael-Jackson-Konzert herankommen. Wenn man zu einem seiner Konzerte ging, war das ein intensives Live-Erlebnis. In einem Film muss man darauf hinarbeiten. Das tun wir zum Beispiel in den Szenen, in denen er sich überall Notizen voller Selbstbestärkungen aufgehängt hat. Er spricht sein Mantra: „Ich bin der Größte aller Zeiten.“ Wie jeder andere hat auch er Unsicherheiten und muss sich selbst davon überzeugen. Das können wir alle nachempfinden. Wenn man ihn also auf die Bühne gehen sieht, weiß man, dass man einen Menschen vor sich hat. Es gibt einen wunderschönen Moment mit Nia, in dem Michael zu seiner Mutter sagt: „Sie schauen mich nicht so an wie die anderen Kinder.“ In der Art, wie seine Mutter ihn dann ansieht, kann man spüren, wie viel Mitgefühl in ihr steckt. Michael Jackson war eine überlebensgroße Figur, daher sind diese stillen Momente sehr wichtig. Man bekommt ein Gefühl dafür, wer er wirklich war. Deshalb wollte ich, dass der Film einfach Michael heißt. Denn wir alle kennen „Michael Jackson“ – die öffentliche Figur, den „Superhelden“. Aber nicht Michael, den Menschen.
Juliano, wie hast du diese stillen Momente geschaffen? Hast du dafür recherchiert?
Juliano Krue Valdi: Ich habe definitiv Unterstützung von Nia Long und Coleman Domingo bekommen, die Michaels Eltern spielen. Nias Schauspielkunst hat mich zum Beispiel manchmal sehr bewegt. Auch zwischen den Takes blieb sie in ihrer Rolle. Das habe ich mir abgeschaut und es hat mir viel geholfen.
Jaafar, wie war es, als du dich zum ersten Mal in vollem Kostüm als Michael Jackson gesehen hast?
Jaafar Jackson: Ich werde diesen Moment nie vergessen. Ich erinnere mich, wie ich vom Make-up-Stuhl zurück in meinen Trailer ging und dort dann mehrere Minuten lang in den Spiegel sah, bevor ich ans Set ging. Ich trug die Bad-Jacke, die Hose und die Slipper. Ich erinnere mich, dass ich mich einfach nur angestarrt habe und den Moment kaum fassen konnte. Es war emotional – und spirituell.
Ihr hattet die Gelegenheit, auf dem Hayvenhurst-Anwesen zu drehen, dem langjährigen Zuhause der Jackson-Familie in Encino. Wie war das?
Graham King: Ich denke, wo immer man auf Authentizität setzt, hilft das den Schauspielern und letztendlich auch dem Publikum. Jemand vom Studio sagte zu mir: „Ihr solltet das in Atlanta drehen, da ist es billiger.“ Aber ich sagte: „Wir müssen in Encino sein, wo Michael aufgewachsen ist.“ Wir haben auch die Rekonstruktionen des Billie Jean-Auftritts und des Thriller-Videos an den Originaldrehorten gedreht. Wir haben Szenen mit Coleman Domingo und Nia Long in dem Raum gedreht, der das tatsächliche Schlafzimmer von Joseph und Katherine Jackson war. Und das haben wir an diesem Tag gespürt.
Nia Long: Oh ja, das haben wir. Ich glaube, auf diesem Film lag eine starke spirituelle Präsenz. Für eine Szene saßen Jaafar und ich mit einer Schüssel voller Popcorn auf der Couch. Kurz bevor Antoine „Action!“ rief, drehte Jaafar sich zu mir um und sagte: „Ich erinnere mich, wie ich hier mit meiner Oma saß und einen Film angeschaut habe.“ Das waren besondere Momente für mich, aber ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es für Jaafar gewesen sein muss.
Was soll das Publikum aus Michael mitnehmen?
