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Letztes Jahr hieß es beim Bimovie Frauenfilmfest notgedrungen auf virtuelle Welten ausweichen: Zum ersten Mal in der Geschichte des Filmfests musste die traditionelle Kinoausgabe abgesagt werden, stattdessen gab es ein reines Online-Programm. 2021 geht es wieder wie gehabt weiter. Wo andere Festivals noch an einer Hybridvariante festhalten, setzt das Münchner Filmfest bewusst auf Begegnungen und Austausch. Das ist auch historisch bedingt: Das 1991 gegründete Festival sollte wie der Name bereits ankündigt Frauen einen besonderen Raum zur Verfügung stellen, sowohl thematisch wie auch künstlerisch. Will eigene Geschichten erzählen und damit Debatten anstoßen.

Das gilt auch für die diesjährige Ausgabe, die vom 4. bis 10 November 2021 stattfindet. Eröffnet wird es von dem chilenischen Drama Forgotten Roads über eine 70-Jährige, die nach dem Tod ihres Mannes ihr Leben neu sortieren muss. Ansonsten sind dieses Jahr besonders viele Dokumentarfilme im Angebot. Darunter befindet sich Genderation, der an das zwanzig Jahre zuvor erschienene Gendernauts anknüpft  und erzählt, wie es mit den damaligen Protagonistinnen weiterging. No Straight Lines wiederum ist der einflussreichen Comic-Autorin Alison Bechdel gewidmet, die vielen allein schon wegen des nach ihr benannten Tests ein Begriff sein dürfte.

Weitere Infos und das vollständige Programm gibt es auf www.bimovie-frauenfilmfest.de.



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