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2020 war natürlich auch für die Betreiber und Betreiberinnen von Filmfesten ein absoluter Horrorjahr, kein Festival, an dem das allgegenwärtige Virusthema spurlos vorübergegangen wäre: Entweder wurden sie ganz abgesagt, verkleinert oder ins Internet verlegt. Insofern stellt das queerfilmfestival eine absolute Ausnahme da. Nach der erfolgreichen ersten Ausgabe 2019 wurde nicht nur eine zweite organisiert, sondern diese auch noch mal deutlich größer gemacht. So findet das Festival dieses Jahr in elf Städten statt, eine deutliche Ausweitung zu den drei Städten beim Debüt. Und auch beim Angebot wurde noch einmal was draufgelegt. Nach 13 Filmen beim letzten Mal gibt es vom 2. bis 6. September 2020 gleich 18 Filme im Hauptprogramm zu sehen, hinzu kommen weitere 12 in der Retrospektive. Dabei setzt das Team auf einen Mix aus örtlichem Festival mit Kinos und großer Leinwand und einem virtuellen, bei dem neben Filmen auch Videos von und mit Filmemacher*innen zu sehen sind.

Das Hauptprogramm setzt sich aus einigen festivalerprobten Titeln zusammen, aber auch einigen Geheimtipps, viele davon laufen das erste Mal in Deutschland. Eröffnet wird das Festival mit dem deutschen Coming-of-Age-Drama Futur Drei, das auf der Berlinale mit zwei Teddy Awards ausgezeichnet wurde und der Ausgabe auch das Motto „Uns gehört die Welt!“ schenkte. Zu den weiteren Filmen gehören das russische Soldatinnen-Drama Bohnenstange, Port Authority über die New Yorker Ballroom-Community, die Transgender-Komödie Adam sowie das südafrikanische Drama südafrikanischen Drama Moffie um einen schwulen Wehrdienstleistenden im Jahr 1981. Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.queerfilmfestival.net.

Unsere Rezensionen vom queerfilmfestival 2020



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