Jaafar Jackson: Mein größter Traum ist es, dass sie Michaels Wesen und seine Präsenz spüren, wenn sie den Film sehen. Und dass sie ein tieferes Verständnis dafür bekommen, wer er als Mensch war. Menschen aus aller Welt zusammenzubringen – das war seine treibende Kraft, seine Botschaft.
Juliano Krue Valdi: Ich möchte, dass die Leute tanzen, singen und „hee hee“ rufen, wenn sie aus dem Kino kommen.
As part of the Berlin premiere of Michael, the biopic about Michael Jackson, a Q&A panel was held featuring key members of the film’s creative team and cast. Among those in attendance were producer Graham King, who previously brought Bohemian Rhapsody to the screen; and director Antoine Fuqua, known for films such as Training Day and The Equalizer, and for directing music videos for artists including Stevie Wonder and Prince.
Also part of the panel were Jaafar Jackson, the real-life nephew of Michael Jackson, who makes his screen debut portraying the adult singer; Nia Long who plays Katherine Jackson; KeiLyn Durrel Jones who portrays Michaels longtime bodyguard and father figure Bill Bray; and Juliano Krue Valdi, who appears as young Michael during his early rise with the Jackson 5.
The following interview is an edited version of that conversation, offering insight into the making of the film, the challenges of portraying one of the most iconic figures in music history, and the personal connections and first-time experiences that helped shape the performances on screen.
Graham, why did you say, “After Bohemian Rhapsody, I’m going to go even bigger. My next movie will be about Michael Jackson?”
Graham King: Knowing Michael and his family since the early ‘80s, this felt like an even greater challenge. In the beginning, this project was never really taken that seriously. But every step we took seemed to be positive. I always take on a spiritual journey with these biopics. We had 415 crew members on set every single day, and they were doing it for one reason: for the love of Michael.
Jaafar, is it true that when you found out about the movie, you kept it secret for a year before you told your folks back home?
Jaafar Jackson: Yeah, I did keep it a secret from my family. The main reason for that is, in the beginning, I really wanted to see for myself how well I can do. I wanted to make sure that I really had what it takes.
What did you need to understand first, to approach Michael in a way that felt truthful?
Jaafar Jackson: What was most important for me was to really understand what acting is, before even trying to embody Michael. I had an acting coach, who worked with me on scenes from many other films and theatre plays. After about six months, we started to do certain scenes from the script for Michael that screenwriter John Logan had written. Everything was recorded, so Graham could see my progression as the months went on. Then I started to work with the other actors. It wasn’t until two full years into the process that we did a screen test that was then shown to Antoine Fuqua. After that, I had lunch with Antoine and Graham, and that’s when it really all started.
You portrayed not only the biggest star the world has ever seen, but at the same time also a family member. How did that connection to Michael shape your work?
Jaafar Jackson: I realized that I felt a deep connection to Michael when I first read the script. There were so many moments where I would just cry. It brought me back to my early memories – when I was a kid around four or five years old, watching his Dangerous Tour on television, or the Smooth Criminal short film. That was my favourite as a kid, watching those clips, just back-to-back, trying to mimic the moves. A lot of those memories came back when I was reading the script, and in the many months to come.
Nia and KeiLyn, your characters were so important to Michael Jackson’s life and career. What kind of research did you do?
Nia Long: I asked a million questions. I also had the opportunity to meet Michael very early on in my career. There’s something about his essence, about his spirit, and about his presence that is unforgettable, and it’s also very effortless. I really wanted to make sure that my depiction of Katherine Jackson was rooted in love and safety, because I think the biggest challenge for Michael was growing up in front of the world. We all get to do it in private – we get to make mistakes in private, we get to love, cry, and experience joy in private. But Michael was so young when he started living his life in the spotlight! I just knew that if I stayed in the space of being the ultimate nurturer and creating that safe space, that the performance would hopefully resonate with audiences.
