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Mit Experimenten kennt man sich beim Exground Filmfest natürlich schon aus, schließlich wurde es seinerzeit gegründet, um ungewöhnlichen Filmen aus aller Welt eine Plattform bieten zu können. Doch 2020 heißt es bei der Wiesbadener Traditionsveranstaltung ein Experiment ganz anderer Art eingehen zu müssen: Da den kompletten November über keine Kinos öffnen dürfen, haben sich die Pläne für ein Hybridfestival aus Präsenzkino und Video on Demand erledigt. Stattdessen wurde daraus eine zweigeteilte Veranstaltung: Vom 13. bis 22. November 2020 findet das Filmfest wie geplant online statt, vom 11. bis 22. Dezember sollen die Kinovorstellungen nachgeholt werden, sofern dies bis dahin wieder möglich sein sollte. Ergänzt wird das Online-Programm durch Videos auf dem YouTube-Kanal des Festivals, etwa Grußworte der Filmemacher*innen.

Bei den vorgeführten Titeln habt ihr die Auswahl aus mehr als 100 Kurz- und Langfilmen. Einige davon waren schon auf anderen Festivals Publikumslieblinge, darunter die schräge Komödie Dinner in America, der Dokumentarfilm Walchensee Forever oder das polnische Drama Sweat über eine Influencerin. Aber es gibt wie immer auch viel Neues zu entdecken, von Nachwuchsfilmemacher*innen, die für frischen Wind sorgen. Stark vertreten sind dabei dieses Mal Filmschaffende aus Italien, das bei der 33. Ausgabe von Exground im Fokus steht. Aber auch aus Osteuropa kommt viel Spannendes, dank einer Kooperation mit dem ebenfalls in Wiesbaden ansässigen GoEast Filmfest.

Weitere Infos und das vollständige Programm gibt es auf www.exground.com.

Unsere Rezensionen vom Exground Filmfest 2020



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