Einmal im Jahr verwandelt sich Frankfurt a. M. zu einem Wallfahrtsort für die Freunde des südkoreanischen Kinos. Mehrere Tage lang werden dann bei Project K die aktuellsten Streifen aus Fernost gezeigt, viele zum ersten mal in Deutschland. Ein besonderer Leckerbissen ist beispielsweise A Taxi Driver, der am 18. Oktober 2017 die 6. Ausgabe des Festivals eröffnet. Der Film erzählt die Geschichte eines Taxifahrers, der einem deutschen Journalisten hilft, das Militärmassaker in Gwangju aufzudecken. In Südkorea sahen bereits über 12 Millionen Menschen das auf einer wahren Geschichte basierende Drama. Übernatürlich wird es hingegen beim letztjährigen Abräumer The Wailing – Die Besessenen, in dem ein abgelegenes Dorf mit seltsamen Ereignissen konfrontiert wird. Nicht minder spannend, dafür aber sehr viel gradliniger geht es beim feministischen Rachethriller The Villainess zu, der zuvor schon auf dem Fantasy Filmfest für gute Stimmung sorgte.

Die sollte es aber auch bei dem Rahmenprogramm geben. Anleitungen für koreanische Snacks sind da ebenso angesagt wie koreanische Beauty Trends und eine Abwandlung der beliebten Variety-Show Running Man. Aber auch die traditionelle Kleidung und das spezielle Hanji-Papier, welches aus dem Papiermaulbeerbaum hergestellt wird, werden einem im Laufe des Festivals nähergebracht. Abgerundet wird das Angebot durch den schwungvollen „K-Pop Dance Contest“, welcher fester Bestandteil der Veranstaltung ist. Mehr Infos und das vollständige Programm findet ihr auf www.project-k-frankfurt.de.

Unsere Rezensionen von Project K 2017

Project K – The Korean Film Festival (18. – 22. Oktober 2017)
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