KeiLyn Durrel Jones: I also asked a lot of questions. And the more we worked on set, the more I would meet people who actually knew Michael Jackson and his brothers, and their dynamic. Also, as Jaafar and I got to know each other, we sort of built our own rapport. We would play pranks on each other. You have to build those dynamics naturally as part of the work. It’s a fun part of the work, but it is part of the work. As far as building the character of Bill Bray, I asked if there was any video footage of him. There are tons of pictures of Bill, but not a lot of footage. They gave me about a 28 second clip of Bill, talking to the Jackson brothers backstage. I just watched that ad nauseam!
Juliano, you portrayed Michael Jackson as a child. How did you prepare for that role? What did Michael Jackson and his work mean to you?
Juliano Krue Valdi: He’s always been a big inspiration in my life. I prepared by watching a lot of his interviews and just trying to practice his mannerisms, the way he moves, the way he talks. The hardest thing to learn was the dancing, especially James Brown’s signature split moves. I was rehearsing it with choreographers Rich and Tone Talauega, longtime collaborators associated with Michael Jackson’s performances. But I wasn’t flexible enough at the time, so every morning I would stretch my hamstrings. They still hurt today.
There are some fantastic concert scenes in the movie. How did you go about creating something that would engage everybody in the audience, whether they have seen Michael Jackson live in concert or not?
Graham King: I have had the experience of doing something very similar in Bohemian Rhapsody with Queen’s Live Aid performance. What we learned from that is that for the movie audience to enjoy the experience, you have to put them in with the audience at the concert, so that they can see the reactions and emotion on people’s faces. With Michael Jackson, it was hard to cut out of his performances because you don’t want to miss a move that he does. Finding those moments where we can cut out and show the crowd was really tough to do.
Antoine Fuqua: Coming out of music videos, I understood that language. But as Graham said, with Michael it’s different. We shot the Bad performance on the very first day. That’s one of the hardest performances you could do. Jaafar had never been on a film set before. We shot from a lot of angles, and as a director, you sometimes say, “I love this angle!” But you can’t use it, because you would miss one of Michael’s little moves. The camera has to go wide again. Jaafar is like an athlete, he would do these scenes over and over, sometimes 20 or 30 times a day – the whole song! And at the same time, he was still acting and he was singing, of course. His feet were bleeding and he couldn’t feel his toes half the time. That’s the level of discipline he showed.
What went through your head after you saw Jaafar perform as Michael for the first time?
Graham King: Seeing Jaafar on that day was too good to be true. We just couldn’t believe what we were seeing. I remember him walking up the stairs to that stage and then warming up to some James Brown music. Then we kicked off the first take of Bad, and it was incredible.
Antoine Fuqua: Jaafar has been doing his homework for several years. But even with all that preparation, you don’t know if someone’s going to freeze on the day when he’s got a thousand extras and a huge crew in front of him. On day one, he had to do that entire Bad performance in full costume and in front of 12 cameras. As soon as he’d started, I just couldn’t believe it. I turned to Graham and said, “This guy’s special!”
Jaafar, how did Michael’s music and his performance style influence you as an artist?
Jaafar Jackson: When I started to first get into the movements with Rich and Tone, I was very self-conscious. I felt very strange in my own body, trying to embody those moves. As a kid, I didn’t take it too seriously – trying to dance like Michael was just something playful. But preparing for the role was very challenging because I wasn’t used to doing any of those moves to that extent. And learning the meaning behind the moves was a whole new thing for me. But I felt like I unlocked something within me as I got deeper into it. It really came from repetition every day and not being satisfied. Growing up surrounded by that music, I think I just naturally had an inkling to not mimic or try to replicate the dance moves, but feel them within myself. They are coming from my core, from my soul – it’s not like I’m trying to copy Michael. The most important thing for me was to capture his essence. I would look at all the footage of Michael’s performances and study it to the tiniest detail. I just remember having so much anticipation on day one, and I couldn’t wait to release all that energy that I had built up. I think starting off with Bad was the best way to do it, because that broke the ice. They threw me in the deep end.
Nia and KeiLyn, you played two people who were very close to Michael. What did you take away from that experience?
Nia Long: I learned things about Michael that I didn’t know. That he meditated and practiced manifestation, and that he had a real sense of spirituality. For me, it’s the quiet moments that I identified with as a person. Michael Jackson was such a huge star, but he also taught us to remember to be quiet and to spend time with yourself. His legacy is a reminder that we are capable of doing whatever we want to do. You have to take the time, you have to have the patience. But most importantly, you have to have the discipline.
KeiLyn Durrel Jones: I echo that sentiment. The meditation, the mantras, the positive self-speak – I try to practice that in my own life. I also got to ask Jaafar about his uncle and meet people who knew the dynamic between Bill and Michael. I was trying to cultivate a sort of avuncular, paternal energy. With Bill, Michael didn’t have to perform, he could be his quiet self, with someone that he could trust and be protected by. I was just trying to lean into those moments of love.
Michael changed live performance forever. How did you want the concert sequences to feel for audiences watching them in the theater?
Antoine Fuqua: As close as you can get to a Michael Jackson concert. If you went to a Michael Jackson concert, that was a live experience. In a movie, you have to build up to it. We are doing that in the scenes where he has written notes full of affirmations around him, for example. He says his mantra, “I’m the greatest of all time.” Like anyone else, he has insecurities and he’s convincing himself. We all can relate to that. So, when you see him go on stage to perform, you know that you’re looking at a human being. There’s a beautiful moment with Nia where Michael is saying to his mother, “They don’t look at me like at the other kids.” In the way his mother looks at him, you can see the empathy in her heart. Michael Jackson was larger than life, so these quiet moments are very important. You get to know who he really was. That’s why I wanted the film to be called just “Michael.” Because we all know “Michael Jackson”, the public persona, the “superhero.” But not just Michael, the person.
Juliano, how did you create those quiet moments? Did you do research?
Juliano Krue Valdi: I definitely had help from Nia Long and Coleman Domingo, who played Michael’s parents. Nia’s acting, for example, made me very emotional sometimes. In between takes, she would still stay in character. I would study that and then stay in character as well. That really helped me through those scenes.
Jaafar, when you saw yourself in full costume as Michael Jackson for the first time, what was that like?
Jaafar Jackson: I will never forget that specific moment. I remember walking from the makeup chair back to my trailer, and I had a moment in the bathroom, looking in the mirror for several minutes before going onto set. I was wearing the Bad jacket, the pants, the loafers. I remember just staring at myself, not able to comprehend that I’m really in that moment. It was emotional. It was spiritual.
You had the opportunity to film at the Hayvenhurst estate, the Jackson family’s longtime home in Encino. What was that like?
Graham King: I think wherever you can stick to authenticity, it’s going to help the actors, and in the end also helps the audience. Somebody from the studio said to me, “You should shoot this in Atlanta, because it’s cheaper.” But I said, “We have to be in Encino, where Michael grew up.” We also shot the recreations of the Billie Jean performance and the Thriller video in the original locations. We filmed scenes with Coleman Domingo and Nia Long in the room that was the actual bedroom of Joseph and Katherine Jackson. And we felt that that day.
Nia Long: Oh yes, we did. I think there was a huge spiritual presence on this film. Jaafar and I were shooting a scene, sitting on a couch with a bowl of popcorn. He turned to me right before Antoine said “Action!”, and said, “I remember sitting right here with my grandma, watching a movie.” Those moments were great for me, but I can’t even imagine what it must have been like for Jaafar.
What do you want audiences to take away from Michael?
Jaafar Jackson: My biggest dream is for them to feel Michael’s essence and his presence when they see the film. And to have a deeper understanding of who he was as a person. Bringing people together from all over the world, that was his driving force and his message.
Juliano Krue Valdi: I want people to leave the theater dancing, singing, and going “hee hee.”
(Anzeige)

